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Thomas Götz (tg)08.11.17

"Doktor Aphra"

Kieron Gillen

Inhalt

Die Archäologin Dr. Aphra fürchtet sich praktisch vor Nichts, denn sie ist auf der Jagd nach Ruhm und Reichtum. Deshalb hat sie auch keine Angst oder gar Skrupel, zusammen mit ihren beiden auf Mord programmierten Droiden für Darth Vader zu arbeiten. Eine gefährliche Allianz, die ihr aber mehr Probleme bringt, als dass sie ihr nützt. Deshalb täuscht Aphra kurzerhand ihren Tod vor

Kritik

Mit dem vorliegenden Band hat auch Dr. Aphra endlich ihre eigene Reihe bekommen. Der bei Fans beliebte Charakter war ja dem Tod gerade so von der Schippe gesprungen und hat sich damit ein eigenes Eckchen im Star Wars-Kosmos ergttert. Zeichnungstechnisch kann man eigentlich nicht meckern. Gut, was den Detailgrad angeht so gibt es allein schon bei den Gesichtern sicher Besseres, man gewöhnt sich aber schnell an den etwas ruppigen, comichafteren Stil. Und auch die dunkleren Panels wirken nicht überfrachtet und sind immer noch nett anzusehen.
Doktor Aphras erster Comicauftritt.

Nach dem Aphra Vader entkommen ist, geht sie wieder ihrem Verdienst nach: Archäologie. Sie ist also quasi der Tomb Raider der Star Wars-Galaxis, was eigentlich recht gut funktioniert. Sicher, von Anfang an merkt man, das die Dynamik, die sie mit Vader verbunden hat, fehlt. Dafür punktet der Band aber auf einer anderen Ebene, nämlich dem Humor. Da gibt es ja noch Black Krrrsantan, der sich wieder Aphra angeschlossen hat, ebenso wie die altbekannten Killerdroiden. Diese sorgen mit altbekannter trockener Manier für ihre eigene Art von Humor, die wiederum bis zum Ende gut funktioniert.

Aber auch Aphra darf ihren Humor zeigen, versucht sie sich doch ähnlich wie Han Solo so aus allerlei Situationen zu retten. Dies ist vielleicht auch einer der Wermutstropfen des Bandes, denn Aphra zeichnete sich vor allem durch ihre Intelligenz aus. Ein leicht trotteliges, humorvolles Verhalten war eigentlich nicht festzustellen. Stets war sie konzentriert und brutal bei der Sache. So wirken diese Szenen, in denen sich Aphra am Humor versucht, fast schon etwas Out-of-Character.

Aber dies kann man verschmerzen, denn ansonsten schöpft Aphra wieder aus dem Vollen. Sie ist brutal und kalkuliert ebenso und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Eine besondere Dynamik bekommen die Szenen mit ihrem Vater, denn hier darf Aphra auch Charakterentwicklung zeigen. Im Laufe des Bandes nähern sich die beiden wieder an und müssen vom Gegenüber so einiges lernen.

Natürlich dürfen auch ein paar Easter Eggs für Fans nicht fehlen. So geht es ab nach Yavin, das hier bereits evakuiert ist (in den Legends dauerte das noch ein Jahr länger) und vom Imperium kontrolliert wird. Überhaupt fällt auf, das viele Handlungsböden im neuen Kanon etwas gestraffter werden. In der Rebels-Serie erhielt so Großadmiral Thrawn etwa auch seine Beförderung Jahre früher. Dann gibt es noch Admiral Ozzel aus Episode V und eine Anspielung auf Eadu und Rogue One.

Im Grunde hat man so einen runden Band geschaffen, der alles bietet, was das (Fan-)Herz begehrt - vor allem aber mehr Aphra. Hier kann ruhig mehr folgen.

Fazit: Trotz einiger Szenen, die nicht so ganz zu Aphra zu passen scheinen, hat das erste Soloabenteuer der Star Wars-Raiderin durchaus seinen eigenen Charme, der vor allem durch guten Humor punktet. Hoffentlich bleibt Aphra noch lange erhalten.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Star Wars - Doktor Aphra"

Originaltitel "Star Wars - Doctor Aphra 1-6"

Comicreihe Star Wars

Autor Kieron Gillen

Zeichner Kev Walker

Lettering Rowan Rüster

Übersetzer Justin Aardwark

Preis 16,99 Euro

Umfang 136 Seiten

Verlag Panini

Bandnummer 1

ISBN 978-3-7416-0311-2

(tg - 08.11.17)


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