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Thomas Götz (tg)21.11.12

"Bajor - Fragmente und Omen"

J. Noah Kym

Inhalt

Die Flitterwochen sind vorbei. Nach der Euphorie über die Vereinigung Bajors mit der Föderation beginnt die eigentliche Arbeit, um diese Verbindung funktionieren zu lassen. Aber selbst auf einer Welt, in der Politik und Religion ineinander verflochten sind, teilen gegensätzliche Vorstellungen der Rolle Bajors auf der interstellaren Bühne die Regierung des Planeten. Während Kira Nerys, frischgebackener Sternenflottencaptain, überlegt, was für eine Art von Sternenflottenoffizier sie sein will, macht der Erste Minister Asarem einen mutigen Schritt, um Bajors Stimme in der Föderation zu definieren. Währenddessen bereitet sich der zurückgekehrte Benjamin Sisko auf eine Zukunft vor, die bis jetzt nur er sehen kann.

Kritik

Der vierte Band der Reihe stellt Bajor in den Vordergrund.
Der mittlerweile vierte Band der "Welten von Deep Space Nine" präsentiert die zweite Hälfte des zweiten Bandes (auf Englisch) und ist mit knapp über 200 Seiten recht dünn geraten, was es natürlich umso ärgerlicher macht quasi den Vollpreis zahlen zu müssen. Das Cover stammt wieder einmal von Martin Frei, ist eigentlich auch gut gelungen, lediglich Kiras Gesicht ist nicht ganz so gut getroffen, so dass es etwas die Ähnlichkeiten mit dem Schauspielpendant vermissen lässt.

Storytechnisch geht es - wie der Titel schon sagt - um Bajor und hierbei vor allem um zwei Sachen: Jake Sisko und den Überfall auf ein Dorf. Im Hintergrund spielen sich noch ein paar Verwicklungen auf politischer Ebene ab, die aber eher für die ein oder andere kleine Charakterszene wie etwa bei Ro herhalten dürfen. Das Buch ist also eindeutig eher auf ruhige Charakterwerte ausgerichtet, funktioniert aber gerade hier, zumindest anfangs, nicht wirklich. Dass Jake auf einen Selbstfindungstrip geht, hatte man schon in "So der Sohn", und ist nicht wirklich neu (eher die Frage: Warum schon wieder?). Auch die neu eingeführten Charaktere, von denen man teilweise zuvor noch nie etwas gehört hatte, vermögen nicht richtig zu zünden und die Story kommt nur langsam in Fahrt.

Dasselbe gilt auch für die zweite Handlungsebene um das überfallene Dorf. Hier ist es schön, dass eine Brücke zur Dal'Rok-Folge der ersten Staffel geschlagen wird und aufgezeigt wird, dass hinter dem Splitter des Drehkörpers wohl mehr stecken könnte. Staffel 9 wirft hier wohl ihre Schatten voraus. Leider wird dieser Handlungsstrang nur anfangs kurz erwähnt und dann folgt 150 Seiten lang erst mal gar nichts. Erst dann zieht die Handlung richtig an - auch bei Jake - aber leider hat der Roman dann nur noch 70 Seiten.

Gut, man muss zugestehen, dass gerade auf diesen letzten 70 Seiten ein Feuerwerk abgefahren wird, das die langweiligen ersten 150 Seiten (fast) vergessen macht. So gibt es nicht nur gute Action sondern auch schöne Charakterszenen, vor allem zwischen Jake und seiner neuen Freundin. Die Gefühle, die sich zwischen den beiden abspielen, sind fast greifbar und sehr gut umgesetzt. (Aber musste es am Ende wirklich so schnell gehen?) Wer also bis hierher durchhält, erlebt "Star Trek" in seiner schönsten Form.

Fazit: Ein langweiliger Auftakt, den man erst mal überstehen muss, aber dann zieht der Roman richtig gut an und bietet noch einmal extrem schöne Szenen. Gerade so noch von 3,5 Sternen auf 4 gerettet.

"Bajor - Fragmente und Omen" ist unter anderem bei Amazon.de als Taschenbuch und als E-Book erhältlich.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die Welten von Deep Space Nine 4: Bajor - Fragmente und Omen"

Originaltitel "Trill & Bajor"

Buchreihe DS9-Relaunch

Autor J. Noah Kym

Übersetzer Christian Humberg

Preis 9,90 Euro

Umfang 224 Seiten

Verlag Cross Cult

ISBN 978-3-86425-032-3

(tg - 10.02.13)


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