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Markus Kettner (mk)04.09.04

Starfleet Command III

Rezension

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Media

Promotionbilder, Videos und unzählige Screenshots aus dem Spiel.
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Nachdem Interplay im alten Jahrtausend die "Starfleet Command"-Reihe mit zwei Titeln und einem Add-on aufgebaut hatte, nahm sich nun im Jahr 2002 Activision der Reihe an und veröffentlichte "Star Trek: Starfleet Command III".

Beschreibung

Die Allianz zwischen den Klingonen und der Vereinigten Föderation der Planeten war noch nie stärker als gegenwärtig. Gemeinsam arbeitet man an der Konstruktion einer Sternenbasis, die getarnte Schiffe in der Neutralen Zone aufspüren kann. Was bleibt, ist ein einziges Hindernis: die Romulaner. Spielen Sie in diesem epischen Konflikt auf drei verschiedenen Seiten um die Kontrolle über die Galaxie. Es gibt viele Gefahren, doch nur ein Ziel: Übernehmen Sie das Kommando und führen Sie Ihr Volk zum Sieg!

Passen Sie die Waffen, Schilde und Kampfsysteme jedes Schiffs Ihren Vorlieben an - so können Sie Tausende individueller Schiffe erstellen.

Rekrutieren Sie Crewmitglieder, die Ihre Flotte durch den Gewinn von Erfahrungen und Fähigkeiten verbessern.

Geben Sie in Echtzeitkämpfen, Schiff gegen Schiff, ihr Bestes. Im verbesserten Dynaverse-Mehrspieler-Modus können Dutzende von Spielern um die galaktische Vorherrschaft kämpfen. Durch das vereinfachte Interface ist die Steuerung noch unkomplizierter.

Bessere taktische Manöver und intuitives Schiffsmanagement.

Rezension

Allgemeines

Im Spiel sind Sie der Captain eines Schiffs und spielen sich durch drei Kampagnen der großen Völker. Um die gefährlichen Missionen zu überleben, müssen Sie Ihr Schiff aufrüsten oder gleich ein besseres Schiff erwerben.

Story

Die Story wird hier natürlich noch nicht verraten, aber sie ist unglaublich spannend - ähnlich wie bei "Bridge Commander" - und es kann schon mal sein, dass man während des Spiels auf die Uhr schaut und feststellt: "Oh, es ist schon 3 Uhr!"

Es sei nur so viel gesagt: Das Spiel umfasst drei Kampagnen mit je zwölf Missionen. Man sollte diese der Reihe nach durchspielen, da sonst die Story durcheinander gerät. In der ersten Kampagne ist man ein Angehöriger des klingonischen Hauses Mi'Qogh und kommt einer Verschwörung auf die Spur. In der zweiten Kampagne arbeitet man sich im romulanischen Militär bis zum Tal'Shiar hoch und löst dabei fast einen Krieg zwischen Föderation und Klingonen aus, wobei man in dieser Kampagne besonders auf die Anspielungen auf "Star Trek: Nemesis" achten sollte, zum Beispiel bei den Senatoren Tal'Aura und Donatra oder Prätor Hiren, und in der dritten Kampagne darf man Seite an Seite mit Captain Picard gegen die Romulaner vorgehen. Die Zwischenmissionen kann man ausprobieren, sie werden aber mit der Zeit langweilig (scannen, scannen, Angriff auf Basis, scannen...).

Einzelspieler-Gefecht

Im Einzelspieler-Gefecht kann man vier verschiedene Gefechtsarten spielen. Beim "Angriff auf die Basis" verteidigt ein Team die Sternenbasis, das andere muss sie zerstören. Im Modus "Schlachtfest" startet jeder Spieler mit einer Fregatte (zum Beispiel Saber). Wird diese zerstört, erhält man einen schweren Kreuzer (beispielsweise Akira). Nachdem dieser zerstört wurde, erhält man einen Dreadnought (zum Beispiel Sovereign). Wird dieses Schiff zerstört, war es das. Gewonnen hat, wer als Letzter übrig bleibt. Bei "Jeder gegen Jeden" muss man einfach nur alle Gegner zerstören, wobei jedoch auch Teams gebildet werden können. Und bei "Angriff im Team" hat jedes Team eine Sternenbasis und eine Flotte. Das Ziel ist es, die gegnerische Sternenbasis zu zerstören. Dabei sollte man aber nicht die Verteidigung der eigenen Basis vergessen.

Zusätzlich kann man noch einstellen, wie viele Teammitglieder und Gegner man hat, wie stark diese sind, das Spieltempo, den Kartentyp, welche Schiffe benutzt werden und diese ausrüsten (außer bei "Schlachtfest").

Multiplayer

"Star Trek: Starfleet Command III" kann man per LAN oder Internet im sogenannten Dynaverse-3-Modus spielen. Es spielt sich ähnlich wie ein Einzelspieler-Gefecht, aber ohne Storyline. Als Spieler schließt man sich einer der vier großen Rassen an versucht für diese, die Vorherrschaft in der Galaxis zu erringen. Im Gegensatz zum Singleplayer werden aber die meisten Schiffe, auf die man trifft, nicht von einer KI gesteuert, sondern von realen Captains. Und so versucht man dann mit Dutzenden anderen Captains die Hexagone der Galaxiekarte für sein Volk zu erobern und auch zu halten, denn der Gegenangriff kommt bestimmt.

Grafik

Die Grafik von "Starfleet Command III" ist nett, wer jedoch "Bridge Commander" kennt, muss im Allgemeinen eine schlechtere Grafik hinnehmen.

Nur die Schiffsmodelle sind wesentlich detaillierter und die Explosionen größer, nicht schöner. Die Explosionen sehen leider fast noch so aus wie beim Vorgänger, nur sind sie manchmal noch gewaltiger. So dauert die Explosion einer Sternenbasis schon mal 15 Sekunden, da man sieht, wie sich die Explosion im unteren Ende der Sternenbasis ausbreitet.

Der Sternenhimmel ist zwar etwas trist, wird aber oft genug von Sonnen, Nebeln und vielen, vielen Explosionen unterbrochen, so dass dies nicht weiter stört. Die Schiffe brechen richtig auseinander - wobei deren Innenleben bei "Bridge Commander" interessanter war - und die einzelnen Teile explodieren dann noch. Jedoch kann man in die Schiffe keine Löcher schießen, was bei "Bridge Commander" ebenfalls möglich war.

Den Effekt der Sonden hat man im Vergleich zum Vorgänger leider gar nicht überarbeitet, so dass die Sonde gar nicht ins Gesamtkonzept passt. Gut gelungen sind die Waffeneffekte, Schilde und das Leuchten der Warpgondeln, welche aber bei "Bridge Commander" ebenfalls schöner waren. Jedoch sind das Intro und die Videosequenzen nach jeder Kampagne sehr gut dargestellt. Die Schaltflächen im Spiel sind runder als beim Vorgänger und überlegter angeordnet. Der Hexagonkarte hätte eine Überholung sicherlich gut getan, sie wurde aber nicht groß verändert, nur ist sie jetzt einfacher zu scrollen.

Sound

Die Musik und die Soundeffekte sind so, wie man sie von einem guten Trek-Spiel erwartet, da man die Originalsounds von Paramount erhalten hat. Nur der Puls-Phaser klingt im Spiel nicht wie der von der Defiant bekannte, obwohl die Sounddatei ganz gut klingt. Aber auch im Outro der Föderation klingt der Puls-Phaser perfekt, wobei in diesem Video auch die Quantentorpedos besser klingen. Die Hintergrundmusik ist für jedes Volk anders und passt sich der Situation an, da für jedes Volk vier einminütige Musikstücke vorhanden sind.

Bedienung

Die Richtung des Schiffs bestimmt man, wie schon bei den Vorgängern, mit der Maus. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit ist das Spiel gut zu steuern, da die Schaltflächen übersichtlicher angeordnet sind und störende Dinge weggelassen wurden, wie zum Beispiel Elektronische Gegenmaßnahmen (EGM) und Elektronische Gegen-Gegenmaßnahmen (EGGM), da die sowieso keiner kapiert, geschweige denn genutzt hat. Verschwunden sind auch Transporterbomben, Raketen (da die Torpedos jetzt treffsicherer sind) und einige andere Dinge. Die Energie kann auch jetzt nur noch auf drei Systeme statt auf elf aufgeteilt werden.

Veränderungen zum Vorgänger

Eine nette Erweiterung sind die Offiziere, die mit jedem Einsatz besser werden, und so kann zum Beispiel ein erfahrener Steuermann Hochenergie-Wenden besser und öfter durchführen als ein unerfahrener, der unter Umständen gar keine durchführen kann. In der Kampagne kann man zwar Offiziere anwerben, am Anfang braucht man aber das Prestige für bessere Schiffe und später lohnt es sich nicht mehr, da die eigenen Offiziere dann wesentlich besser sind als die Angebotenen. Dieses System gab es schon im ersten Teil, es wurde aber im zweiten weggelassen.

Gut ist auch die Idee mit dem Aufrüsten der Schiffe, denn wer jagt einem Romulaner nicht gerne ein paar Quantentorpedos mit seiner aufgemotzten Sovereign-Klasse in den Bug. Ebenfalls verzichtet hat man nun endlich auf so tolle Bezeichnungen wie BCH, DNZ oder CLV, da Galaxy oder Akira sicherlich verständlicher ist. Eine Erleichterung ist auch der Warpantrieb, der zu einem echten taktischen Vorteil werden kann, wenn man ihn geschickt nutzt. Eine Neuerung, die das Spiel sicherlich realistischer macht, ist, dass man jetzt für die einzelnen Missionen quer durch die gesamte Karte geschickt wird und die Kampagne nicht mehr, wie beim Vorgänger, in zwei Sektoren spielen kann. Schade ist, dass die Kampfjäger im dritten Teil der Serie weggelassen wurden, waren sie doch wesentlich effektiver als Shuttles.

Übersetzung

Zwar wurden die Schaltflächen (fast immer) übersetzt, auf eine Synchronisation hat man aber wie schon bei "Bridge Commander" verzichtet. Dank Untertiteln ist das aber kein größeres Problem und selbst mit dem Schul-Englisch kommt man auch ohne Untertitel relativ weit.

Schwierigkeitsgrad

Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, so liegt der selbst mit der leichtesten Einstellung zum Teil noch ziemlich hoch. Spätestens beim zweiten Versuch schafft man aber die meisten Missionen. Auf jeden Fall sollte man aber, wenn ein besseres Schiff verfügbar ist, dieses auch kaufen. Eine gute Taktik ist es auch, den Gegner mit dem Traktorstrahl festzuhalten, da er sich dann nicht tarnen kann und schwere Waffen besser treffen.

Fazit

Singleplayer 92 Prozent
Multiplayer 80 Prozent
Grafik 87 Prozent
Sound 84 Prozent
Bedienung 89 Prozent
Gesamt 86 Prozent

Wie wird bewertet?

Dieses Spiel macht einfach Spaß, ohne Zweifel ist es das beste Spiel der Reihe. Die Grafik ist gut, der Sound erstklassig, die Story fesselnd - jedoch hat man wesentlich mehr zu tun als bei "Bridge Commander", welches ebenfalls eine spannende Story hatte - und an die Bedienung gewöhnt man sich. Man kann sagen, dass "Starfleet Command III" ein Duell gegen "Bridge Commander" klar gewonnen hätte, obwohl letzteres Spiel in Sachen Grafik in manchen Bereichen einige Spielereien mehr zu bieten hatte. Wenn man also über die kleinen Schwächen hinwegsieht, ein rundum gelungenes Spiel.

Und vielleicht sitze ich in ein, zwei Jahren wieder hier und schreibe: "Was mir an 'Starfleet Command IV' am besten gefallen hat, war..."

"Manchmal kann man den Frieden nur bewahren, indem man in die Schlacht zieht."

Add-on

Im kostenlosen Add-on kann man in einer Mission einen Testflug mit der Scimitar aus "Star Trek: Nemesis" machen und darf sie auch in einem Gefecht ausprobieren. Besonders die Leute, die den Film noch nicht gesehen haben, können sich die Scimitar so mal im Detail anschauen. Worauf man aber bei dieser Mission verzichten muss, sind deutsche Texte. Die Einleitung und Anweisungen finden in Englisch statt. Diese Mission ist sicherlich schnell durchgespielt, aber da sie kostenlos ist, ist sie ein nettes Geschenk und der Download von 10,3 MB lohnt sich auch für Modem-Nutzer.

Das "Star Trek: Nemesis"-Add-on finden Sie in der Download-Sektion.

Weitere Infos


Titel "Star Trek: Starfleet Command III"

Genre Weltraum-Simulation

Publisher Activision

Entwickler Taldren

USK-Einstufung ab 12 Jahre

Erscheinungstermin 27. November 2002

Ausstattung DVD-Box, 1 CD, 80-seitiges Handbuch

(mk - 14.12.08)

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