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Markus Kettner (mk)04.09.04

Bridge Commander

Rezension

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Media

Trailer und Screenshots zum Spiel.
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Im Jahr 2002 steht Activisions "Star Trek: Bridge Commander" in den Läden. Das von Totally Games entwickelte Spiel zählt zum Genre der Raumschiffsimulationen. Im Spiel übernehmen Sie die Rolle des Captains und führen Ihr Schiff durch acht spannende Episoden eines sich anbahnenden intergalaktischen Konflikts.

Beschreibung

Sie sind der Captain

Befehligen Sie vom Kapitänssessel aus Ihre 3D-Crew und überblicken Sie das Geschehen aus der Ich-Perspektive. Allein Ihre Entscheidungen beeinflussen den Spielverlauf. Sind Sie bereit, die Konsequenzen zu tragen?

Sie haben das Kommando

Bestimmen Sie das Schicksal Ihres Schiffs und der Crew, indem Sie Manöver anordnen, Befehle erteilen und die Steuerung einzelner Stationen selbst übernehmen. Die Crew erstattet Ihnen regelmäßig Bericht über den Status des Schiffs und wartet auf Anweisungen.

Totale Kontrolle

Übernehmen Sie das Kommando in einer Reihe offensiver und defensiver Szenarien. In den vielfältigen Kampf-, Aufklärungs-, Geheim- und Rettungsmissionen müssen Sie zahlreiche komplexe Manöver meistern.

Brisante Echtzeitschäden

In der Hitze des Gefechts wird nicht nur Ihr Schiff Schaden hinnehmen müssen; Sie können auch gut austeilen. Die Schäden und Kollisionen von Schiffen und Objekten werden spektakulär in Echtzeit dargestellt.

Rezension

Story

Als Ihr Schiff gerade einer Forschungsstation der Föderation einen Besuch abstattet, explodiert "zufällig" die Sonne des Systems - das Shuttle des Captains und der Planet, um den Sie gerade kreisten mitsamt der Forschungsstation, werden dabei zerstört. Nachdem Ihr Schiff entkommen konnte und repariert wurde, sind Sie nun zum Captain der U.S.S. Dauntless befördert worden und untersuchen den Vorfall. Die Indizien häufen sich, dass die nach dem Dominionkrieg eigentlich geschwächten Cardassianer etwas mit der Sache zu tun haben. Als dann ihre neuen Verbündeten, eine geheimnisvolle Rasse namens Kessok, auftauchen, bahnt sich ein weiterer Konflikt von verheerendem Ausmaß an. Und zu allem Übel ist die Position der Romulaner in dem Konflikt unklar.

Singleplayer

Sie als Captain sind eigentlich nur fürs Befehlegeben zuständig. Dies tun Sie anfangs auf einem Schiff der Galaxy-Klasse, später auf dem wieder in Dienst gestellten Prototypen der Sovereign-Klasse. Ihre Befehle geben Sie an den Ersten Offizier, den Steuermann, den taktischen Offizier, den Wissenschaftsoffizier, den Chefingenieur und unter Umständen auch an einen Gast. Wenn Sie diese grundlegende Steuerung dann beherrschen, können Sie in Gefechten auch selbst Ihre Ziele und Waffen wählen und müssen diese Aufgaben dann nicht mehr dem taktischen Offizier überlassen. Aufgrund dieses recht einfachen Spielprinzips, das bei weitem nicht an die Komplexität eines "Starfleet Command III" reicht, ist das Spiel auch für Anfänger recht einsteigerfreundlich, eignet sich aber nicht unbedingt zum Mehrmals-hintereinander-Durchspielen, denn wenn man die Story einmal kennt, wird das Spiel recht langweilig.

Im leider recht kurzweiligen Sofortspiel kann man die verschiedenen im Singleplayer auftauchenden Schiffe selbst steuern und auch in einfachen Szenarien auf ihre Kampftauglichkeit prüfen.

Multiplayer

"Star Trek: Bridge Commander" kann man per LAN oder Internet auch gegen reale Captains spielen. Im Internet sinkt bei sinkender Bandbreite die maximale Spieleranzahl, bei Breitbandanbindung oder im LAN können bis zu acht Captains gegeneinander antreten. Als Spielmodi stehen zur Auswahl Deathmatch, Team-Deathmatch, Vereinigte Föderation der Planeten (VFP) gegen Nicht-VFP und Sternenbasis-Verteidigung.

Grafik

Die Grafik des Spiels ist ziemlich ansprechend. Die Brücken der Schiffe sind sehr detailliert gestaltet und während eines Kampfes sprühen Funken und Gase aus gebrochenen Leitungen strömen auf die Brücke. Auch die Außenansicht macht optisch einen guten Eindruck. Die Waffeneffekte, Explosionen und Sternensysteme mit ihren Planeten, Sonnen und Nebeln sehen toll aus, die Wracks zerstörter Schiffe machen einen gespenstischen Eindruck. Aus heutiger Sicht mögen zwar die Schiffsmodelle ein wenig undetailliert wirken, diese können jedoch durch bessere Versionen aus dem Internet ersetzt werden, deren Polygonanzahlen bisweilen sogar die aktuelle Lara Croft zum Weinen bringen würden.

Sound

Die Dialoge sind professionell (englisch) vertont. Die Soundeffekte sind die original aus den Serien und Filmen bekannten, ebenso ist die Musik stimmig. "Star Trek: Bridge Commander" unterstützt verschiedene Raumklangverfahren, welche das Spiel noch einmal aufwerten.

Bedienung

Das Spiel kann nahezu komplett per Maus über die Menüs der einzelnen Crewmitglieder gesteuert werden. Jedoch erleichtern die auf der beiliegenden Tastenbelegungskarte aufgeführten Shortcuts das Spiel ungemein.

Übersetzung

Sämtliche Texte wurden ins Deutsche übersetzt. Auf eine Synchronisation der Dialoge hat man allerdings wie bei "Starfleet Command III" verzichtet. Dank der Untertitel kann man diesen Dialogen aber selbst ohne Englischkenntnisse folgen.

Schwierigkeitsgrad

"Star Trek: Bridge Commander" besitzt drei Schwierigkeitsgrade. Aber gerade die Missionen, in denen man unter Zeitdruck steht, weil man irgendetwas oder irgendwen beschützen muss, gestalten sich in allen drei Modi als schwierig. Trotz des Fehlens einer Quicksave-Funktion sollte man dennoch jede Mission nach ein paar Versuchen schaffen können.

Fazit

Singleplayer 91 Prozent
Multiplayer 75 Prozent
Grafik 92 Prozent
Sound 85 Prozent
Bedienung 93 Prozent
Gesamt 87 Prozent

Wie wird bewertet?

Dieses Spiel gibt das Gefühl, der Captain eines Raumschiffs zu sein, perfekt wieder, obwohl man selbst im ganzen Spiel kein einziges Wort sagt und die Offiziere für einen das Reden übernehmen. Vielleicht gibt es dieses Gefühl zu genau wieder, da einem die Interaktionsmöglichkeiten eines "Starfleet Command III" - und damit der Spaß beim erneuten Durchspielen - bei weitem fehlen. Aber aufgrund der tollen Story und ziemlich guten Grafik ist dieses Spiel für jeden "Star Trek"-Fan ein Pflichtkauf.

"Sie sind der Captain. Sie haben die Brücke."

Mods

Auf der Seite BCFiles.com findet man so viele Mods für "Star Trek: Bridge Commander", dass man damit das Spiel komplett verändern kann. Angefangen bei komplett neuen Brücken und Schiffen, über neue Waffen- und Explosionseffekte und die dazugehörigen Sounds, bis hin zu Mods für aus den Warpgondeln austretende Plasmaschwaden und Warpkernschockwellen bei einer Schiffsexplosion. Die Mods erweitern das Spiel ungemein und lassen es besser aussehen und klingen. Zudem sind sie Dank zahlreicher von der Community erstellter Tools leicht zu installieren.

Weitere Infos


Titel "Star Trek: Bridge Commander"

Genre Weltraum-Simulation

Publisher Activision

Entwickler Totally Games

USK-Einstufung ab 12 Jahre

Erscheinungstermin 26. Februar 2002

Ausstattung DVD-Box, 1 CD, 94-seitiges Handbuch

(mk - 14.12.08)

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