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Peter Tigmann (pt), Julian Wangler (jw)04.01.06

"Offenbarung 1"

S.D. Perry

Vorbemerkung

Hinweis: Mit der zweiteiligen Buchserie "Avatar" wird die "Deep Space Nine"-Relaunch-Buchreihe eröffnet. Bei dem hier besprochenen Buch handelt es sich um "Avatar, Buch eins". Bereits im Jahr 2001 erschien das Buch "Avatar" im Hause Pocket Books. Knapp acht Jahre später, also 2009, erscheint die deutsche Übersetzung unter dem Titel "Offenbarung" auch in Deutschland.

"Offenbarung 1" können Sie seit Dezember 2009 unter anderem bei Amazon bestellen.

Diese Rezensionen beziehen sich auf die englische Originalausgabe.

Inhalt

Einige Monate nachdem der Krieg gegen das Dominion zu Ende und Captain Sisko zu den Propheten gegangen ist, befindet sich Deep Space Nine in keinem guten Zustand. Die Station wird komplett umgerüstet, kaum ein System funktioniert zuverlässig. Kira Nerys, die nach Siskos Verschwinden das Kommando über die Station übernommen hat, verfügt zudem nicht über genug Personal, um den Tagesbetrieb noch richtig aufrecht zu erhalten. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt wird eine alte Freundin von Kira auf DS9 umgebracht. Die neue Sicherheitschefin der Station, Ro Laren, macht sich sofort an die Ermittlungen.

Plötzlich öffnet sich das Wurmloch und Dominion-Schiffe greifen die Station an. Ein Schiff, welches DS9 beschützten soll, wird zerstört. Auch die Defiant ist keine große Hilfe, da auch sie umgerüstet wird. Mit vereinten Kräften gelingt es aber schließlich, den Angriff abzuwehren. Als die Sternenflotte und ihre ehemaligen Kriegsalliierten von dem Angriff erfahren, beschließen sie, eine Flotte zusammenzustellen, die in den Gamma-Quadranten fliegen soll, um zu sehen, ob die Gründer den Angriff gewollt haben oder nur einige Jem'Hadar-Soldaten nicht mit dem Friedenspakt klarkommen. Alles deutet auf einen neuen Krieg hin.

Unterdessen findet die Enterprise-E in den Badlands ein altes cardassianisches Schiff, auf welchem sich eine "Träne der Propheten" befindet. Allen Mitgliedern des Außenteams widerfahren deshalb Visionen. Auch Commander Vaughn, der wegen einer Spezialmission auf der Enterprise ist. Die Enterprise wird in den Badlands beschädigt. Da Picard den Drehkörper der Propheten wieder in die Hände der Bajoraner übergeben möchte, lässt er Kurs auf DS9 setzten, um dort auch die nötigen Reparaturen durchführen zu lassen.

Auf der Station wird währenddessen ein Jem'Hadar-Krieger enttarnt. Er behauptet, von Odo geschickt worden zu sein, um als ein Botschafter des Dominion zu fungieren. Sein Schiff ist während des Flugs zum Alpha-Quadranten von feindlichen Jem'Hadar-Einheiten angegriffen worden, die dann auch die Station unter Beschuss genommen haben. Kurz bevor sein Schiff zerstört worden ist, hat er sich auf die Station retten können. Die DS9-Crew steht ihm zunächst skeptisch gegenüber, fasst mit der Zeit aber Vertrauen.

Während ihrer Ermittlungen findet Ro ein altes bajoranisches Buch, welches die ermordete bajoranische Vedek offensichtlich zu schützen versucht hat. Während sie das Buch liest, macht Ro eine schreckliche Entdeckung: Fast alle Prophezeiungen des Buches sind wahr geworden. Die Nächste besagt, dass, sobald der Sohn des Abgesandten geboren wird, 10.000 Leute sterben werden. Sowohl Kira als auch Kassidy Yates können sich hiermit nur schwer abfinden...

Kritik

1. Peter Tigmann

DS9 geht weiter: in Buchform! Der Auftakt zum großen Relaunch.
Nach den Geschehnissen der letzten "Deep Space Nine"-Episode mussten sich natürlich auch die Herausgeber und Autoren der Bücher den neuen Gegebenheiten auf der Station anpassen. So entstand die Idee zur "Deep Space Nine"-Relaunch-Serie. Diese Serie spielt drei Monate nach den Ereignissen in "Das, was du zurücklässt" und führt die Handlungen fort. Die Serie startet mit dem Buch "Avatar - Book One of Two", geschrieben von S.D. Perry. Im Grunde ist dieses Buch und der zweite Teil ("Avatar - Book Two of Two") also eine Art Pilotfilm in Buchform, dennoch beschäftige ich mich hier nur mit dem ersten Buch, da beide auch getrennt erschienen sind.

Um es gleich vorwegzunehmen: Der erste Roman der Relaunch-Serie vermag nicht unbedingt zu überzeugen. Dies hat mehrere Ursachen. Als Erstes wäre hier die sehr träge Erzählweise von Autorin Perry zu nennen. Schon das erste Kapitel des Buches zieht sich sehr langsam dahin. Erst zum Ende des Romans wird die Geschwindigkeit etwas angezogen. Dies hätte nicht unbedingt ein Problem sein müssen, wird es aber dann, wenn man betrachtet, warum der Roman so zäh ist.

Dies liegt, man höre und staune, an den Charakterisierungen der einzelnen Personen. Verstehen Sie mich nicht falsch! Normalerweise bin ich ein großer Fan von charakterintensiven Geschichten. Was die Autorin hier aber tut, wird sehr schnell zu einem Krampf. Offensichtlich ist Perry der Meinung, dass jeder Charakter, der mehr als zwei Sätze im Buch zu sagen hat, mindestens eine halbseitige Charakterisierung braucht, was nun wirklich nicht nötig ist. Bestes Beispiel hier: Deep Space Nine wird von einem Schiff bewacht. Innerhalb von mehreren Seiten wird uns die Crew dieses Schiffes vorgestellt, wir lernen die Brückencrew kennen und erfahren sogar teilweise, mit wem sie liiert sind.

Generell bestimmt keine schlechte Idee, das Dumme dabei: Zwei Seiten später wird das Schiff samt Crew zerstört. Man könnte jetzt argumentieren, dass die Autorin durch die Vorstellung der Charaktere beim Leser eine emotionale Reaktion auslösen will, da man ja jetzt die Crew gekannt hat. Da man das Wissen über die Crew aber geradezu eingeprügelt bekam, stellt sich hier auch keine emotionale Reaktion ein. In meinen Augen war die Vorstellung dieser Charaktere also Platzverschwendung. Bedenkt man die Anzahl von unnötigen, zu intensiven Charaktereinführungen, könnte man schon fast behaupten, dass allein durch Weglassen der entsprechenden Passagen der zweite Band auch noch in den ersten gepasst hätte.

Natürlich erfahren wir auch, wie es den Personen geht, die wir schon aus der Serie kennen und wie nicht anders zu erwarten: Alle sind schlecht gelaunt. Dies soll man wohl durch die Situation nachvollziehen können, in der sich die Station momentan befindet. Aber mal ehrlich: Auch wenn der Krieg vorbei ist, so ist es doch etwas unverständlich, dass man ausgerechnet den Knotenpunkt zum Gamma-Quadranten kaum funktionstüchtig im All hängen lässt. So ist es aber, und wegen dieser Situation geht es auch den meisten Charakteren nicht gut. Leider nervt es sehr, alle paar Seiten lesen zu müssen, welch schwere Last Kira doch mit der Leitung der Station auf ihren Schultern trägt, oder dass Bashir sich seiner Gefühle für Ezri noch nicht ganz klar ist. Man hat geradezu das Gefühl, dass es jedem Charakter schlecht gehen soll. Ist dies noch nicht wegen der Ausgangssituation der Fall, so wird eben ein Problem geschaffen, das den entsprechenden Charakter herunterzieht. Einzig und Allein der Charakter Shar vermag die Stimmung ab und an aufzuheitern. Im Gegensatz zum Rest ist er eine Figur, auf dessen nähere Erforschung ich mich freue.

Auch mit Ro Laren gibt es ein Wiedersehen. Sie wurde vom bajornischen Militär rekrutiert und wird jetzt als Sicherheitschef auf der Station eingesetzt. Ihre Charakterisierung ist allerdings gelungen. Ist es doch sehr gut vorstellbar, dass sie sich nicht sicher ist, wo sie hingehört.

Mal abgesehen davon, dass die Handlung sehr lahm ist, was hat sie zu bieten? Hier scheint es primär drei Handlungsstränge zu geben: Einerseits wurde auf der Station ein Mord verübt, den Ro versucht aufzuklären. Anderseits wird die Station von Jem'Hadar-Schiffen angegriffen. Der dritte Handlungsstrang spielt auf der Enterprise-E und erzählt, wie die Enterprise einen Drehkörper der Bajoraner findet. Alle Handlungsstränge kommen aus oben genannten Gründen nicht richtig in die Gänge - hoffentlich kann hier der nächste Roman mehr überzeugen. Über die Geschichte an Bord der Enterprise braucht man nicht viel zu sagen, sie ist - noch - eher nebensächlich und dreht sich fast ausschließlich um den Charakter von Commander Vaughn, der sich wegen einer Spezialmission an Bord des Schiffes befindet. Allerdings leidet auch die Enterprise-Handlung etwas an Übercharakterisierungen. Dies ist besonders dann spürbar, wenn einige Besatzungsmitglieder ihre Drehkörper-Erfahrungen haben.

Kommen wir zu den positiven Aspekten: Trotz all der oben genannten Mängel möchte man doch wissen, wie die Geschichte des Buches voranschreitet. Nach dem ersten Drittel gibt es eine Raumschlacht, die wirklich äußert spannend beschrieben wird. Bedenkt man allerdings, dass es in diesem Roman mehr um die Charaktere gehen sollte, so ist es schon etwas bedenklich, dass dem Leser als fast einziger positiver Aspekt eine Raumschlacht in Erinnerung bleibt.

Fazit: Der erste Roman der Relaunch-Serie ist eine Enttäuschung. Die neuen Personen werden einem geradezu hintereinander eingehämmert, wodurch man sie aber nicht wirklich kennenlernt oder gar in Erinnerung behält. Durch die große Anzahl von Charakteren, die intensiv vorgestellt werden, weiß man nicht, wer wirklich wichtig ist und wer nicht. Eine neue Buchreihe sollte zwar ihre Figuren vorstellen. Wie dies bei "Avatar" gemacht wurde, ist allerdings ein Paradebeispiel dafür, wie es nicht geht. Dass alle Charaktere schlecht gelaunt sind, trägt ebenfalls nicht gerade zum Lesevergnügen bei. Die Geschichten haben durchaus Potenzial, hoffentlich wird ihnen im zweiten Band mehr Platz eingeräumt. Da dieser aber ebenfalls wieder von Autorin Perry kommt, gehe ich mit eher gemischten Gefühlen an dieses Buch.

2. Julian Wangler

Trotz mehrerer Einzelbände, die dem nun vorgestellten Roman vorausgingen und die Zukunft von DS9 beleuchteten, fängt das eigentliche Fortsetzungsepos - man könnte auch sagen: die achte Season in Buchform (oder auch DS9-Relaunch) - mit dem "Avatar"-Zweiteiler an.

Die achte Season des DS9-Relaunch gilt heute bereits als Klassiker. Gleichzeitig ist sie eine Wasserscheide für eine neue Generation von "Star Trek"-Romanen, die sich über die Vorgaben der Serien erheben und in bis dahin unerlebter Autonomie die Geschichten weitererzählen. Streng genommen nimmt dieser Trend bei "Avatar" seinen Ausgang.

Es verwundert daher nicht, dass Autorin Perry ihren Job gut macht und eine überaus spannende Vorlage für die zweite große Formation der DS9-Epik liefert. Gekonnt und ohne größere Umschweife schafft sie es, drei Elemente in den Vordergrund des Buches zu rücken: die Handlung um die Prophezeiung über den Sohn des Abgesandten, die Einführung der neuen Charaktere und die Fortführung der Geschichte der bekannten Protagonisten. Sie werden dabei so gut miteinander verwoben, dass die einzelnen Bögen abwechslungsreich daherkommen und die relativ geringe Seitenzahl des Romans kaum auffällt.

Auf der anderen Seite werden die gewohnten Elemente aus DS9 - die Bajor-/Propheten- und die Dominon-Thematik - gleichermaßen berücksichtigt und weiterentwickelt. Manch ein Kritiker des TV-Endes von DS9 hat bemängelt, die Serie lasse zu viele Fragen offen. "Avatar" zeigt, dass eine Fortsetzung insbesondere aus dieser Unvollendetheit Kapital zu schlagen vermag. Das ist aber nicht einmal der Punkt, der hervorsticht. Vielmehr ist es die Atmosphäre, die Perry im Zusammengehen mit stichhaltigem Hintergrundwissen zur Serie stiftet. Denn obgleich der große Krieg vorbei ist, scheint das literarische DS9 noch ein wenig undurchschaubarer, mysteriöser, düsterer zu werden als die TV-Story. Man denke dazu nur einmal an Kiras Traum, den Besuch auf dem alten cardassianischen Frachter oder das Rätsel, auf dessen Fährte sich die neue DS9-Sicherheitschefin infolge des Todes von Istani Reyla begibt.

Zu diesem neuen Flair tragen selbstverständlich die Charaktere ihren Anteil bei. So kündigt sich bereits im ersten Relaunch-Roman an, dass die Stationskommandantin Kira nicht nur einen anderen Führungsstil als ihr Vorgänger Sisko an den Tag legen muss, sondern auch tief greifende persönliche Veränderungen mitmachen wird, die sie erden. Ezri, die uns in der siebten Staffel als schüchterne, unausgegorene Figur erschien, macht durch einschneidende Erlebnisse einen Selbstfindungsprozess durch, der auch Konsequenzen für ihre Liebesbeziehung mit Julian Bashir haben wird.

Und vergessen wird nicht Ro, die sich - gerade in ihrem befruchtenden Wechselspiel mit der alten Seele Quark - zum echten Geheimtipp des DS9-Relaunch mausert. Überhaupt ist Ros Auftauchen eine Hommage der ganz besonderen Art, da Michelle Forbes ursprünglich für die Rolle der Kira angedacht war. Perrys Beschreibungen lässt sich schön entnehmen, warum sich beide Frauen anfangs nicht sehr grün sind: Viel zu sehr erinnert Ro Kira an ihre eigenen Anfänge als Offizier auf DS9. Auf Elias Vaughn möchte ich erst in der Rezension des zweiten "Avatar"-Teils eingehen, doch bei seiner Inszenierung lässt sich schon absehen, dass er für die Geschichte eine längerfristige Rolle spielen wird. Vaughn scheint dabei den neuen Zeitgeist im DS9-Universum in mustergültiger Weise zu verkörpern: ein kriegsmüder Veteran, der davon träumt, Forscher zu werden.

Trotz dieses Rundum-glücklich-Zeugnisses seien zwei Kritikpunkte angefügt. Zum einen weckt das Cover mit den Köpfen von Kira und Picard die Erwartungshaltung auf ein richtiges Crossover zwischen DS9 und TNG. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Abgesehen von einigen Dialogen zwischen Picard und Vaughn spielt die Enterprise keine bedeutende Rolle in "Avatar". Dass hingegen eine Trek-Legende wie Picard (wieder) auftaucht, lässt den Leser erahnen, dass eine neue Ära DS9 vor der Tür steht und - wie es die Cameo-Tradition will - gebührend eingeweiht wird.

Problematischer als designtechnische Aspekte ist, dass der Roman auf seinem Spannungshöhepunkt in einem Cliffhanger endet und den Leser zwingt, sich auch Teil zwei zuzulegen. In rückwärtiger Sicht wurde diese Produktpolitik von Editor Palimieri bereits bedauert, er hob aber auch den Mehrwert zweier schöner Collagen hervor. So oder so: Um "Avatar 1" vollständig beurteilen zu können, müsste man auch Kenntnis vom zweiten Buch haben. Die ausgezeichnete Gestaltung dieses ersten Bandes sollte jedoch milde stimmen.

Fazit: Der Kenner und Liebhaber der Serie wird sich schnell wie ein Fisch im Wasser fühlen. "Avatar 1" holt den Leser genau dort ab, wo TV-DS9 aufgehört hat; in kleinen Häppchen und ohne zu überfordern. Auf der anderen Seite weiß man plötzlich die Vorzüge der literarischen Plattform zu schätzen, vermag sie doch nicht bloß für Abwechslung zu sorgen, sondern kann den Helden auch deutlich tiefer in die Seele leuchten und die atmosphärische Seite verfeinern. Perrys Stil ist kraftvoll, flüssig und macht Hunger auf mehr. Ein wenig ärgerlich nur, dass "Avatar" nicht gleich in einem Band veröffentlicht wurde.

Bewertung

1. Peter Tigmann
2. Julian Wangler

Weitere Infos


Titel "Offenbarung 1"

Originaltitel "Avatar 1"

Buchreihe DS9-Relaunch

Autor S.D. Perry

Übersetzer Christian Humberg

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
11,80 Euro

Antiquarisch:
1 bis 3 Euro (US)

Umfang 300 Seiten

Verlag Cross Cult

ISBN 3-9412-4851-0

(pt, jw - 28.12.09)


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