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Thomas Götz (tg)10.04.18

"Aszendenz"

Dirk van den Boom

Inhalt

Das Irdische Konkordat ist ein Sternenstaat voller Frieden und Wohlstand. Allein eine kleine Polizeistreitmacht sorgt dafür, dass interstellare Verbrechen nicht ungesühnt bleiben. Der Polizeikreuzer Scythe jagt einen vorbestraften Verbrecher, und das nun schon seit Jahren. Der höchst gefährliche Täter kann ihnen jedoch immer wieder entkommen. Die Crew der Scythe kommt dem gesuchten Verbrecher in der Nähe eines seltsamen Raumschiffs auf die Schliche, das die Größe eines kleinen Planeten hat und von einem Schutzschild umgeben ist. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände werden auch sie in das Innere des Schutzfeldes gezogen – nur, um herauszufinden, dass eine Rückkehr nach draußen nicht möglich ist. Sie sind gefangen in einer gigantischen Flotte aus aktiven und lange toten Raumfahrzeugen tausender Zivilisationen – ganz allein, hilflos.

Kritik

Nach der Skiir-Trilogie startet Dirk van den Boom mit der Scythe eine neue Romanreihe in einem neuen Universum. Dabei merkt man deutlich, das Boom inzwischen auch ein Routinier ist, denn es gelingt ihm fast von Anfang an, interessante Charaktere zum Leben zu erwecken. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist man recht schnell mit den Charakteren warm und die bunte Crewmischung tut hier ein übriges und sorgt für die nötige Abwechslung.
Der neue Streich von Dirk van den Boom bietet eine ganz besondere Erstkontaktsituation.

Indes, der Roman trägt den Titel des Polizeischiffs Scythe, der Handlungsstrang um selbige wird aber am Anfang eher stiefmütterlich behandelt. Erst ab etwa der Hälfte des Buches kommt es auch hier so langsam in Fahrt, vorher dreht sich die Geschichte um eine Erstkontaktsituation mit einem fremden Raumschiff. Diese ist auch nicht schlecht umgesetzt und auch drumherum gibt es einiges an Nebenhandlungen, die eben auch langsam in die Gänge kommen.

Wie in den anderen Romanen üblich so werden auch hier die Erzählstränge nach einiger Zeit zusammengeführt (um sich später wieder aufzuspalten). Dies passiert genau zum richtigen Zeitpunkt, denn gerade als die vielen Nebenhandlungen etwas langweilig zu werden beginnen, kommt Tempo in die Geschichte.

Schön ist auch, das die Geschichte aus der Sicht der Menschen erzählt wird. So gibt es zwar von Anfang an auch Einblicke in die Alienkultur, richtig erklärt werden diese aber eben auch erst, wenn die Menschen auf diese treffen. Ein Kniff, der ebenso wie der Rest, auch wunderbar funktioniert.

Das explosive Finale braucht sich dabei nicht zu verstecken und bietet genug Action um auch hier nicht langweilig zu sein. Hinzu kommen einige Mysterien und Rätsel, auf deren Auflösung man sich sicher schon im nächsten Buch freuen kann. Es ist fast schon schade, das man bis September auf Teil Zwei warten muss - andererseits ist der Wunsch, gleich weiterlesen zu wollen, durchaus auch ein Kompliment für diesen Roman an sich.

Fazit: Van den Boom hat es wieder einmal geschafft, einen sehr guten Roman abzuliefern, der von seinen Charakteren lebt und nach kurzer Eingewöhnung in seinen Bann zieht. Hier gibt es wahrlich nur wenig zu meckern und das Ganze macht Lust auf mehr.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die Reise der Scythe 1 - Aszendenz"

Buchreihe Weitere Romane

Autor Dirk van den Boom

Preis 16.- Euro

Umfang 413 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 978-3-95981-527-7

(tg - 10.04.18)


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