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Thomas Götz (tg)23.12.16

"Dunkle Materie"

Carolyn Ives Gilman

Inhalt

Berichte über einen neuen, bewohnbaren Planeten haben die Zwanzig Planeten der menschlichen Zi- vilisation erreicht. Für die Erkundung dieser Welt wird eine Gruppe von Wissenschaftlern zusam- menstellt. Nach der Ankunft findet sich das Team auf einem kristallinen Planeten wieder, der vor Dunkler Materie nur so strotzt. Plötzlich wird eine von ihnen ermordet ...

Kritik

Dunkle Materie spielt, wie der Titel vermuten lässt, in der Zukunft und handelt von einem Forschertrupp, der einen unbekannten neuen Planeten erkunden soll. Dabei steht vor allem besagte Erkundung im Vordergrund, denn auch in diesem Roman wird eher wenig auf die Hintergründe bzw. die galaktische Lage und Technik eingegangen. Es gibt 20 menschliche Planeten und Reisen per "Lichtstrahl", aber viel mehr erfährt man nicht. Im vorliegenden Fall ist das nicht ganz so schlimm, da der Hintergrund quasi nur als Vorwand zur Erforschung besagter Welt liegt. Genau genommen hätte der Roman auch ohne allzuviel Sci-Fi-Hintergrund funktioniert.
Erstkontakt mit einem fremden Volk ist doch immer was Schönes, oder etwa nicht?

Auf der Reise zum Planeten passiert dann auch sogleich ein Mord, der als Aufhänger dient. Der gerät allerdings auch recht schnell in Vergessenheit und wird eher trivial aufgelöst. Denn wie viele Geschichten in diesem Umfeld ist das Buch ein eher ruhiger Roman. Auch hier soll der Leser zum Nachdenken animiert werden. Was sich im folgenden entfaltet, ist eine Erstkontaktsituation wie sie im Buche steht.

Dabei ist das neu eingeführte Volk recht interessant gestaltet, sind die Personen doch allesamt blind. Im gegenseitigen Wechsel schaltet die Perspektive dabei zwischen Thora (welche bei den Blinden ist) und Sara um, welche versucht, Thora zu finden. Dabei müssen der neuen Kultur nicht nur die Werte der Menschheit beigebracht werden, auch umgedreht bietet sich eine neue interessante Sichtweise, wenn die Menschen ohne ihre Sinne versuchen, in einer dunklen blinden Welt zu überleben. Dabei lernt man durchaus die eigenen Sinne zu schätzen.

Das neue Volk an sich ist dabei durchaus interessant dargestellt und auch das gegenseitige Beschnuppern und voneinander Lernen wird gut umgesetzt, auch wenn es einige Längen gibt. Auch hier muss wieder der Hinweis erfolgen, das man offen für derartige Bücher und ihre Message sein muss, sonst wird sich das Ganze eher langweilig für den Leser dahinziehen. Auch so erreicht das Buch aber nicht die Qualität eines "Meer der Dunkelheit".

Schwer, eine Bewertung abzugeben, ist es aber allemal. Auf der einen Seite muss man den Mut loben, mit seinem Buch eine Botschaft übermitteln zu wollen und dabei auf Action zu verzichten und komplett in die ruhigen, nachdenklichen und teils philosophischen Gebiete abzudriften. Auf der anderen Seite muss der Spagat natürlich gelingen und der Leser sollte nicht zu gelangweilt sein, was hier, ähnlich zum "Ende des Regenbogens", nicht immer gelingt.

Das Ende des Buches kommt dann allerdings etwas abrupt und lässt den Leser unbefriedigend zurück, vor allem da viele offenen Nebenhandlungsstränge in einem Nebensatz abgehandelt werden. Auch das hätte besser gelöst werden können.

Fazit: Erneut ein Roman, der zum Nachdenken anregt und dem es auch gelingt, einige Punkte gut darzustellen. Leider haben sich aber ein paar Längen und eine etwas unbefriedigende Auflösung eingeschlichen, so das es nur für Mittelmaß reicht.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Dunkle Materie"

Originaltitel "Dark Orbit"

Buchreihe Weitere Romane

Autor Carolyn Ives Gilman

Übersetzer Markus Mäurer

Preis 14.- Euro

Umfang 385 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 978-3-95981-150-7

(tg - 23.12.16)


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