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Thomas Götz (tg)05.08.17

"Das unendliche Lied"

Nick Abadzis

Inhalt

Doctor Who: Er ist viele Hundert Jahre alt, wechselt ab und zu den Körper und ist der Titelheld von Großbritanniens beliebtester Science-Fiction-Serie. Sein Raumschiff, die TARDIS, sieht aus wie eine blaue Telefonzelle, ist innen jedoch wesentlich größer als außen. Mit ihr reist der Doctor durch Raum und Zeit, auf der Suche nach Abenteuern und den Wundern des Universums. Und da es keinen Spaß macht, die allein zu entdecken, lädt der Timelord vom Planeten Gallifrey immer wieder Menschen ein, ihn auf seinen Reisen zu begleiten. Die zweite Comic-Staffel mit Abenteuern des Zehnten Doctors beginnt mit einem Paukenschlag! Der Doctor und seine Begleiterin Gabby Gonzalez müssen einen Fall von bösartiger Beeinflussung der Gefühle durch Musik aufklären, zwischendurch sorgt Teilzeitbegleiterin und Gabbys beste Freundin Cindy Wu für Chaos in der TARDIS und schließlich geht es zurück zu den Ursprüngen der Menschheit, zu dem epochalen Moment, in dem Neandertaler und Cro-Magnon-Menschen aufeinandertreffen.

Kritik

Der mittlerweile vierte Band des 10.Doctors startet eine neue Geschichtsreihe, auch wenn es noch eine kurze Erinnerung an eine offene Story des vorherigen Bandes gibt. Zeichnungstechnisch merkt man hier indes, dass unterschiedliche Personen beteiligt waren. Die drei Geschichten unterscheiden sich im Stil dann doch etwas, aber man kann die Charaktere immerhin noch gut erkennen. Im Großen und Ganzen kommt man mit dem Stil aber klar und in den Vorgängerbänden war es ja auch schon so.
Die Geschichte des Doctors geht weiter.

Die erste Geschichte handelt von einem Volk, das mit Singen kommuniziert (woher auch der Titel des Comics stammt). Das Ganze ist eine erfrischende neue Idee, die auf der Leinwand aber vermutlich noch um einiges besser funktioniert hätte. Zwar kommt die Fremdartigkeit auch so ganz gut herüber, Szenen wie ein Keyboard-spielender Doctor können aber einfach nicht die Stimmung der Musik so transportieren, wie das andere Medium.

Dennoch, die Story hat auch keinen rechten Bösewicht, ist anders und funktioniert gerade deswegen ganz gut. Die zweite Geschichte geht um Gabbys Freundin und weder der Doctor noch Gabby, die aktuelle Begleiterin in den Comics, tauchen hier auf. Ein paar gute Ideen gibt es auch hier, etwa das Zeitbuch oder die merkwürdigen Kreaturen, und es gibt einen überraschenden – und durchaus gelungenen – Auftritt von Jack Harkness. Wohin diese Geschichte aber geht, wird nicht verraten und bietet wohl Stoff für den Folgeband.

Dadurch bleiben leider auch hier die Charaktere etwas blass, was schade ist. Die dritte Geschichte spielt in der Steinzeit und bietet wieder einige gute Ideen, die diesmal im Medium Comic besser funktionieren. Denn wenn der Doctor und Gabby mit den Urzeitmenschen sprechen und Wörter von der Tardis nicht übersetzt werden können, gibt es nur unverständliche Striche zu sehen. Dadurch wird die Fremdartigkeit ganz gut unterstrichen und die Story entwickelt sich, nicht zuletzt auch wegen des durchaus sympathischen Neandertalers, durchaus in guten Bahnen.

Natürlich ist es nicht neu, das Menschen entführt werden, um verkauft zu werden, diesmal von Außerirdischen. Immerhin gibt es auch eine Reihe von Aliens, die gegen diese Sklavenhändler kämpfen. Diese werden recht ausführlich eingeführt – vielleicht zu ausführlich, da man sich die meisten ihrer Namen und Eigenschaften eh kaum merken kann. Auch hier muss man wohl abwarten, ob sie im Nachfolger nochmal auftauchen.

So oder so, auch wenn die Charaktere allgemein etwas blass bleiben, lebt die Geschichte von ihren neuen Ideen und entfaltet durchaus etwas Doctor Who-Charme.

Fazit: Nette neue Ideen, verpackt in drei solide Stories, täuscht etwas darüber hinweg, das die Charaktere auf der Strecke bleiben. Trotzdem, der Doctor Who-Charme ist durchaus vorhanden, so das man einen Blick riskieren kann.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Doctor Who - Der zehnte Doctor 4: Das unendliche Lied"

Originaltitel "Doctor Who - The Tenth Doctor 16-20"

Comicreihe Weitere Comics

Autor Nick Abadzis

Zeichner Eleonora Carlini, Elena Casagrande, Leonardo Romero

Übersetzer Claudia Kern

Preis 16,99 Euro

Umfang 128 Seiten

Verlag Panini

Bandnummer 4

ISBN 978-3-7416-0445-4

(tg - 05.08.17)


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