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Thomas Götz (tg)13.06.18

"Fremde Welten"

Mike Johnson

Inhalt

Die unendlichen Weiten des Universums werden nicht nur von der Besatzung des Raumschiffs Enterprise erforscht, sondern nun auch von Hal Jordan und anderen Green Lanterns beschützt. Doch die Macht der grünen Energieringe schwindet, und noch immer treibt Sinestro, der Meister der Furcht, sein Unwesen im Kosmos… Als ein Angriff der Manhunter enthüllt, dass es auch in diesem Universum den Planeten Oa und die Wächter des Universums geben muss, die das Green Lantern Corps begründet haben, beginnt die Suche nach dieser Welt im Zentrum des Universums! Doch eine andere, gewaltige Gefahr bemächtigt sich eines roten Energierings – der Übermensch Khan Noonien Singh, der nichts anderes als die Vernichtung der Sternenflotte im Sinn hat!

Kritik

Das erste Crossover zwischen Star Trek und Green Lantern war anscheinend erfolgreich genug, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Zeichnungstechnisch befinden wir uns dabei auf einem guten Niveau, vor allem, da es in diesem Band kaum dunkle Szenen gibt und man farbenfroh auch in den Kampfszenen nie den Überblick verliert. Auch die Charaktere sind gewohnt gut getroffen, so das es an dieser Front wenig zu meckern gibt.
Der zweite Band des großen Crossovers.

Wie schon der erste Band spielt auch dieser in der Kelvin-Zeitlinie, also der Zeitlinie der neuen Filme. Nach dem letzten Band war auch eine Reihe prominenter Protagonisten ausgelöscht worden (keine Sorge, keiner von der Enterprise-Crew). Aber weiter geht es irgendwie immer. Ohne Zentralbatterie werden die Ringe nämlich langsam leer, was natürlich das Ende des letzten Bandes, in dem der Sternenflotte Ringe gegeben werden, etwas absurdum führt. Immerhin wird diese Thematik auch kurz erwähnt.

Zu allem Überfluss taucht auch noch ein alter Bekannter, namentlich Khan, auf und erhält auch einen Ring. Dies führt vor allem zum Ende zu einem leichten Überfluss an Kampfszenen, wobei auch noch andere mitmischen dürfen wie Sinestro. Das Ganze ist zwar Superhelden-typisch, hätte an der Stelle aber auch etwas entzerrt werden können, zumal auch noch eine Raumschlacht der Enterprise zeitgleich stattfindet. Zumindest aber ist die Idee, Kirk im grünen Gewand zu zeigen, durchaus gelungen.

Ansonsten hat sich aber auch charakterlich einiges getan. So hat Scotty eine neue Liebe gefunden (hoffentlich von Dauer diesmal) und Haudraufs wie Guy Gardner sind in einer Ringlosen Welt etwas überfordert. Zumindest diese Konflikte werden bis zum Ende des Bandes aufgelöst, ansonsten halten sich Charakterszenen in Grenzen. Das war auch schon im ersten Teil so, denn die Geschichte soll sich nicht allzu ernst nehmen und vornehmlich Spaß machen - und zumindest das gelingt.

Unter dieser Prämisse kann man auch über ein paar Fehler hinwegsehen, etwa wenn Sinestro und die Enterprise einen Megaaufwand betreiben, um sich nach Oa zu teleportieren, während Khan das im Handumdrehen schafft. Oder das besagtes Oa im Zentrum des Universums liegt (wie wir ja alle wissen, liegt dort Sha Kaa Ree, aber es ist ja die Kelvin-Zeitlinie). So sollte man die Geschichte und die aufkommenden Schlachten einfach genießen und nicht allzu sehr über Logik nachdenken.

Am Ende gibt es sogar noch einen Ausblick auf Superman, denn die Enterprise steuert ein System mit einer roten Sonne an. Klingt in jedem Fall nach etwas, das man in einer möglichen Fortsetzung aufgreifen könnte.

Fazit: Allzuviel Tiefgang wird hier zwar nicht geboten, auch wenn die Charakterentwicklung in einigen Fällen durchaus angekratzt wird, als Band für Zwischendurch, mit dem man Spaß haben kann in dem man die Lanterns mit Kirk in einen Topf wirft, funktioniert das alles aber ganz gut.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Star Trek/Green Lantern: Fremde Welten"

Originaltitel "Star Trek/Green Lantern: Strange Worlds"

Comicreihe Star Trek

Autor Mike Johnson

Zeichner Angel Hernandez

Lettering Walproject

Übersetzer Stefan Pannor

Preis 16,99 Euro

Umfang 148 Seiten

Verlag Panini

Bandnummer 2

ISBN 978-3-7416-0695-3

(tg - 13.06.18)


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