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Thomas Götz (tg)11.06.14

"Godzilla - Die Kunst der Zerstörung"

Mark Cotta Vaz

Inhalt

Sechzig Jahre nach der Premiere von Tohos Film-Klassiker von 1954 dominiert der „König der Monster“ wieder die Kinoleinwand, in Godzilla, inszeniert von Gareth Edwards. Relativ neu im Filmgeschäft – er hatte bislang nur einen von der Kritik gefeierten Independentfilm inszeniert – wurde Edwards mit der Aufgabe betraut, ein gigantisches Produktionsteam auf eine kreative Reise zu führen, die mit der epischen Wiedergeburt einer wahrhaften Ikone enden sollte. Godzilla: Die Kunst der Zerstörung ist die in lebendigen Bildern erzählte Chronik dieser Reise, vom intensiven Prozess der Entwicklung des neuen Looks von Godzilla über die einzigartig dynamischen Dreharbeiten bis hin zum anspruchsvollen Prozess der Postproduktion. Vollgepackt mit bislang unveröffentlichten Illustrationen, die die erstaunlichen Arbeiten veranschaulichen, die zum Design der bislang aufregendsten und erstaunlichsten Version von Godzilla geführt haben, präsentiert Godzilla: Die Kunst der Zerstörung auch die atemberaubenden Konzeptzeichnungen, Storyboards, Skizzen und andere Illustrationen, die die Grundlage für die fantastische, atmosphärische Optik bildeten. Ebenfalls enthalten: Ins Detail gehende Interviews mit Edwards, dem außergewöhnlichen Kreativteam des Films und den bekannten Schauspielern – unter anderem Aaron Taylor-Johnson und Bryan Cranston. Godzilla: Die Kunst der Zerstörung beleuchtet jeden Aspekt der Entstehung des Films, vom Kostümdesign über die visuellen Effekte, bis zur Gestaltung der natürlichen Feinde von Godzilla, der MUTOs. Komplettiert durch eine 12-seitige Ausklappsektion mit einer „Galerie der Monster“ und dem offiziellen Filmposter, ist Godzilla: Die Kunst der Zerstörung die ultimative Ergänzung zum bombastischsten Filmevent des Jahres.

Kritik

Nicht nur ein Comicband sondern auch ein Artbook gibt es zum Godzilla-Film. Dabei entspricht dieses Artbook nicht denjenigen, die man etwa bei Computerspielen bekommt und in denen wenig Text, aber fast nur Bilder zu finden sind. Solcherlei Artbooks landen schnell im Regal und werden nie wieder angesehen.
Das Artbook zum neuen Godzilla-Film.

Nein, das vorliegende Artbook präsentiert Storyboards und Entwürfe, aber auch Szenen aus dem fertigen Film, zu "Godzilla". Dabei gewährt es über Texte auch Hintergrundinfos zu den einzelnen Phasen der Produktion. Etwa zu Gareth Edwards Verpflichtung als Regisseur oder den ersten Entwürfen zur Riesenechsen. Besonderes Highlight ist dabei natürlich der Mittelteil in dem verschiedene Echsenentwürfe aufgezeigt werden, bis hin zum fertigen Produkt. Wer also den Film noch nicht gesehen hat und sich noch überraschen lassen will, tut sich nach dem Genuss dieses Bandes schwer. aber mal ehrlich... wer hat noch kein Bild des neuen Godzilla gesehen?

Neben Godzilla liegt das Hauptaugenmerk auf den Kampfsequenzen und den MUTOS, den Feinden von Godzilla im Film. Die Setaufbauten nehmen eher einen kleinen Teil auf den Bildern ein, die Illustrationen, die gezeigt werden, sind zumeist Zeichnungen, die visualisieren sollen, wie es später im Film umgesetzt wurde. Anders ausgedrückt: Es werden zwar Szenen aus dem Film vorweggenommen, ein 'fertiges' Stück sieht man aber (fast) nie. Die Bilder und Infos beschränken sich wirklich auf die Hintergründe und die Entwicklung. So bekommt ein jeder Interessierte also auch in den Schaffensprozess des Filmes Einblick.

Was Besonders auffällt ist, dass auch hier Godzilla irgendwie als heimlicher "Retter" dargestellt wird, ähnlich wie es im Comic der Fall war. Denn die wohl gefährlichere Bedrohung für die Menschen sind eindeutig die MUTOS - und Godzilla ist deren natürlicher Feind. Auf der einen Seite wohl nicht verkehrt, das man sich nicht auf andere Monster der alten Toho-Ära eingelassen hat, auf der anderen wirkt die Schwärmerei für die MUTOS in diesem Band teilweise etwas übertrieben.

Wie erwähnt gibt es auch Storyboards und Previz (Previsualisierungssequenzen) zu sehen, wobei es natürlich überall ein paar Erklärungen gibt, wie daraus später die CGI-Sequenz entstanden ist. Am Ende kommt sogar noch der Sounddesigner zu Wort. Dabei merkt man, das auch die Beteiligten hier mit Herzblut bei der Sache sind und Godzilla nicht verschandeln wollten (Gino-Zilla lässt grüßen).

Alles in allem also ein Buch, das in Bildern und erklärenden Texten aufzeigt, wie der neue Godzilla entstanden ist. Ein paar Szenen zu der Zerstörungswut und den Hintergründen runden das Ganze ab, auch wenn Godzilla und die MUTOS ganz klar der Star des Bandes sind. Buch-typisch ist der Band in edlem Hardcover, die Mittelseiten sind aufklappbar und in Hochglanzdruck, dafür ist auch der Preis mit 39.80.- Euro recht stolz - aber all das ist für ein Artbook nicht ungewöhnlich. Ob man es für gerechtfertigt genug hält, um zuzugreifen, muss freilich jeder für sich selber entscheiden.

Fazit: Ein Artbook, das die Entwicklung Godzillas aufzeigt und dabei durchaus schöne Sequenzen - von dem Anfangsbild bis hin zum fertigen CGI-Modell - aufweist. Erklärende Texte runden das Ganze ab. Ein Artbook für die Fans eben - nicht mehr aber auch nicht weniger.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Godzilla - Die Kunst der Zerstörung"

Originaltitel "Godzilla - The Art of Destruction"

Buchreihe Sachbücher

Autor Mark Cotta Vaz

Übersetzer Jan Bratenstein, Gregory Enoch, Lisa Jüriens, Jacqueline Stumpf

Preis 39,80 Euro

Umfang 168 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 978-3-86425-364-5

(tg - 11.06.14)


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