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SF-Zone News

Thomas Götz (tg)16.05.17

"Der letzte Flug der Harbinger"

Jason Aaron

Inhalt

Auf dem langen Weg, der ihn einst zur Jedi-Meisterschaft führen soll, hat Luke Skywalker die geheimen Aufzeichnungen Obi-Wan Kenobis entdeckt. Diese schildern die Zeit, in der Luke Skywalker unter den wachsamen Augen Kenobis ein unauffälliges Leben als Feuchtfarmer führte, bis die Schergen des Imperiums Lukes Spur entdeckten ...

Kritik

Mit Band 21 der monatlichen Star Wars-Reihe startet eine neue Storyline. Zeichnungstechnisch hat man sich erneut nicht lumpen lassen. So bewegt man sich auf dem Niveau der Vorgänger und vor allem der erste Teil auf Tatooine vermag recht farbenfroh und detailreich zu überzeugen. Auch die zweite Geschichte ist, trotz ihres dunklen Einschlags, zeichnungstechnisch noch in Ordnung, auch wenn man den anderen Stil schon etwas merkt. Hier kommt natürlich zugute, das fast nur gesichtslose Sturmtruppler dargestellt werden.
Der Beginn einer neuen Storyline.

Die Geschichte besteht diesmal aus zwei Teilen. Zum einen wieder ein Auszug aus Obi-Wans Tagebuch, der eine Geschichte aus Lukes Kindheit enthält. Zum anderen eben die Sturmtruppler-Story. Leider fehlt es beiden ein wenig an Tiefgang.

Die erste Geschichte bietet mit Black Krssantan, dem schwarzen Wookiee, durchaus einen interessanten Charakter, der hier ins Duell mit Obi-Wan tritt. Eher zufällig stolpert er dabei über die Lars-Farm, wobei selbst Luke diesmal mithilft, seinen Onkel zu retten. An und für sich ist die Story recht kurzweilig, auch wenn natürlich klar ist, das der Punkt mit der Lars-Farm doch etwas konstruiert und nur der Story-Aufhänger ist. Nette kleine Details, etwa, das Obi-Wan langsam alt wird oder das Luke abhauen will, sind hier eher Fanservice denn wirkliche Storyelemente.

Das Problem an dieser Story ist, das es bereits in den Legends genug Geschichten darüber gibt, wie Obi-Wan auf Luke aufpasst und ihn immer rettet. Gut, mit dem Wookiee-Kopfgeldjäger kommt hier ein etwas anderes Element hinzu, das Grundgerüst der Handlung bleibt aber gleich. Zudem hat die Story auch ein paar Logiklöcher. So hätte Krssantan durchaus Beru töten können, so brutal, wie er dargestellt wird. Passt natürlich nicht zu Episode IV. Und auch das sich Luke nicht wundert, das Owen in der Luft schwebt, immerhin hat er noch nie von der Macht gehört, verwundert etwas. Und Krssantan, auch wenn er schwer verletzt ist, hätte durchaus anderen erzählen können, das ein Jedi auf Tatooine lebt, so groß kann seine Schande nicht sein, um derart gegenüber dem Imperium dicht zu halten.

Gut, das mag jetzt Kritik auf hohem (Fan-)Niveau sein, trübt aber trotzdem etwas den Gesamteindruck. Zugute halten muss man aber, das hier quasi ein neuer Ansatz für Neueinsteiger gesucht wurde, welche auch die diversen Legends-Stories noch nicht kennen.

Die zweite Geschichte bleibt, wie die in ihr hauptsächlich spielenden Sturmtruppen, leider ebenso etwas gesichtslos. Im Grunde ist die Handlung schnell erzählt: Truppler räuchern eine Rebellenbasis aus - Ende im Gelände. Was sich anschließt ist eine Metzelorgie, die ebensogut aus einem Actionfilm stammen könnte, und sonst eben nicht viel mehr bietet. Sicher, es gibt da noch eine Dianogaartige Kreatur, gegen die man kämpft, einen alten Panzer aus den Klonkriegen, aber auch das ist eher Fanservice und dürfte nur Leuten etwas sagen, die tiefer in der Materie stecken.

Das es sich bei dem Anführer des Trupps um den Lichtschwert-schwingenden Kreel handelt, den man bereits aus einigen Bänden vorher kennt, ist dann zwar noch eine kleine Überraschung, reißt das Ruder aber nicht mehr wirklich herum. Diese Story bietet also allenfalls kurzweilige Action und nicht mehr. So bleibt insgesamt ein Band übrig, aus dem man durchaus mehr hätte machen können. Aber vielleicht holt der Nachfolger ja noch etwas auf.

Fazit: Beide Geschichten bieten wenig Neues, vor allem die zweite ist nur ein reines Shooter-Feuerwerk. Möglicherweise zieht der nächste Band hier noch etwas an, so fehlt es dem Comic aber etwas an Tiefgang. Hier hätte man mehr, auch mit den Charakteren, machen können.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Star Wars 21 - Der letzte Flug der Harbinger"

Originaltitel "Star Wars 20, 21"

Comicreihe Star Wars

Autor Jason Aaron

Zeichner Mike Mayhew, Jorge Molina

Lettering Rowan Rüster

Übersetzer Michael Nagula

Preis 4,99 Euro

Umfang 60 Seiten

Verlag Panini

Bandnummer 21

ISBN sw21

(tg - 16.05.17)


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