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Simon Thomas Johr (sj)17.08.11

"Die Nacht der lebenden Trekkies"

Kevin David Anderson und Sam Stall

Inhalt

Meteoriten haben Aliens auf die Erde gebracht, welche Menschen befallen und zu Zombies mutieren lassen. Die Lage ist unter Kontrolle, bis einige erkrankte Menschen bei einem Zwischenfall aus einem Forschungslabor in Houston ausbrechen. In der Stadt findet zur selben Zeit eine "Star Trek"-Convention statt. Im Veranstaltungshotel arbeitet auch der Afghanistan-Veteran Jim Pike, welcher nach den Kriegswirren eigentlich einen ruhigen Job anstrebte. Doch als eines Nachts immer mehr Hotelgäste verschwinden oder über merkwürdige Bisswunden klagen, wird Jims Leben plötzlich auf eine erneute Probe gestellt. Nun gilt es, seine Schwester, welche als Fan ebenfalls auf der Convention weilt, vor den fleischhungrigen Zombies zu beschützen. Im Kampf durch das Hotel trifft er auf die letzten Überlebenden der Zombieattacke. Darunter auch die junge Leia Organa, in welche er sich schließlich verliebt. Zusammen beschließen die Überlebenden aus dem Hotel zu fliehen ...

Kritik

Mit "Die Nacht der lebenden Trekkies" hat sich der Heyne-Verlag nach langer Zeit mal wieder an ein "Star Trek"-Buch gewagt. Und dieses ist durchaus gelungen!
"Die Nacht der lebenden Trekkies" ist ein wirklich angenehm zu lesendes Buch. Es ist durchaus spannend geschrieben und besticht durch seine Insiderkenntnisse des "Star Trek"-Universums. Die Hauptfigur Jim Pike (!) als ehemaligen Trek-Fan darzustellen, erwies sich als kluger Schachzug. Es ermöglichte dem Charakter das Convention-Geschehen kritisch zu beurteilen, ohne gleich wie viele andere Charaktere des Buches ins Schwärmen zu geraten. Die Geschichte ist einigermaßen einleuchtend erklärt. Die Glaubwürdigkeit wurde dadurch erhöht, die Figuren selbst zunächst nicht an Zombies glauben zu lassen. Die Realität überzeugte sie schlussendlich vom Gegenteil. Dass die Erklärung am Ende etwas absurd daherkommt, ist kein größeres Problem. So kann man es auch als atomkritischer Deutscher verschmerzen, dass die Zombies schlussendlich von einer Atombombe vernichtet werden.

Die Autoren Kevin David Anderson und Sam Stall haben mit "Die Nacht der lebenden Trekkies" wirklich eine liebenswerte "Star Trek"-Parodie geschaffen. Alle Hauptfiguren haben einen Bezug zu "Star Trek", das Hotel heißt Botany Bay und alle Kapitel tragen den Titel einer "Star Trek"-Episode. Wobei Parodie für diesen Roman eigentlich nicht ganz zutreffend ist. Er ist vielmehr eine ironische Hommage an uns Fans. Zu keinem Zeitpunkt wird sich über Trekkies oder Trekker (beide Begriffe werden natürlich erläutert) lustig gemacht. "Star Trek"-Fan zu sein, wird schlicht als ein Hobby dargestellt. Das manche Fans etwas zu Exzentrik neigen, ist, denke ich, durchaus richtig.

Ein Lob geht auch an den Heyne-Verlag, welcher sich seit langem Mal wieder an ein "Star Trek"-Buch gewagt hat. Besonders positiv fällt das deutsche Titelbild des Romans auf, welches deutlich attraktiver ist als das der Originalausgabe, welche Sie im unten eingeblendeten Video sehen können. Anscheinend scheint der Verlag die alte "Star Trek"-Schriftart auch noch nicht gelöscht zu haben, welche in diesem Roman die Kapitelüberschriften schmückt. Klug vom Übersetzer Ronald Hahn war es, diese im Englischen zu belassen. Die deutschen Überschriften hätten inhaltlich kaum zu den Kapiteln gepasst und werden daher erst im Anhang übersetzt. Des Weiteren unterlaufen Hahn kaum Übersetzungsfehler. Lediglich mancher Plural der ein oder anderen Alienrasse ist nicht immer korrekt.

Trailer

Fazit: Der Roman ist solide Unterhaltungsliteratur - nicht mehr und nicht weniger. Höhere Literatur kann und sollte man von einem Zombieroman aber auch nicht erwarten.

Bei Gefallen können Sie "Die Nacht der lebenden Trekkies" unter anderem bei Amazon.de erwerben.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die Nacht der lebenden Trekkies"

Originaltitel "Night of the Living Trekkies"

Buchreihe Weitere Romane

Autor Kevin David Anderson und Sam Stall

Übersetzer Ronald M. Hahn

Preis 8,99 Euro

Umfang 304 Seiten

Verlag Heyne

ISBN 978-3453528550

(sj - 23.01.12)


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