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Melanie Brosowski (mb)02.09.08

"Was wäre, wenn mir ein verkohltes Hühnchen vor die Füße fiele?"

TZN-Interview mit Autorin Andrea Mack

Das TZN unterhielt sich mit dem 17-jährigen deutschen Schreibtalent Andrea Mack über ihre bisherigen Werke und ihre Zukunftspläne.

TrekZone Network: Wer ist Andrea Mack?

Andrea Mack: Das frage ich mich zurzeit selbst oft genug. Vermutlich eine 17-jährige flexible Fanatikerin, könnte aber auch etwas anderes sein. So genau weiß ich das noch nicht.

TZN: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Mack: Ich hatte mir bereits im Kindergarten gerne mit meinen Freundinnen Geschichten ausgedacht und diese dann gespielt, die weit über Vater-Mutter-Kind hinausgingen, mit dem Schreiben begann ich dann in der 5. Klasse. Die Idee kam plötzlich, als meine Eltern mir sagten, es liefe ein Film über Pferde im Fernsehen, den ich mir allerdings nicht ansehen, sondern stattdessen mir selbst eine Pferdegeschichte ausdenken und aufschreiben wollte. Als diese in meiner Klasse recht gut ankam, hatte ich weiter geschrieben, mich irgendwann im Internet bei Rollenspielen angemeldet und dort meinen Schreibstil verbessert. Ab und an kam dann noch ein Artikel im Heft des Aachener Tierschutzvereins oder der Schülerzeitung "The Lendertainer", doch momentan beschränkt es sich wieder auf Rollenspiele.

TZN: Deine aktuellste Veröffentlichung ist "Die Erlebnisse eines modernen Menschen" in der Anthologie "Dark Future". Wie ist diese Geschichte entstanden? Und wie waren die Reaktionen darauf?

Mack: Ganz ehrlich? Die Idee entstand, als ich von der Bushaltestelle nach Hause lief. Die fünf Minuten zu Fuß können recht langweilig sein und so stellte ich mir vor, wie es wohl wäre, würde mir jetzt ein verkohltes Hühnchen vor die Füße fallen. Zu Hause hatte ich die Idee dann weiterverarbeitet, und der Text bestand aus drei Strophen. Für den Wettbewerb war das dann allerdings zu wenig und das führte zu den letzten zwei. Eine davon ist die Sache mit den Coca-Cola-Gesundheitssandalen und das wiederum entspringt meiner extremen Abneigung gegen Coca-Cola.

Die meisten fanden es witzig, eine Freundin meinte, es ähnle Cicero, was mich etwas verwunderte, mir allerdings auch sehr schmeichelte und meine Freundin sagte, es sei primitiv in Sinn und Form und ich stimme da mit ihr überein.

TZN: Deine Geschichte hebt sich sehr in ihrem Stil von den anderen ab. Wie kommt das?

Mack: Zufall.

TZN: Woran schreibst du gerade?

Mack: Zurzeit bin ich noch am Überlegen, wie ich mein Gedicht über die Freundschaft mit einer Eintagsfliege zu schreiben beginne, allerdings liegen auch einige begonnene Projekte offen, zum Beispiel der zweite Teil eines Romans über sprechende Wildpferde, eine Geschichte über einen sehr seltsamen Jungen, der tote Hamster ausbuddelt, kleinen Kindern Fahrräder klaut und seiner Mutter unterstellt, sie habe seine Schwester getötet. Eine Geschichte über ein Mädchen, welches versucht, ihre Persönlichkeit zu spalten, um besser zur Selbsterkenntnis zu gelangen, und für einen weiteren Schreibwettbewerb die Geschichte eines Mannes, der einem Frosch begegnet und gesagt bekommt, er solle die Welt retten.

TZN: Wenn man im Internet nach dir sucht, findet man kaum etwas über dich. Ist Andrea Mack ein Pseudonym oder wie kommt es?

Mack: Im Gegenteil: Im Internet verwende ich gerne mal ein Pseudonym, früher gerne Genesis oder Incitatus, zurzeit surfe ich als Aelian.

TZN: Wie siehst du die derzeitige Szene auf dem Sci-Fi/Fantasy-Buchmarkt?

Mack: Mit Sci-Fi habe ich eigentlich kaum Kontakt und auch Fantasy ist nicht unbedingt mein Ding, allerdings fällt mir natürlich auf, dass es in den letzten Jahren sehr viele Fantasyromane zu Rang und Namen geschafft hatten. "Herr der Ringe", "Harry Potter", "Eragon", "Die Chroniken von Narnia"... Davon habe ich nur "Harry Potter" gelesen; ich kann mit Orks und Elben nicht allzu viel anfangen. Allerdings scheint es ja genug anderen zu gefallen und animiert viele, wieder mehr zu lesen (oder zumindest öfter ins Kino zu gehen).

TZN: Wie siehst du die derzeitige Situation für Neuautoren?

Mack: Ich habe an zwei Wettbewerben teilgenommen und meine Texte wurden zweimal veröffentlicht. ... Sieht doch gut aus!

TZN: Einige abschließende Worte?

Mack: Rettet den Regenwald.

(mb - 02.09.08)

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