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Thomas Götz (tg)21.08.07

"Sagittarius is bleeding"

Peter David

Inhalt

Präsidentin Laura Roslin trägt eine schwere Last auf ihren Schultern. Seit sie nach dem verheerenden Angriff der Zylonen die Präsidentschaft über die zwölf Kolonien übernommen hat, vertritt sie den zivilen Teil der Flüchtlingsflotte und bildet den Gegenpol zur militärischen Führung Commander Adamas. Roslin wurde zu einer Quelle der Inspiration und der Hoffnung für viele Menschen. Sie steht für Ehrlichkeit, Integrität und Mut, und - was noch wichtiger ist - sie ist das Sinnbild einer Prophezeiung ... Die Erde. Die mysteriöse Heimatwelt der verlorenen 13. Kolonie. Die Präsidentin hatte eine Vision, die der Flotte den Weg dorthin weisen soll. Eine radikale Gruppe von religiösen Eiferern - die Midguardians - sehen in Roslins Vision ein Zeichen und entschließen sich zu handeln. Plötzlich stellen die Zylonen nicht mehr die einzige tödliche Bedrohung für die Galactica und ihre Flüchtlingsflotte dar ... der Feind ist längst an Bord.

Kritik

Ein neues Abenteuer der Galactica.
"Peter David at his Best", wird einem beim Durchstöbern dieses Romans sofort ins Auge springen. Und tatsächlich, waren die ersten beiden Galactica-Bände noch recht enttäuschend so zieht der vorliegende dritte (in dt. Numerierung zweite) alle Register. 'Altmeister' Peter David, der ja schon mehr als einmal bewiesen hat, das er gekonnt schreiben kann, beweist dies einmal mehr. In der vorliegenden Story trifft er nicht nur die Charaktere sehr gut, er erschafft auch eine durchaus interessante Geschichte, die zwar nicht unbedingt viel Action aufweist, die aber aufgrund von sehr gut ausgearbeiteten Charakterszenen ebenso mitzureißen vermag und auch ein sehr schnelles Tempo vorlegt.

Ganze Drei Handlungsstränge laufen dabei parallel: zum einen die Midguardians, eine Gruppe religiöser Fanatiker, die unbedingt einen Platz im Rat haben wollen - und damit einhergehend natürlich auch die Visionen der Präsidentin, wobei man den Zusammenhang erst später sieht. Wobei die Midguardians zunächst auch nachvollziehbare Motive haben und ihre Prophezeiungen dem Buch auch einen Hauch Mystik verleihen. Allerdings wird dem Leser auch schnell klar, das am Ende des Buches wohl wieder der Status quo stehen muss. Zum Glück geht aber auch dieser Eindruck im guten Schreibstil etwas unter und man wird auch von diesem Handlungsteil gut unterhalten.

Zum anderen gibt es dann noch die Handlung um die Inhaftierte Sharon Valerii (der Roman spielt nach den Ereignissen um die Pegasus), die eine Anwältin bekommt. Hierdurch stellt sich natürlich die interessante Frage, ob die Zylonin nun Menschenrechte hat oder nicht, ist sie immerhin doch zu 100% mit einem Menschen identisch (zumindest laut Untersuchungen der Galactica-Crew). Eine durchaus berechtigte und interessante Frage, die zum Nachdenken anregt und deren Beantwortung David offen läßt, denn am Ende bekommt man auch die Monsterseite von Sharon zu sehen und so darf sich der Leser fragen, wer denn nun wirklich die "Gute" ist...

Der dritte Handlungsstrang ist diesmal eher Beiwerk und dient lediglich für etwas Tempo in der Story: Die allgegenwärtige Bedrohung durch die Zylonen. Diese tauchen zwar im Finale wieder kurz auf, aber da dieses an sich recht kurz (und unspektakulär) geraten ist, fällt dies nicht weiter ins Gewicht. Dafür entschädigen ja wie erwähnt die anderen Handlungsstränge.

Die Handlungsstränge an sich sind gut geschrieben, und zwar so gut, das man, während man einige Kapitel dem einen folgt, den anderen schon fast wieder vergessen hat. Aber irgendwie findet sich dann doch alles zusammen. Schön ist übrigens auch, das nach dem Pilotfilm - zumindest in der neuen Serie - vernachlässigte Charaktere wie Boxey auftreten (der ja in der leidlichen zweiten Staffel der Ur-Serie ("Galactica 1980") eine Hauptrolle hatte). Hier erweckt es fast den Eindruck, als wolle David auch diesen "Fehltritt" durch Boxeys Tod aus der Geschichte der Serie streichen, aber immerhin gibt es hier dann doch noch eine kleine Überraschung.

Warum der Titel allerdings nicht eingedeutscht wurde wird wohl auch ein Geheimnis bleiben.

Fazit: Gut geschrieben und temporeich - rundum gleungen.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Battlestar Galactica 2 - Sagittarius is bleeding"

Originaltitel "Battlestar Galactica - Sagittarius is bleeding"

Buchreihe Weitere Romane

Autor Peter David

Übersetzer Firouzeh Akhavan-Zandjani

Preis 9,95 Euro

Umfang 412 Seiten

Verlag Panini

ISBN 383321497X

(tg - 15.06.09)


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