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Thomas Götz (tg)06.08.18

"Die Sünden des Vaters"

Nick Abazdis

Inhalt

Gabby, Cindy und der Zehnte Doctor reisen nach New Orleans, um sich Jazzkonzerte anzuhören. Doch dann tauchen plötzlich wieder die Nocturne auf und verwandeln die Musik in einen gefährlichen Virus. Doch dieses Mal sind sie nicht alleine, denn ihr furchterregendes Oberhaupt hat große Pläne und will sich die Menschheit durch die Musik untertan machen. Anubis hingegen hat ganz andere Probleme: Sein Vater taucht aus der Versenkung auf und das ist ... gar nicht gut. Vor allem, da der Doctor gerade nicht zur Stelle ist und nur Gabby und die ehemalige Schauspielerin Dorothy Bell ihm zur Seite stehen.

Kritik

Der mittlerweile sechste Band um den 10.Doctor greift die vorhandene Story um Anubis wieder auf und bleibt auch zeichnungstechnisch auf dem Niveau der Vorgänger. Dabei merkt man bis zum Ende des Bandes die wechselnden Zeichner, schwankt die Qualität doch ein wenig. Im Allgemeinen bleiben die Panels aber hell und bunt, so das man auch im Hintergrund alle Details erkennen kann. Die Gesichtszüge der Charaktere sind detailliert genug um, zumindest im Falle des Doktors, durchaus dem Schauspielpendant gerecht zu werden.
Der sechste Band der Abenteuer des 10.Doctors.

Wie erwähnt spielt Anubis auch wieder eine Rolle, die Geschichte beginnt jedoch in den 20ern in New Orleans und zur Zeit des Jazz, als wieder einmal eine Musikkreatur versucht, die Erde, respektive die Stadt, zu übernehmen. So schön es auch ist, das hier gute Charakterszenen aufgefahren werden und sich eine der Companions verlieben darf, die Story lockt so keinen mehr hinterm Baum vor. Das hat auch damit zu tun, das bereits einige Bände früher Musikkreaturen aufgetaucht sind. Auf die wird sogar Bezug genommen, was eine schöne Kontinuität ergibt, ein bisschen mehr Abstand oder der ein oder andere neue Impuls wäre an dieser Stelle sicher nicht verkehrt gewesen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, die Fans schon aus der Serie zur Genüge kennen: manche Sachen lassen sich nicht ändern, auch wenn es bitter ist. Zwar mag auch das ein alter Hut sein, er wirkt aber auch im Comic mindestens genauso heftig wie auf dem Schirm, was der Geschichte zumindest ein gelungenes Ende beschert.

Der Mittelteil bezieht sich dann ganz klar auf Anubis, den wir ebenso schon aus den Vorgängern kennen. So langsam könnte man in der Geschichte allerdings mal voranschreiten. Dennoch ist es auch hier schön zu sehen, wie der überhebliche Gott den ein oder anderen Riss abbekommt. Und die Idee der Zeitmännchen hat durchaus etwas für sich, auch wenn sie in der Tiefe nicht ausgelotet werden. Die Story endet mit einem Cliffhanger, doch dann ist der Band noch nicht zuende.

Denn es schließt sich noch ein sogenannter One-Shot an, eine Geschichte, die die letzten drei Doktoren in den Vordergrund stellt. Allerdings muss man hier bemerken, das dies eigentlich eher ein Zugeständnis für die Fans ist. Doktor 10 und 11 tauchen zwar auf (und bleiben in einer witzigen Situation stecken, die nicht aufgelöst wird), es hätte aber mit Doktor 12 allein auch gereicht. Der treibt sich im übrigen auf der Comiccon rum (Fan-Nerdtum-Alarm!) und fällt dort beim Kreaturen-helfen so rein gar nicht auf.

Auf der augen zwinkernden Ebene, auf der die letzte Story präsentiert wird, funktioniert sie natürlich ganz gut, über den Rest sollte man nicht zu sehr nachdenken.

Fazit: Trotz einiger Schwächen vor allem im Anfangsteil macht die Story durchaus Spaß und kann überzeugen, der nächste Band sollte aber wieder ein bisschen mehr Abwechslung bieten.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Doctor Who - Der zehnte Doctor 6: Die Sünden des Vaters"

Originaltitel "Doctor Who - The Tenth Doctor: Sins of the Father 23-29"

Comicreihe Weitere Comics

Autor Nick Abazdis

Zeichner Giorgia Sposito, Eleonora Carlini, Arianna Florean

Übersetzer Claudia Kern

Preis 17 Euro

Umfang 128 Seiten

Verlag Panini

Bandnummer 6

ISBN 978-3-7416-0992-3

(tg - 06.08.18)


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