Thomas Götz (tg)
17.12.11
"Höllenspringer"
Peter David
Inhalt
Die Orbital-Absprungs-Schock-Trooper von der 105. Division - besser bekannt als die "Höllenspringer" - sind die härtesten, zähesten Soldaten in den Reihen der UNSC-Streitkräfte. Kein Wunder also, dass man die 105. losschickt, um nach dem Rechten zu sehen, als die Archäologie-Kolonie auf Ariel ein Notsignal aussendet; dann bricht der Kontakt ab. Bei ihrer Ankunft auf dem Planeten stellen die Marines zu ihrer Verblüffung fest, dass die Kolonie verwaist ist. Von den knapp viertausend Menschen, die hier eigentlich leben, fehlt jede Spur. Die einzige Leiche, die sie finden, gehört einem Kommunikationsoffizier, der offenbar vor Angst starb. Bald müssen die Höllenspringer erkennen, dass auf Ariel Dinge vor sich gehen, die über das Schicksal der gesamten Menschheit entscheiden könnten.
Kritik
Ein weiterer Halo Band, der, wie schon "Halo - ODST", die Höllenspringer, also quasi die "Fallschirmjäger" des Halo-Universums, in den Vordergrund rückt. Natürlich wird im vorliegenden Band nicht wirklich mit Fallschirmen gesprungen (genau genommen auch gar nicht), denn die Story handelt von Dutch und Romeo, den zwei bekannten Hauptcharakteren.
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 Ein weiterer Halo-Comic aus der Feder von Peter David. |
Im Gegensatz zu früheren Halo-Bänden sind die Zeichnungen diesesmal besser gelungen. Zwar weisen sie noch immer nicht den Detailgrad vergleichbarer Publikationen auf, sie sind aber auch nicht mehr so plump wie noch in einigen Bänden zuvor. Dennoch, eine gewisse Detailarmut mus man ihnen immer noch zusprechen. So wirken vor allem Hintergrunddetails und Gesichter noch immer teilweise wie aus einem Farbenguss.
Die Story handelt vom Planeten Ariel, auf dem die Covenant nach etwas graben. Unsere beiden Helden stolpern direkt rein und müssen sich durchkämpfen - ganz klishceehaft werden sie dabei vom Trupp getrennt und tun das auf ihre eigene Art auf sich allein gestellt. Was sich dann abspielt, ist natürlich teilweise ebenso klischeehaft: Man kämpft sich zu einer Superwaffe.. ähm nein halt, einem Superwissensspender (David-Fans wissen dennoch, was gemeint ist) durch, und müssen dabei ein paar Dinge unter sich klären. Dies bietet neben den Metzelszenen natürlich noch genug Zeit für allerlei Charakterszenen.
Zwar funktionieren die recht gut, wandeln aber ebenso wie die Story leider etwas auf ausgetretenen Pfaden. Wenigstens das Ende ist noch ein klein wenig erhellend und man muss zugute halten, das der Ganze Band mit viel Liebe geschrieben wurde, was man Davids Schreibstil verdankt, denn man kann sich trotz allem der Faszination nicht ganz entziehen. Mehr kann man eigentlich nicht über den Band sagen.
Fazit: Ein Band, der ein wenig zu sehr die Klischeehafte Schiene fährt und daher eher altbackenes aufwärmt. Dennoch übt er eine gewisse Faszination aus und er bleibt im guten Mittelmaß angesiedelt.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Halo - Höllenspringer" |
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| Originaltitel |
"Halo - Helljumper 1-5" |
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| Comicreihe |
Fantasy |
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| Autor |
Peter David |
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| Zeichner |
Eric Nguyen |
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| Übersetzer |
Andreas Kasprzak |
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| Preis |
14.95 Euro |
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| Umfang |
140 Seiten |
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| Verlag |
Panini |
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| Bandnummer |
1 |
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| ISBN |
hhj1 |
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(tg - 17.12.11)