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Markus Kettner (mk)04.09.04

Elite Force II

Rezension

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Und wieder einmal hat uns Activision ein tolles Spiel beschert. Die Rede ist natürlich von "Star Trek: Elite Force II". Im folgenden Review erfahren Sie alles Wissenswerte über den Nachfolger des hochgelobten Spiels "Star Trek: Voyager - Elite Force".

Beschreibung

"Stellen Sie sich einer neuen Bedrohung. Ganze Horden alptraumhafter Kreaturen attackieren Schiffe und Kolonien in der Galaxie. Die Armeen aus gezüchteten Kämpfern stoßen kaum auf Widerstand."

"Das Hazard-Team muss eingreifen. Führen Sie Ihr erfahrenes Team durch Vulkan-Welten und tödliche Sümpfe, kämpfen Sie auf der Hülle von Raumschiffen und den Städten vergessener Rassen im Untergrund, erobern Sie Söldner-Stationen und ganze Eisplaneten. Lernen Sie in dieser vielschichtigen Story Ihren wahren Feind kennen. Ergründen Sie die Herkunft der Eindringlinge und beseitigen Sie sie - endgültig."

So steht es auf der Spielpackung. Jetzt könnte man zwar denken "Oh mein Gott, nicht schon wieder so ein Sinnlos-Shooter", aber das ist Werbung. Am Anfang kämpft man sich, wie schon oft erwähnt, durch die Borg-Sphäre, um das Dämpfungsfeld, das die Voyager festhält, zu deaktivieren. (Dämpfungsfeld? Voyager sitzt fest? Kenn ich das nicht irgendwoher?) Auf der Erde angekommen, würde man am liebsten den Leiter der Sternenflotten-Akademie umbringen, da dieser das Hazard-Team aufgelöst hat. Ihre Kameradin Telsia will sogar mit Ihnen ihre Karriere in den Sand setzen, da sie auf die Dallas versetzt wurde, aber Captain Picard holt Sie nach zwei langen Jahren als Ausbilder auf die Enterprise, um das Hazard-Team neu zu formieren.

Plötzlich empfangen Sie einen Notruf von der Dallas. Die Enterprise eilt dem Schiff natürlich zur Hilfe und das Team beamt sich an Bord. Die Lebenserhaltung ist offline, ebenso die künstliche Schwerkraft. Überall treiben Leichen durch das dunkle, luftleere Schiff, und keine Spur von Überlebenden. Dann hört man vereinzelt merkwürdige Geräusche und sieht Schatten umherschleichen, während Sie sich durch das tote Schiff bewegen. Und plötzlich explodiert neben Ihnen die Wand...

Wer wissen will, wie es weitergeht, der sollte sich das Spiel aber schon selbst kaufen.

Rezension

Singleplayer

13 Missionen mit knapp 80 Leveln warten darauf, gespielt zu werden. Am Ende der Missionen warten häufig Endgegner, wie ein "Super-Borg", verschiedene Exomorphen oder ein Klingone in einem Roboter. 14 Waffen sind im Spiel zu finden, von denen man zu jeder Mission aber nur bestimmte mitbekommt und die man leider nicht frei wählen darf. Die Levels sind meist sehr abwechslungsreich und auch die Atmosphäre stimmt. Während man auf der Enterprise umherläuft, fühlt man sich wie in einem Kinofilm, und während man die Dallas erkundet, ist die Stimmung wie in einem Horrorstreifen.

So kämpft man sich im Team oder allein durch die Levels und erlebt so manche Überraschung. An Umgebungen enthält das Spiel eine Borg-Sphäre, die Enterprise, die Akademie, die Dallas, eine Attrexianer-Station und -Kolonie, Idryll-Ruinen, eine Klingonen-Basis und eine Romulaner-Einrichtung plus fünf Extrakarten, die man durch Sammeln von kleinen goldenen Schiffchen freischalten kann. Die KI wurde im Gegensatz zum Vorgänger erheblich verbessert, kommt aber zum Beispiel an die von "Splinter Cell" nicht heran.

Multiplayer

Ich kann mir nicht helfen, aber der Multiplayer-Teil von "Elite Force I" war besser. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass meiner Meinung nach die meisten Waffen zu schwach sind. Einzig und allein das Tetryongewehr, das verbesserte Kompressionsgewehr und der Quantenstoß sind brauchbar, wobei man schon Glück braucht, um mit Letzterem die ausweichenden Gegner auch zu treffen. Oder man nimmt einfach den experimentellen Disruptor, aber damit trifft ja jeder. Wer damit umgehen kann, sollte auch das Scharfschützengewehr ausprobieren, leider ist dessen Ladezeit aber sehr lang.

Womit wir schon beim nächsten Problem wären: Fast alle Waffen haben Ladezeiten. Kann sich noch jemand an die Szene aus "Nemesis" erinnern, in der dutzende Remaner auf Captain Picard zustürmen und der Captain erst einmal in aller Ruhe sein Kompressionsgewehr nachlädt? Nein? Ich auch nicht! Diese Ladezeiten stören das Spiel noch mehr (im Singleplayer- fallen sie nicht auf, aber im Multiplayer-Teil hat man nicht die Zeit nachzuladen).

Letztes Problem: die Karten. Ich bin Karten wie die Delta-Station (aus "Elite Force I") gewöhnt, das heißt, offen und groß. Was nützt einem ein Scharfschützengewehr, wenn man wie in "Elite Force II" erst fünf Meter vor dem Gegner freies Schussfeld hat?

Als Spielmodi gibt es folgende: Holomatch, Team-Holomatch, Capture the Flag, Bombenentschärfung, Desintegration, Actionheld, Handicap, Waffenpunkte, Kontrollpunkte, eine Flagge, Singularität, Elimination und Besonderheiten. Das Spiel enthält 25 Spielermodelle aus dem Singleplayer-Teil und 13 Karten, von denen sieben für Team-Holomatch und drei für Capture the Flag geeignet sind.

Grafik

Dieses Spiel hat trotz "Quake 3"-Engine nicht mehr viel mit selbigem Spiel zu tun. Die Umgebungen sind meistens sehr detailreich, und wenn man sich in der attrexianischen Raumstation die Konsolen ansieht oder die Enterprise erkundet, könnte man denken, man habe die aktuelle "Unreal"-Engine vor sich. Sehr gut gelungen sind auch die Modelle, welche auch mit denen aus "Splinter Cell" mithalten können, wobei es interessant ist, die Modelle mit denen aus Teil 1 zu vergleichen. An das Licht- und Schattenspiel aus "Splinter Cell" kommt "Elite Force II" aber natürlich nicht heran.

Sound

Die Musik ist passend und bleibt entweder dezent im Hintergrund oder erzeugt wie auf der Dallas erst die richtige Atmosphäre.

Bedienung

Was soll ich dazu sagen, es ist ein Shooter. Soll heißen, Maus, vier Richtungstasten und noch ein paar andere, zum Beispiel Sprung oder Benutzen.

Veränderungen zum Vorgänger

Zum einen ist das Spiel fast doppelt so lang wie der Vorgänger. Auch hat Ritual viele Verstecke, Rätsel und auch ein Mini-Spiel - ähnlich "Super Mario Bros." - eingebaut. Nicht zu vergessen sind die Extrakarten. Schade ist, dass es nur drei Originalstimmen gibt (Picard, Tuvok, Barclay) - "Elite Force I" hatte acht. Es wird gesagt, dass Worf nicht an Bord sei, aber wo sind B-4, Geordi und Commander Madden, oder hätte man nicht wenigstens Guinan einbauen können?

Übersetzung

Alle Dialoge und Texte sind gut ins Deutsche übersetzt.

Schwierigkeitsgrad

Es gibt vier Schwierigkeitsgrade, also sollte für jeden etwas dabei sein. Aber egal in welchem Schwierigkeitsgrad, die Endgegner sind meistens eine harte Nuss, und wenn kurz vor Spielende drei Endgegner aus vorherigen Missionen zusammen auftreten, kommt man doch ganz schön ins Schwitzen.

Fazit

Singleplayer 90 Prozent
Multiplayer 60 Prozent
Grafik 87 Prozent
Sound 90 Prozent
Bedienung 95 Prozent
Gesamt 84 Prozent

Wie wird bewertet?

Hübsche Grafik, tolle Story, perfekte Atmosphäre, genialer Singleplayer-Teil, was will man mehr von einem Spiel? Einen genialen Multiplayer-Teil, könnten einige sagen, aber damit kann dieses Spiel nicht dienen. Wer also auf den Multiplayer-Teil aus ist, der sollte sich ein anderes Spiel kaufen. Für alle anderen gilt: Ab in den nächsten Laden und zugreifen. Seinen Vorgänger hat "Elite Force II" aber in allen anderen Bereichen allemal übertroffen und sich seine 85 Prozent redlich verdient.

Weitere Infos


Titel "Star Trek: Elite Force II"

Genre Ego-Shooter

Publisher Activision

Entwickler Ritual Entertainment

USK-Einstufung ab 16 Jahre

Erscheinungstermin 20. Juni 2003

Ausstattung DVD-Pappschuber, 2 CDs, 24-seitiges Handbuch

(mk - 14.12.08)

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