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Thomas Götz (tg)01.10.18

"Imperius Lex"

James Bonny

Inhalt

Lois Lane ist hinter einer brandheißen Story her – über Deathstroke, den gefährlichsten aller Auftragskiller. Doch dabei wird sie bald von der Jägerin zur Gejagten! Danach verschlägt es die Superman-Familie auf den Höllenplaneten Apokolips, wo einen Furien, Hunger Dogs und die machtgierigen Kinder des angeblich toten Despoten Darkseid entweder foltern oder gleich abschlachten wollen! Lex Luthor soll dort endgültig zu Darkseids Nachfolger und zum Herrscher der düsteren Götterwelt ernannt werden – doch als Superman auftaucht, kommt es zu einer unerwarteten Wendung…

Kritik

Ein neuer Sonderband mit Superman, der wieder einmal die Superfamilie in den Vordergrund rückt. Zeichnungstechnisch ist man dabei auf dem gewohnten Niveau geblieben. Der Detailgrad der Figuren ist gut und obwohl diesmal eine Vielzahl an dunklen Panels vorherrschen kann man hier auch immer noch genug erkennen, vor allem in den Kampfszenen. Zwar geht es stellenweise nicht ganz so bunt zu wie sonst, aber das passt zur düsteren Stimmung des Bandes.
Supermans Strory geht weiter - und diesmal an der Seite von Lex. ODer trügt der Schein?

Der enthält nämlich zwei Geschichten. Die eine dreht sich um Deathstroke, den Lois interviewen will. Hier zeigt sich nicht nur ein überfürsorglicher Superman sondern auch ein Einblick in Wilsons Charakter. Etwas schade ist es, dass das Ganze ein Stück weit oberflächlich bleibt. Klar, man erfährt, wie Wilsons so arbeitet und das er auch einer Art Ehrenkodex folgt. Das ist aber nicht gerade neu und vor allem eingefleischten Fans schon bekannt. So vermag das Katz- und Mausspiel, das er sich mit Superman liefert, auch nur bedingt zu überzeugen.

Ebenso ergibt es nur bedingt Sinn, das ausgerechnet Waller hinter allem steckt. Die ganze Geschichte ist also eher eine Verbeugung vor Deathstroke, der man ruhig noch etwas mehr Tiefgang hätte verpassen können. Die zweite Story ist hier etwas besser, verliert sich am Ende aber ein bisschen zu sehr in Kampfszenen.

Zunächst einmal wird aber, in Vorbereitung auf das kommende Finale, die Partnerschaft zwischen Lex und Superman zelebriert. Dann folgt ein Ausflug nach Apokolips, bei dem Lex beinahe von Supermans Familie erfährt. Um das zu verhindern, wird der gute Lex schnell mal für den Rest der Geschichte K.O. gehauen. Ein allzu offensichtlicher Kniff, hier hätte man etwas besser mit den Figuren jonglieren können.

Schön ist immerhin, das Superman aber auch auf der verwüsteten Welt ein Feuer der Hoffnung entzünden kann und das er sich geschickt aus der Affäre zieht, denn es ist klar, das er nicht ewig auf Apokolips bleiben kann. Auch Jon und Lois dürfen hier glänzen und zeigen, was in ihnen steckt. Diese Szenen gehören zweifellos zu den Highlights der Geschichte, auch wenn das Ende fast schon wieder ein wenig zu kampflastig ist.

Das Ende auf der Erde schlägt dann allerdings wieder alle Register. Superman macht sich Lex wieder zum Feind, weil er nicht eingestehen will, das er ihm hätte helfen können. Passt das zu ihm? Nachdem, was in der Vergangenheit alles war, schwer zu sagen, trotzdem wirkt das Ganze hier ein wenig zu aufgesetzt und wie der bemühte Versuch, Lex wieder in sein altes Schema zu pressen. Dabei wäre gerade die Möglichkeit, ihn eben neben Superman bestehen zu lassen, eine durchaus nette Änderung und eine benötigte Frischzellenkur gewesen. Hier muss man also noch gespannt sein, wie es weitergeht.

Fazit: In der Geschichte könnte man einiges an Tiefe mehr herausholen, immerhin glänzt aber Supermans Familie, auch wenn einige Charakterszenen durchaus etwas fragwürdig erscheinen. Im Großen und Ganzen recht solide, wenn auch leider nicht mehr.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Superman SB 6 - Imperius Lex"

Originaltitel "Superman 31-36"

Comicreihe DC-Comics

Autor James Bonny

Zeichner Tyler Kirkham

Übersetzer Christian Heiß

Preis 15,99 Euro

Umfang 128 Seiten

Verlag Panini

Bandnummer 6

ISBN 978-3-7416-0954-3

(tg - 01.10.18)


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