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Thomas Götz (tg)30.08.17

"Die Herolde der Vernichtung"

Paul Cornell

Inhalt

Wie kann man gegen einen tödlichen Schwarm intelligenter Roboter siegen, die die Fähigkeit besitzen, sich aus der Luft immer wieder neue Körper zu erschaffen? Diese Frage müssen sich auch der Dritte Doctor und UNIT stellen. Die Gefahr zwingt sie, eng zusammenzuarbeiten und noch einen weiteren ungewöhnlichen Verbündeten mit an Bord zu nehmen. Der Master, der Brigadier und der Doctor winden sich, streiten und geben alles – dann taucht ein überraschend bekanntes Gesicht auf …

Kritik

Nach dem die Doctoren 10-12 bereits ihre eigene Comic-Reihe bekommen haben, startet nun auch der dritte Doctor durch. Zeichnungstechnisch bleibt man dabei auf gewohnt gutem Niveau und es gibt, was den Detailgrad angeht, nichts zu meckern. Auch die etwas "ältere" Welt der 70er Jahre wird gut transportiert - vom fröhlichen und bunten dritten Doctor ganz zu schweigen.
Das erste Comicabenteuer des dritten Doctors.

Die Geschichte enthält dann auch alle Versatzstücke einer Geschichte aus dieser Zeit. So tauchen der Master und der Brigadier auf - und überraschenderweise auch der zweite Doctor, der ebenso gut in Szene gesetzt wurde. Mit der Erwähnung, das die Time Lords ihn schicken, bekommt die bereits früher titulierte Vermutung, das zwischen der Regeneration des zweiten und dritten Doctors noch Geheimmissionen des zweiten für die Time Lords gab, erneuten Aufschwung. Gut, man könnte jetzt sagen...aber hier wollen wir nicht spoilern.

Jedenfalls sei an dieser Stelle erwähnt, das es diesbezüglich einen netten kleinen Twist gibt, den man so vielleicht nicht erwartet hat und der deswegen ganz gut funktioniert. Natürlich basiert das Ganze auf einer kürzlich wiedergefundenen Folge, ist also genauso Fanservice wie die anderen auftauchenden Querverweise etwa auf den 10.Doctor. In einem separaten Anhangteil erklärt der Autor auch nochmal die versteckten Easter Eggs.

Eine Bedrohung darf hier natürlich auch nicht fehlen und wie beim dritten Doctor üblich ist es eine "Base under Siege"-Story. Diesmal kommen Roboter zum Einsatz und Doctor-typisch gibt es eine friedliche Lösung. Allerdings gibt es auch ein paar schöne Szenen zu bestaunen, etwa der Besuch in Jos Unterbewusstsein, bei der der Doctor eingestehen muss, das er wegen seiner Freunde die Erde besucht. Selbst der Master bekommt eine dieser schönen Charakterszenen spendiert und auch diese weist schön die Zeichen für die Zukunft.

Beim dritten Doctor darf natürlich auch UNIT und der Brigadier nicht fehlen und in der Tat gibt es auch mit diesen Charakteren einige schöne Szenen, die ebenso Weichen der Zukunft andeuten. Fanservice, Fanlieblinge und eine nette Geschichte, was kann da noch schief gehen? Wenig. Ein kleiner Logikfehler existiert am Schluss natürlich noch, denn wie kann der Master wissen, in welcher Zeit sie alle stranden und am Ende mit seiner Tardis entkommen? Aber aufgrund der überragenden restlichen Geschichte kann man darüber getrost hinwegsehen.

Fazit: Auch der Auftakt des dritten Doctors fängt die jeweilige Doctor-Ära in Comicform gut ein, bietet alte Bekannte und eine sehr schöne Geschichte, bei der man sich den Luxus von Querverweisen zum heutigen Doctor herausnimmt. Kurzum: Gelungen.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Doctor Who - Der dritte Doctor 1: Die Herolde der Vernichtung"

Originaltitel "Doctor Who - The Third Doctor 1-5"

Comicreihe Weitere Comics

Autor Paul Cornell

Zeichner Christopher Jones

Übersetzer Claudia Kern

Preis 16,99 Euro

Umfang 128 Seiten

Verlag Panini

Bandnummer 1

ISBN 978-3-74160-237-5

(tg - 30.08.17)


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