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Melanie Brosowski (mb)13.05.10

"Grim. Das Siegel des Feuers"

Ein bisschen Zirkus in der Wüste unserer Welt

Wieder einmal hatte das TZN Gelegenheit, eine Autorin zu interviewen. Diesmal spricht Gesa Schwartz über ihren Debüt-Roman.

TrekZone Network: Wer ist Gesa Schwartz?

Gesa Schwartz: Ich bin Schriftstellerin im Genre der Phantastik und lebe in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen. Gerade ist mein Romandebüt "Grim. Das Siegel des Feuers" bei Egmont Lyx erschienen, eine düstere Urban-Fantasy-Geschichte, in denen Gargoyles eine wesentliche Rolle spielen.

TZN: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schwartz: Seit ich denken kann, habe ich Geschichten erzählt, und sobald ich dazu in der Lage war, habe ich sie aufgeschrieben. Das Schreiben war für mich immer eine wesentliche Konstante in meinem Leben, und so ist es bis heute.

TZN: Hast du ein literarisches Vorbild?

Schwartz: Es gibt zwar zahlreiche Schriftsteller, die ich schätze und bewundere, aber es ist schwer, etwas Eigenes zu entwickeln, wenn man ständig unerreichte Helden über sich schweben lässt. Aus diesem Grund habe ich keine literarischen Vorbilder.

TZN: Was sagen deine Freunde und deine Familie dazu, vor allem, dass du deine Leidenschaft zum Beruf gemacht hast?

Schwartz: Meine Freunde und meine Familie finden es großartig, dass ich meinen Weg gefunden habe und ihn nun gehe.

TZN: Du bist hauptberufliche Autorin. Kann man heutzutage davon leben?

Schwartz: Ich arbeite daran. Außerdem unterrichte ich ja auch noch Deutsch als Fremdsprache, ein Beruf, der mir ebenfalls viel Freude macht.

TZN: War es schwer, als Newcomerin einen Verlag zu finden?

Schwartz: Es war schwerer, die richtige Agentur zu finden, doch nachdem das erreicht war, verlief die Suche nach einem Verlag sehr gut. Dass ich allerdings einen langen Weg bis zur ersten Veröffentlichung hinter mir habe, kann man auf meiner Homepage nachlesen.

TZN: Worum geht es in "Grim. Das Siegel des Feuers"?

Schwartz: Bei der Geschichte handelt es sich um eine Phantastik-Geschichte jenseits der zurzeit aktuellen Romantic Fantasy. Es geht um Grim, einen Gargoyle, der mit dem Menschenmädchen Mia in ein spannendes Abenteuer verwickelt wird, bei dem das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht.

TZN: Warum faszinieren dich ausgerechnet Gargoyles?

Schwartz: Gargoyles symbolisieren für mich das Geheimnisvolle in unserer Welt, das wir vergessen haben und dem wir dringend wieder mehr Bedeutung zukommen lassen sollten. Dieses Zauberhafte jenseits des blinden Rationalismus' hat mich schon immer fasziniert. Wie Michael Ende bin auch ich der Meinung, dass unsere Welt sich in eine Zivilisationswüste verwandelt hat. Doch es gibt sie noch: die Quellen der Poesie. Und Gargoyles zählen in ihrer Schattenhaftigkeit eindeutig dazu.

TZN: Du lebst mit deinem Lebensgefährten in einem Zirkuswagen in der Nähe von Hamburg. Wie kam es dazu?

Schwartz: Während meiner Reise durch Europa habe ich erstmals mit voller Kraft erfahren, was ich zum Leben wirklich brauche. Nach meiner Rückkehr erschienen mir vier gemauerte Wände auf einmal merkwürdig beengt und vieles von dem, was ich früher für unentbehrlich gehalten hatte, war mir plötzlich wie eine drückende Last, eine Fremdbestimmung, die ich so nicht mehr wollte. Ich möchte meine Aufmerksamkeit auf die Dinge lenken, die für mich von Bedeutung sind, und daher ist mein Wagen genau der richtige Platz für mich: ein bisschen Zirkus in der Wüste unserer Welt.

TZN: Hast du ein aktuelles Projekt?

Schwartz: Gerade schreibe ich an einem neuen Abenteuer von Grim, und eines steht fest: Es bleibt spannend in den Schatten der Anderwelt.

TZN: In Zeiten von E-Books und anderen technischen Spielereien, glaubst du, das gedruckte Buch hat noch eine Zukunft?

Schwartz: Ja, davon bin ich überzeugt. Bei all den Vorteilen, die technische Neuerungen wie E-Books bieten, werden sie doch niemals die Fähigkeit haben, meine Sinne so umfangreich anzusprechen wie ein gedrucktes Buch. Neben dem besonderen Geruch, der Optik, den Einbänden und Papieren, die sich ganz unterschiedlich anfühlen, oder dem Geräusch der Seiten, wenn man sie umschlägt, erscheint auch die Geschichte selbst mir wirklicher als das virtuelle Wort und in gewisser Weise - lebendiger.

TZN: Einige abschließende Worte?

Schwartz: Alle, die Grim gelesen haben oder es noch lesen werden und dann ihre Meinung dazu loswerden oder mit mir in Kontakt treten möchten, können das über meine Homepage oder meine Autorenseite bei Facebook sehr gern tun.

TZN: Vielen Dank für das Interview!

Schwartz: Ich bedanke mich.

Dieses Interview ist auch in der Mai-Ausgabe unseres monatlichen Magazins "Incoming Message" erschienen. Falls Sie die "Incoming Message" noch nicht abonniert haben, können Sie das Internet-Magazin zusammen mit unserem wöchentlichen Newsletter "TrekZone Weekend" hier kostenlos bestellen.

(mb - 13.05.10)

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