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Martin Weinrich (wc), Thomas Götz (tg), Julian Wangler (jw)08.05.13

"Entsetzliches Gleichmaß"

Olivia Woods

Inhalt

Dieser Roman besteht aus zwei Teilen: Seite eins und Seite zwei. Diese werden jetzt kurz beleuchtet.

Seite eins

Kira und Ro haben den Anschlag Taran'atars überlebt. Doch beide quälen sich nun mit den seelischen Folgen. Während Ro sich weigert, einer medizinischen Behandlung zu unterziehen, um weiter nach Taran'atar suchen zu können, traut Kira niemandem mehr. Sie wirft sich vor, Taran'atar zu leicht vertraut zu haben. Ihr Misstrauen führt sogar so weit, dass sie Commander Vaughn vom Dienst suspendiert.

Von der Suche nach Taran'atar kommt auch eine Iliana Ghemor aus einem Paralleluniversum mit. Sie warnt Kira vor der Iliana aus ihrem Universum. Iliana ist zur Zeit der cardassianischen Besetzung medizinisch so verändert worden, dass sie nicht nur wie Kira aussieht, sondern auch denkt, dass sie Kira sei. Sie hat nun vor, alle Kiras aus allen Universen zu töten. Sie hat bereits mit Intendantin Kira aus dem Spiegeluniversum angefangen. Kira soll sie nun aufhalten, doch noch ist sie nicht bereit, der Iliana aus dem Spiegeluniversum zu trauen ...

Seite zwei

Die zweite Hälfte erzählt die Geschichte Iliana Ghemors aus unserem Universum. Sie ist idealistisch und kann sich nicht mit der militärischen Kultur auf Cardassia identifizieren. Vielmehr möchte sie eine Künstlerin werden. Doch als ihr Geliebter auf Bajor von Terroristen getötet wird, tritt sie dem Obsidianischen Orden, dem Geheimdienst der Cardassianer, bei ...

Kritik

1.Martin Weinrich

Diese Rezension behandelt die amerikanische Originalausgabe des Romans.

Die Agentin Iliana Ghemor sollte einst Kira Nerys töten und ersetzen, doch verschwand Iliana ... bis heute - und sie will jetzt mehr.
Lange hat es gedauert, bis "Fearful Symmetry" herauskam. Das Ergebnis lässt sich eigentlich nur mit enttäuschend bezeichnen.

Die Idee, zwei Geschichten in einem Buch zu erzählen, ist nett, hätte aber auch ohne viel Aufwand durch eine Zweiteilung des Buches in Teil eins und zwei erreicht werden können.

Die Geschichte auf Deep Space Nine ist mit 137 Seiten äußerst knapp geraten. Wirklich passieren tut nichts. Viel eher hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass nur geredet wird. Kiras und Ros Verhalten wirkt nicht wirklich authentisch und fast schon unprofessionell. Die Handlung tritt eigentlich nur auf der Stelle, denn auch am Ende ist man nicht viel weiter.

Die Crew schafft es lediglich, eine Kommunikationsverbindung in das Spiegeluniversum zu etablieren, die aber kurz danach von Iliana Ghemor wieder unterbrochen wird. Wirklich interessant ist nur Siskos Rolle in der ganzen Aktion. Er bringt Kira und Vaughn wieder zusammen und gibt Vaughn einen geheimen Auftrag. Denn im Spiegeluniversum gab es bisher keinen Abgesandten.

Der erste Teil endet damit, dass Kira und Vaughn in das Spiegeluniversum eintreten. Somit wurde auf den wenigen Seiten des ersten Teils also nur die Vorarbeit für das nächste "Deep Space Nine"-Buch geleistet. Daher ist der erste Teil in keinster Weise zufriedenstellend, denn anstatt dass Fragen beantwortet werden, werden nur neue aufgeworfen.

Der zweite Teil ist dann schon wieder unterhaltsamer zu lesen, denn es ist interessant, wie und vor allem warum Iliana von einer Künstlerin zu einer wahnsinnigen Mörderin wird. Richtig fesseln kann jedoch auch dieser Teil nicht, schließlich weiß man, wie alles endet. Es ist außerdem vieles sehr vorhersehbar (zum Beispiel der Tod ihres Geliebten, der dann letztendlich doch nicht von Bajoranern verursacht worden ist, sondern von den Cardassianern selber). Für mich, der viele Episoden von "Deep Space Nine" nicht kennt, ist auch nicht ganz ersichtlich, warum Gul Dukat Iliana jahrelang quält und wahrscheinlich auch vergewaltigt.

Der zweite Teil hebt das Niveau also wieder ein Stück, kann jedoch auch nicht mehr viel retten, da er schon mindestens zwei Jahre vor den Ereignissen in "Kriegspfad" endet. Wirkliche Antworten erhält man also auch hier nicht.

Fazit: Es ist wirklich schade. Der "Deep Space Nine"-Relaunch brachte lange Zeit die besten "Star Trek"-Bücher hervor. "Fearful Symmetry" ist jedoch fast schon ein Totalausfall. Nach über zwei Jahren Wartezeit bekommt man hier zwei kurze Geschichten geliefert, die die Handlung nicht im Mindesten voranbringen.

Der etwas bessere zweite Teil, der sicherlich eine noch bessere Benotung bekommen hätte, wenn der erste nicht so enttäuschend wäre, hebt die Endnote noch ein kleines Stück.

So bleibt aber nur zu hoffen, dass das nächste "Deep Space Nine"-Buch nicht so lange auf sich warten lässt und wieder mehr zu bieten hat als "Fearful Symmetry".

2. Thomas Götz

Diese Rezension behandelt die deutsche Übersetzung des Romans.

"Deep Space Nine" war ja von jeher schon düster (ein Schelm, wer Böses von den Fans denkt, die einen düsteren Film wie "Into Darkness" nicht mögen, aber das ist ein anderes Thema) und dieses Buch ist noch eine Spur düsterer. Zwar wird die aktuelle DS9-Storyline fortgesetzt, die eine Hälfte des Buches behandelt aber die Vergangenheit von Iliana Ghemor, die ja die Drahtzieherin hinter der neuen Verschwörung ist. Dabei hatte es dieses Buch nicht leicht, denn Terminverschiebungen führten zu einer Veröffentlichung 2008 statt des angesetzten 2007 und die Ära Marco Palmieri, der für die Relaunches verantwortlich zeichnete, stand kurz vor ihrem Ende. Aber dazu wird es im nächsten Buch noch einiges zu sagen geben.

Im vorliegenden Band werden aber nicht nur die erwähnten Storylines fortgesetzt, es hat auch einen schönen Twist - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Handlung um Ilianas Vergangenheit, also die zweite Geschichte, liest man, indem man das Buch umdreht und dann quasi im Mangastil von hinten nach vorne sich durcharbeitet. Die Idee ist natürlich pfiffig, hat aber einen offensichtlichen Nachteil: Jede der beiden Stories ist mit knapp 150 Seiten etwas kurz geraten und wirklich nötig wäre es nicht gewesen. Dies ist dann auch das große Manko des Romans. Zwar bekommen wir Einblicke in Kiras Genesung und man erfährt auch einiges über Vaughn und die Parallel-Iliana, im Großen und Ganzen legt man aber nur einen Plan fest und springt "hinüber" und das ist die ganze Story. Hier hätte man sich zum Voranbringen der Haupthandlung etwas mehr gewünscht.

Immerhin vermag die Haupthandlung, so kurz sie auch ist, durchaus Laune zu machen und zeigt schön, wohin die Charaktere gehen, sei es Ros Genesung oder Kiras Zorn. Leider wirken die stellenweise ein klein wenig überzogen. Dasselbe gilt auch für Iliana, die einen schönen Hintergrund geschenkt bekommt und deren Vergangenheit bzw. Verschwinden man erfährt. Hier kommt dann natürlich das erwähnte düstere zum Vorschein, denn die arme Frau muss einiges ertragen, vornehmlich Vergewaltigungen durch Dukat (was auch fast der echten Kira passiert). Natürlich gibt das der ganzen Serie in der Retrospektive eine etwas andere Sicht, wenn man bedenkt, dass Dukat sich nebenher eine Kira-Sklavin gehalten hat, so passend es auch sein mag für seinen Charakter. Neu ist das Ganze aber auch nicht, denn dass die Cardassianer brutal sind und auch vergewaltigen gab es bereits in "Die Rache des Dominion", einem der letzten Romane, die auf Deutsch noch bei Heyne erschienen sind.

Dabei kann man Ilianas Wandel zur rachsüchtigen Frau durchaus nachvollziehen. Gut, das sie zum Obsidianischen Orden geht, mag noch etwas überhastet erscheinen, nach 15 Jahren Missbrauch kann man aber nachvollziehen, warum sie so geworden ist, wie sie wurde und sich auf ihre Rache versteift, denn sie hat einfach nichts anderes. Olivia Woods gelingt es hier, die gequälte Frau gut durchklingen zu lassen, auch wenn man sich stellenweise mehr Tiefgang gewünscht hätte. Selbst die Söldner, die an ihrer Seite stehen, erhalten die ein oder andere schöne Szene und es gibt kaum einen motiv- bzw. gesichtslosen (neuen) Charakter. Dennoch hätte man sich vielleicht noch mehr gewünscht, etwas über Ilianas weiteren Werdegang zu erfahren bzw. wie sie ihren gegenwärtigen Plan schmiedete, aber vielleicht hört man davon ja im Nachfolgeband.

Was bleibt, ist ein zwar gut geschriebener Roman, der die Haupthandlung nur marginal vorantreibt, dafür aber schöne Einblicke in die Charaktere bietet.

Fazit: Ein eher als Ruhepolroman angesiedelter Band, der aber schöne Einsichten in die Charaktere bietet und lange vergrabene Fäden aufgreift. Trotz einiger Mankos ganz okay.

3.Julian Wangler

Diese Rezension ist auf Basis der amerikanischen Originalausgabe des Romans entstanden.

"Kriegspfad" endete mit einer zugegebenermaßen verwunderlichen Auflösung der Dinge. Sah es über weite Teile des Buches so aus, als sei Taran'atar der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, verlagerte sich das Zentrum der Handlung zur Intendantin Kira und ihrer späteren Mörderin Iliana Ghemor. Bereits auf den Seiten von David Macks Buch deutete sich an, dass die kommenden Herausforderungen auch etwas mit dem Wurmloch und dem Himmlischen Tempel der Propheten zu tun haben werden. Man mag schon die Kombination aus dunkler cardassianischer Agentenstory, Spiegeluniversum und Wurmloch-Mystizismus als gewöhnungsbedürftig empfinden – was "Fearful Symmetry" daraus macht, bleibt jedoch definitiv hinter den Möglichkeiten zurück.

Beide Geschichten wirken kryptisch und verlieren relativ früh den Faden. Sie stellen damit unter Beweis, wie wenig Substanz der ganzen (nebenbei gesagt: völlig überfrachteten) Storyline innewohnt. In der ersten Geschichte, die mit nicht einmal 140 Seiten extrem dünn ausfällt, verzettelt Autorin Woods sich überwiegend mit Ros und Kiras Wiedereinfinden in das alltägliche Leben auf der Station. Das größte Problem daran ist, dass die widerspenstigen bis paranoiden Verhaltensweisen, die beide Frauen an den Tag legen, nicht wirklich zu ihnen passen, schon gar nicht zu Sternenflotten-Offizieren, die keineswegs zum ersten Mal eine Krise erleben, in deren Folge sie lebensgefährliche Verletzungen davontragen. Außerdem müsste gerade Kira es besser wissen, denn es ist ja mittlerweile offensichtlich geworden, dass Taran'atars Gedanken von dritter Seite manipuliert wurden und er sie nicht aus eigenem Willen hintergangen hat.

Außer einer Kommunikationsverbindung ins Spiegeluniversum, die wenig später wieder versiegt, kriegt die Mannschaft kaum etwas Substanzielles hin. Abgesehen vielleicht noch von Siskos etwas ominöser Rolle - er gibt Vaughn einen geheimen Auftrag - hätten die wenigen Ereignisse im Grunde noch in "Kriegspfad" stattfinden können. Denn am Ende von "Fearful Symmetry" betreten Kira und Vaughn gerade erst das Spiegeluniversum. Wir haben uns also kaum vom Fleck bewegt.

Teil zwei ist eine handfeste Charaktererzählung. Wir erfahren, wie und warum die einstmals so idealistische und feinfühlige Iliana sich in eine geisteskranke Schlächterin verwandelt, die Größenwahnsinn und beinahe religiöser Eifer reiten. Obwohl die Geschichte durch die Entfaltung der Hintergründe der neuen Antagonistin weit ertragreicher ist als der erste Teil, kränkelt sie an ihrer weitgehenden Vorhersehbarkeit und vor allem an einigen höchst eigenartigen Entwicklungspfaden. Weshalb Iliana es am Ende gerade auf das Spiegeluniversum abgesehen hat, erfährt man überhaupt nicht - doch eben auf diese Erklärungen hat man vor allem gewartet. Somit bleibt auch diese Erzählung mehr Antworten schuldig als sie gibt. Ich möchte nun ein wenig genauer auf einige Dinge eingehen, die mir in Teil zwei besonders störend aufgefallen sind.

Für mich ist Ilianas geistiger Wandel, der alles ins Rollen bringt, schwer nachvollziehbar. Dass sie nach dem Tod ihres Geliebten - eines noch weitgehend unerfahrenen und einigermaßen idealistischen Militärmanns - in eine innere Krise gerät, ist durchaus verständlich, aber eigentlich müsste sie sich nach der Katastrophe auf Bajor doch in ihren Ansichten bestärkt fühlen. Sie müsste eher noch weiter auf Distanz zur existierenden cardassianischen Gesellschaftsordnung gehen. Stattdessen aber tritt sie auf einen Schlag dem Obsidianischen Orden bei und glüht fortan dafür, eine Agentin zu werden. In meinen Augen eine beinahe absurd wirkende Entscheidung, die der Geschichte nach einem sehr atmosphärischen und gelungenen Einstieg frühzeitig viel an Glaubwürdigkeit raubt.

Verwunderlich ist für mich auch, weshalb Bajor und die anhaltenden Probleme der Annexion des Planeten eine so prominente Rolle in der cardassianischen Innenpolitik und Öffentlichkeit spielen. Dass die Schwierigkeiten mit dem bajoranischen Widerstand für Unmut, Ärger und Zorn sorgen, ist nachvollziehbar, doch so wie es in "Fearful Symmetry" hochgespielt wird, ist die Bedeutung dieser Herausforderungen viel zu stark überhöht. Der Umgang mit Bajor scheint alles und jeden zu beschäftigen und zur Zukunftsfrage für Cardassia stilisiert zu werden. Dabei ist es in einem derart gewaltigen Imperium doch nur eine Kolonie unter Hunderten.

Die Cardassianer werden Bajor kaum für so wichtig erachten, dass davon irgendetwas Fundamentales abhängt (außer für Dukat und die dort stationierten Cardassianer vielleicht bzw. vielleicht ist es eine Frage der Ehre gegenüber Großmächten wie der Föderation, die an der Grenze sitzt und mehr oder minder zusieht, wie die Cardassianer die Dinge nicht im Griff haben). Angesichts der Überdehnung des cardassianischen Imperiums, die zu Serienzeiten häufiger Thema war, wird es auch in anderen Grenzprotektoraten ähnliche Probleme geben. Also wäre der bessere Aufhänger für die Debatten, die Iliana und andere Figuren führen, eher ein grundsätzliches Nachdenken über die cardassianische Politik insgesamt als das Versenken des Blicks auf Bajor gewesen.

Damit hängt gewissermaßen mein nächster Kritikpunkt zusammen: Dass gerade Kira durch die Agentin Iliana ersetzt werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Kira ist doch - insbesondere zu diesem frühen Zeitpunkt - nicht so wichtig, dass sich für den Obsidianischen Orden ein derart großer Aufwand (Entführung Kiras, kosmetische und neurologische Operationen an Iliana, Einschleusen von Iliana etc.) lohnen würde. Außerdem agieren die bajoranischen Terrorzellen doch ohnehin extrem autark, wie wir aus der Serie wissen. Deshalb wird eine Doppelgängerin wohl nur begrenzten Schaden anrichten können. Da war mir diese ganze Geheimoperation doch irgendwie zu konstruiert, um nicht zu sagen an den Haaren herbeigezogen.

Am schlimmsten fand ich jedoch Dukats Rolle in der Negativtransformation der einstmals so strahlenden Iliana. Es ist nicht weniger als eine grobe Verletzung seiner Figur, wenn im Laufe von "Fearful Symmetry" offenbar wird, dass Dukat anderthalb Jahrzehnte lang ein geheimes Doppelleben führte, in dem er immer wieder zur falschen Kira (ehemals Iliana) zurückkehrte und diese in seinem verborgenen Privatdomizil aus reinem Sadismus folterte und vergewaltigte.

Dukat mag viele schlimme Seiten besessen haben, aber so etwas hätte er in persona niemals getan, dafür sieht er sich selbst viel zu sehr als ritterlichen Präfekten und Hüter der gerechten Ordnung. Es ist mir schon klar, warum Woods diesen Weg eingeschlagen hat: Dukat sollte immerhin an der Entstehung der bösen, vom Wahnsinn zerfressenen Iliana beteiligt sein. Genau das fand ich aber unentschuldbar: Dukat wird hier als perverses Monster einer Art intergalaktischen Natascha-Kampusch-Story gezeichnet. Im Spiegeluniversum wäre so etwas vielleicht noch durchgegangen, im Primäruniversum ist es jedoch nicht weniger als eine Misshandlung des Dukat-Charakters, die die Serienvorlage mit Füßen tritt.

Schließlich und endlich frage ich mich zusehends, warum unbedingt das Spiegeluniversum in die Geschichte integriert werden musste. Die Story um die wahnsinnig gewordene Doppelgängerin ist ja schon komplex und schwierig genug. Sie hätte meiner Meinung nach alleine besser funktioniert und wäre glaubwürdiger gewesen. Dass selbst in Buch zwei von drei der neunten DS9-Staffel grundlegende Fragen immer noch nicht geklärt werden konnten, warum Iliana unbedingt in den Parallelkosmos reisen musste und was sie dort vorhat, ist meiner Meinung nach der beste Beweis dafür, dass das Konzept schlecht durchdacht ist und nicht aufgeht.

Fazit: Mit "Fearful Symmetry" erlebt der bislang so beispiellos souveräne DS9-Relaunch einen rapiden Qualitätsabfall - schlicht und ergreifend deshalb, weil die Idee mit der neuen Bedrohung im Spiegeluniversum nicht recht durchdacht und der Storykompass zu fehlen scheint. Auch ein schöner Schreibstil von Autorin Woods ändert daran nichts. Daher bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens der letzte Teil der Mirror-Trilogie das Niveau wieder etwas hebt.

"Entsetzliches Gleichmaß" ist unter anderem bei Amazon.de als Taschenbuch und als E-Book erhältlich.

Bewertung

1. Martin Weinrich
2. Thomas Götz
3. Julian Wangler

Weitere Infos


Titel "Entsetzliches Gleichmaß"

Originaltitel "Fearful Symmetry"

Buchreihe DS9-Relaunch

Autor Olivia Woods

Übersetzer Christian Humberg

Preis 12,80 Euro

Umfang 298 Seiten

Verlag Cross Cult

ISBN 978-3-862425-170-2

(wc, tg, jw - 29.07.13)


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