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Julian Wangler (jw), Thomas Götz (tg)03.10.12

"Trill - Unvereinigt"

Michael A. Martin & Andy Mangels

Inhalt

In der ersten Geschichte des Buchs mit dem Titel "Unjoined" haben die Trill ein Problem: Spätestens nach den Vorgängen im offiziell letzten Roman der achten DS9-Staffel (DS9-Relaunch) um eine den Symbionten verwandte Parasitenspezies - diese hat ihr Unwesen auf Deep Space Nine getrieben und zudem einige Individuen auf Bajor infiziert, wo sie auch für den Tod des Ersten Ministers Shakaar verantwortlich ist - sickert in die Öffentlichkeit der Föderation durch, dass jene symbiotische Spezies - und bislang hoch angesehenes Veto-Mitglied der VFP - vielleicht doch ein Geheimnis zu viel zu lange für sich behalten hat.

Und urplötzlich, mit dem Ausklang des Jahres 2376, mehren sich kritische Stimmen im Föderationsrat, die eine vollständige Offenlegung sämtlicher die Symbionten betreffenden und bislang gut gehüteten Akten fordern. Endgültig soll Schluss sein mit jener Geheimniskrämerei, die eigentlich nicht mit dem vertrauensbasierten Grundsatz der Föderation konform geht. Es erheben sich sogar Stimmen, die eine Verhängung von Sanktionen über Trill befürworten, insofern sich ihre Regierung unter Präsident Maz nicht kooperationsbereit zeigt.

Was dieses nicht wieder rückgängig zu machende Rumoren im Föderationsrat auf die bis heute weitenteils in Isolation geschwelgte Trill'sche Gesellschaft zu bedeuten hat, ist von existenzieller Influenz: Ihre ganze Welt steht vor einem Neuanfang, nicht zuletzt ein Neuanfang ihrer Selbstdefinition.

Am Ende der Sitzung steht eine dringliche Entscheidung: nicht nur ein radikaler Kurswechsel in Bezug auf Trill-Angelegenheiten - die nun auch die VFP als Ganzes tangieren -, sondern der Wunsch, auf Nummer Sicher gehen zu können, dass die Parasitenplage aus "Einheit" endgültig der Vergangenheit angehört.

Daher wird ein Team von DS9 mit einer Mission betraut, die es nach Minos Korva führt - der Ort, wo die Parasitenplage ihren Ausgang genommen und wo auch Shakaar Edon als Wirt übernommen worden ist. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Außenteam findet in den unterirdischen Eishöhlen Minos Korvas nur mehr tote Kreaturen vor und gelangt zur Feststellung, dass diese nach dem Tod der Königin vor einem Monat ebenfalls gestorben sind.

Im Anschluss an den erfolgreichen Ausgang des kurzen Überprüfungseinsatzes wird Lieutenant Ezri Dax von Captain Kira Nerys darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Trill-Regierung sich dazu durchgerungen hat, eine offizielle Investigation bezüglich der zurückliegenden Parasitenplage einzuleiten - natürlich nicht von alleine, sondern auf Druck von Föderationsrat und föderationsnahen Bevölkerungsschichten. Außerdem soll Dax nach Trill reisen, um in ihrer Rolle als Trill und Sternenflotten-Offizier bei der Aufklärung des Vorfalls zu helfen. Sie bricht sofort auf, kommt aber nicht umhin, dass ihr Liierter, Julian Bashir, sie begleitet.

Während des Flugs nach Trill mit dem Runabout Rio Grande analysiert Bashir ein fragiles Objekt, welches das Außenteam in der Parasitenhöhle auf Minos Korva findet. Er gelangt zur Erkenntnis, dass es nicht von Minos Korva kommt, sondern von Kurl, einem Planeten, dessen Zivilisation vor 5.000 Jahren ausstarb. Des Weiteren stellt er die Vermutung auf, dass jene Kurl vielleicht auch eine symbiotische Spezies gewesen sind und daher eine gemeinsame Wurzel mit den Trill existiere.

Auf Trill angekommen, wird Dax vor dem Senat in Bezug auf die zurückliegende Parasitenplage befragt - der erste Schritt auf Drängen der Trill-Regierung, die Veröffentlichung streng geheimer Daten hinsichtlich der Verwandtschaft von Symbionten und Parasiten vorzubereiten. Für Bashir wird's weniger spaßig: Als Außenweltler darf er seine Geliebte nicht begleiten, sondern muss selbst zusehen, wie er seine Zeit vertreibt.

Als schließlich die Öffentlichkeit Trills mit einigen, seit langem von den Eliten zurückgehaltenen Wahrheiten konfrontiert wird - zum Beispiel, dass ein erheblich größerer Anteil der Trill sich zur Vereinigung mit einem Symbionten eignet als bisher immer verkündet sowie der Angelegenheit um die Parasiten - kommt es zu Massenaufläufen und Demonstrationen unvereinigter Trill in allen großen Städten auf dem Planeten.

Unbekannten Eindringlingen gelingt es, die Sicherheitssysteme im Senatsturm zu sabotieren, einen wichtigen Senator zu töten und einen Sprengsatz zu legen. Dieser kann in letzter Sekunde von Bashir und Dax mithilfe des Runabout-Transporters in den Weltraum gebeamt werden.

Wenig später bekennen sich die unvereinigten Neo-Puristen als für die Terroranschläge verantwortliche Gruppierung. Sie bestätigen Bashirs anfängliche Theorie und gehen sogar noch einen Schritt weiter, wonach die Kurl nicht nur mit den Trill in Verwandtschaft stünden, sogar ursprünglich Trill-Kolonisten gewesen sind. Die Neo-Puristen hegen nun die Absicht, die Wahrheit über die wirkliche Identität der Parasiten zu verbreiten - eine Wahrheit, die die Trill-Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert. Hinzu kommt ihr verbissenes Ziel, die vereinigten Trill zu beseitigen.

Dax begibt sich in die Höhlen von Mak'ala und betreibt Nachforschung in Bezug auf die Kurl/Parasiten-Verbindung, während Bashir im zentralen Krankenhaus der Hauptstadt hilft, die bei den Massendemonstrationen Verwundeten zu versorgen. In der Folge ergibt sich eine Art Detektivgeschichte, die hier aber nicht im Einzelnen erläutert wird.

In "Fragments and Omens", der zweiten Story des Romans, sind auf Bajor ganz andere Dinge wichtig: Benjamin Sisko und Kasidy Yates müssen sich mit ihrer kleinen Heilsbringerin herumschlagen, die genau die Probleme bereitet, die kleine Kinder überall bereiten. Diese häusliche Atmosphäre kann Jake nicht lange halten, der sich im Moment ohne ein Zuhause sieht und auch keinerlei Möglichkeit findet, etwas zu schreiben - weswegen er auf eine Kerouac-Reise gehen muss, um Bajor zu erfahren und zu erleben, wie es ist. Dabei lernt er, wie immer auf solchen Reisen (siehe "So der Sohn"), eine Menge über sich selbst.

Währenddessen wird das Dorf, in dem Miles O'Brien einst als Sirah hat auftreten müssen, von einer unbekannten Macht vernichtet und die U.S.S. Defiant muss die Angreifer jagen, was aber zunächst zu weiteren, viel gefährlicheren Fragen für Kira und ihre Besatzung führen soll - und Ro Laren bei ihren Ermittlungen vor ganz neue Herausforderungen stellt, da sie lernen muss, auch wieder auf ihre Wurzeln zu achten, wenn sie sich mit interplanetarischen Ermittlungen herumschlägt.

Nebenbei braucht DS9 einen neuen militärischen Liaison-Offizier, es wird ein neuer Repräsentant Bajors im Föderationsrat gesucht, und auch Opaka soll wieder in neue Amt und Würden eingeführt werden.

Kritik

1.Julian Wangler

Die folgende Rezension bezieht sich auf die amerikanische Gesamtausgabe.

"Die Welten von Deep Space Nine 3": Ezri will Tausende von Lügen aufdecken, bevor die Wahrheit verschwindet ...
Eines vorneweg: Wer nicht bestens mit dem DS9-Relaunch vertraut ist: Finger weg, und zwar nicht nur von diesem Buch, sondern der gesamten "Worlds of Star Trek: Deep Space Nine"-Reihe.

Wenn es neben Andoria eine zweite Welt gibt, auf die der DS9-Relaunch dramatische Auswirkungen hatte, so ist es Trill. Und deshalb hatte ich besonders hohe Erwartungen an die vorliegende Geschichte aus der Feder von Andy Mangels und Michael A. Martin.

Tatsächlich entpuppt sich Unjoined als das Zugpferd des zweiten Bandes. Die Story ist düster, gut geschrieben und äußerst spannend, nimmt die lange Zeit in Selbstverleugnung lebende Trill-Gesellschaft genauestens unter die Lupe. Leider sind manche Handlungsvorgänge ein wenig übertrieben, denn in kürzester Zeit schaffen es die Autoren, den Planeten auf den Kopf zu stellen (was auch damit zusammenhängt, dass das eine oder andere Geheimnis zu viel ist, was hier behandelt wird). Tausende Vereinigte sterben, die Zahl der Symbionten wird auf ein kritisches Niveau dezimiert. Angesichts der Terroranschläge und innenpolitischen Krisen wäre vielleicht etwas weniger mehr gewesen. Trotzdem passt die Geschichte rund um eine extremistische Terrorgruppe hier viel besser als bei der Cardassia-Story (The Lotus Flower) und wirkt auch deutlich glaubwürdiger.

Besonders fasziniert hat mich neben der Aufarbeitung des Canons zu den Trill vor allem die Darstellung dieser einzigartigen Gesellschaft. Bestanden zwischen verschiedenen TV-Episoden, in denen Trill vorkamen, noch Ungereimtheiten und Widersprüche, werden diese nun behoben und in eine Gesamterklärung eingebettet. So zum Beispiel auch, warum die Trill, als sie schon längst Föderationsmitglied waren, nie aus freien Stücken offenbarten, dass sie eine symbiotische Spezies sind (TNG-Episode "Odan, der Sonderbotschafter").

Man kann deutlich erkennen, wie diese Welt regelrecht gefangen ist in einem System von Vereinigten und Unvereinigten, einer echten Zwei-Klassen-Gesellschaft, die zudem noch ein Monopol der Geheimnisse etabliert hat. Die Tatsache, dass die höheren Ebenen in Politik, Militär und Forschung ausschließlich von Vereinigten besetzt sind und diese auch einen höheren medizinischen Status haben als Unvereinigte, zeigt die tiefe Spaltung der Gesellschaft. Ebenfalls stimmig reiht sich die Lüftung des großen Geheimnisses der Trill in den ominösen Höhlen Mak‘alas ein.

Natürlich habe ich mich beim Lesen immer wieder gefragt, wie eine so kompakte und doch so umwälzende Geschichte enden soll. Auch in dieser Hinsicht bin ich von Mangels und Martin nicht enttäuscht worden. Sie präsentieren, wie sich kaum vermeiden lässt, ein offenes Ende, machen aber anhand der gelungenen Ansprache der Trill-Präsidenten an ihr Volk viele Andeutungen für die Zukunft. So wird angesichts der starken Dezimierung der Symbionten bis auf weiteres ein 'Vereinigungsmoratorium' verhängt, das den Trill Gelegenheit gibt, über ihre gesellschaftliche Zukunft nachzudenken und etwas Luft zu schnappen. Dabei geht die Präsidentin mit gutem Beispiel voran. Darüber hinaus kündigt sie an, dass sie alles unternehmen wird, um die soziale Ungleichheit zwischen Vereinigten und Unvereinigten zu beseitigen. Das mögen erst einmal nur Worte sein, doch in Anbetracht der Offenlegung sämtlicher großen Geheimnisse sind es ehrliche Worte, die das Potenzial für einen gesellschaftlichen Neuanfang bergen. Dieser wird lang und hart sein, aber der Leser bekommt doch eine Vorstellung davon, dass mit dem Aussprechen dessen, was war und ist, das, was sein wird, zumindest eine gute Chance hat.

Vor allem für Fans von Ezri Dax ist diese Geschichte vermutlich besonders interessant. Ihr Charakter wird stark ausgebaut, und es gibt wichtige Veränderungen in ihrem Leben. Leider erfahren wir nicht mehr über ihre Familie (DS9-Episode "Die verlorene Tochter"), dafür immerhin einige Details aus Dax‘ früherem Leben und wie dieses bereits mit den Parasiten in Berührung kam. Tatsächlich war es Audrid, eine frühere Dax-Wirtin, die zur Zeit von Captain Christopher Pike in die Vertuschung der Symbionten-Parasiten-Verbindung verwickelt war.

Julian Bashir hat zwar nicht so viel zu tun wie seine Partnerin, wird dafür aber auch sehr gut getroffen. Besonders eindringlich ist für beide Figuren ein wegweisender Dialog am Ende von "Unjoined". Es ist schön zu sehen, wie beide Protagonisten sich immer stärker von den Vorgaben der Serie gelöst haben. Andere Figuren bleiben daneben etwas blass. Wenigstens treten aber aus dem DS9-Relaunch oder anderen Reihen bekannt Charaktere wie Gard, Cyl oder Ranul Keru auf.

Trotz der gelungenen und mitreißenden Geschichte erschien mir der Schreibstil des Autorentandems diesmal ein wenig sperrig und langatmig. Das mag auch damit zusammenhängen, dass sie diesmal besonders stark in die seelischen Tiefen von Bashir und Ezri abtauchen und die Abgrenzung zu realen Vorgängen nicht immer gelingt. Sind Dax‘ aufkommende Erinnerungen auf Minos Korva noch ein beinahe gänsehautähnliches Erlebnis, gelingt dies an späterer Stelle weniger gut. So fällt es bisweilen ein wenig schwer, sich einzelne Szenen bildhaft vorzustellen.

Fazit: Dennoch steht mein Urteil fest: "Unjoined" ist eine inhaltlich sehr gut durchdachte und handwerklich rundum gut umgesetzte Geschichte mit erdrutschartigen Folgen für die Gesellschaft der Trill. Es werden lose Enden verbunden, und auch die Charaktere verändern sich. Kurzum: Eine Geschichte, die mustergültig zur Worlds of DS9-Reihe passt.

2. Thomas Götz

Die folgende Rezension bezieht sich auf die deutsche Ausgabe, den ersten Band des Zweiteilers mit dem Titel "Trill - Unvereinigt".

Der mittlerweile dritte Roman der "Welten von Deep Space Nine" - der wieder mit einem exzellenten deutschen Cover von Martin Frei ausgestattet ist - stammt vom Autorenduo Mangels und Martin, die man ja bereits als alteingesessene Veteranen in Sachen Trek kennt. Und was soll man sagen, auch der vorliegende Band zieht erstaunlicherweise wieder alle Register.

Charakterlich braucht man den beiden nichts vormachen, da haben sie ihre Pappenheimer im Griff und so gibt es auch hier nichts zu meckern. Natürlich dreht sich alles um Ezri und Julian, die in diesem Roman eine durchaus einschneidende Entwicklung durchmachen, und das nicht unbedingt bedingt durch die Ereignisse auf Trill, auch wenn es aufgrund dieser fast in Vergessenheit gerät. Gut, andere Charaktere bleiben neben den beiden Hauptdarstellern etwas blass - immerhin tauchen aber aus dem DS9-Relaunch bekannte Charaktere wie Gard, Cyl oder gar Keru auf, der aus den TNG-Romanen stammt. Nette Zugaben für die Fans, die die Reihe von Anfang an verfolgt haben.

Daneben punktet aber auch die gute Story, die durchaus mit einigen Konventionen bricht. Wir erinnern uns, dass die von Roddenberry konzipierte Zukunft ein Utopia war, in der die Menschen nicht für Geld sondern um ihrer selbst Willen arbeiten. Dann kam "Deep Space Nine", eine Serie, die sicher auch ganz bewusst etwas an diesem Utopia gekratzt hat (was sicher auch nicht jedem gefiel). Es gab einen Krieg mit Milliarden Opfern und auch die schmutzige Seite der UFP wurde gezeigt, etwa in Form von Sektion 31, die vor einem Genozid nicht zurückschrecken würden. Und ähnlich wie die Serie selbst ist auch der vorliegende Roman recht dunkel und schafft es, obwohl es ein Quasi-Happy-End gibt, den Leser leicht unbefriedigt zurückzulassen (im positiven Sinne). Vorbei ist das Utopia, die Welt von "Star Trek" im Jahre 2376 ist dunkel - wobei Puristen nun argumentieren mögen, die Menschheit ist weiterhin das von ihrem Schöpfer erdachte Utopia, immerhin geht es im vorliegenden Band um die Trill.

So oder so wandelt "Star Trek" mit dieser Reihe auf eher dunkleren, erwachseneren Pfaden und schlägt eine noch größere Kerbe, als dies noch der Vorgängerband "Andor - Paradigma" getan hat. Auch dies mag vielleicht nicht jedem gefallen, es erscheint aber durchweg realistisch. War die achte Staffel des Relaunchs noch eine Art Experiment, so traut man sich in diesem Buch einiges mehr und bricht bewusst etablierte Konventionen (siehe die erwähnte Beziehung zwischen Ezri und Julian). Das Ganze wird in den kommenden Jahren (respektive betrachtet, denn der Roman erschien 2005) noch um einiges anziehen und schließlich in die ebenso die Trek-Grundfeste erschütternde "Destiny"-Reihe münden.

Dessen ungeachtet gibt es aber auch Umwälzungen in der Trill-Gesellschaft, die nicht minder erschütternd sind und ebenso deren Grundfeste erschüttern. Auch hier werden Grundlagen für später gelegt und auch hier fügt sich alles logisch in das Trek-Konzept ein, bis hin zu den Enthüllungen am Schluss. Das Ganze baut auf den in der Serie etablierten Sachen auf und baut diese konsequent weiter aus. Auch längst vergessene Handlungsstränge wie die Parasiten werden mit Kulturen verknüpft, die nur einmal kurz erwähnt werden in der Serie (Kurl) und daher sicher ausbauwürdig sind. Ebenso wirkt das große Geheimnis der Trill unter den Höhlen von Mak'ala stimmig.

Gut, ein paar kleinere Logikfehler haben sich eingeschlichen wie etwa, dass einer der Terroristen aufgrund von unheilbarem Krebs handelt (so etwas sollte im 24. Jahrhundert bei der Medi-Technologie nicht mehr sein) oder etwa, dass wenn die Naiskos bekanntermaßen von Trill stammen, man eigentlich schon früher die Verbindung zwischen Kurl und Trill hätte ziehen können. Auch sonst werden die Motive der Terroristen nicht im Detail beleuchtet - aber sei es drum, dem extrem guten Band tun diese kleineren Details keinen Abbruch.

Fazit: Ein rundweg gelungener Roman, der den Vorgänger "Andor - Paradigma" noch einmal toppen kann und auch neue faszinierende Einblicke bietet.

"Trill - Unvereinigt" ist unter anderem bei Amazon.de als Taschenbuch und als E-Book erhältlich.

Bewertung

1. Julian Wangler
2. Thomas Götz

Weitere Infos


Titel "Die Welten von Deep Space Nine 3: Trill - Unvereinigt"

Originaltitel "Trill & Bajor"

Buchreihe DS9-Relaunch

Autor Michael A. Martin & Andy Mangels & J. Noah Kym

Übersetzer Christian Humberg

Preis 9,90 Euro

Umfang 229 Seiten

Verlag Cross Cult

ISBN 978-3-86425-031-6

(jw, tg - 26.10.14)


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