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Thomas Götz (tg)18.03.07

"X-Men 2 – Feind meines Feindes"

Christopher L. Bennett

Inhalt

Viele Jahre lang sah die Menschheit in den Mutanten nichts als eine unmittelbare Bedrohung. Die X-Men hingegen setzten alles daran, zu beweisen, dass eine friedliche Koexistenz möglich ist.

Als ein Raumschiff mit Flüchtlingen auf der Erde notlandet, wird die Sache kompliziert: Die Besatzung stellt ein unkalkulierbares Risiko für das Leben auf der Erde dar, und die X-Men befinden sich nun plötzlich in einer Zwickmühle: Sollen sie die Aliens verteidigen, deren einziges Verbrechen es ist, anders zu sein oder sollen sie sich auf die Seite derer stellen, die die Mutanten jahrelang verfolgt und verdammt haben?

Ist der Feind meines Feindes automatisch mein Freund?

Kritik

Als ein Raumschiff mit Flüchtlingen auf die Erde abstürzt, stehen die X-Men vor einem Dilemma....
Auch im zweiten "X-Men"-Band stehen Charakterfragen im Vordergrund. Nach einem recht typischen Anfang, bei dem nicht nur die Sympathien der X-Men, sondern auch die des Lesers auf der Seite der Verfolgten liegen, kommt man spätestens nach der Aufdeckung der Chloriten-Sache doch ins Grübeln - und erfreulicherweise auch die Charaktere im Buch selbst.

Dass nicht alles schwarz und weiß ist, wird zuhauf im Laufe des Buches deutlich, und auch wenn von vorneherein klar ist, dass es irgendwie eine friedliche Lösung geben muss/wird (die sogar etwas unüblicher ist), ist man ebenso verwirrt wie die Protagonisten, welche Seite denn nun Recht hat. Garniert wird das Ganze noch von Szenen über Mobs und Aufstände, die sich ereignen (was ebenfalls aber anhand der Story zu erwarten war).

Im Verlauf dieser Ereignisse hat aber jeder Charakter die eine ode andere Szene, in der er "glänzen" darf, bis sich am Ende alle vereinen, eine friedliche Lösung zu finden. Hier werden Erinnerungen an schöne "Star Trek"-Zeiten wach, als man auch ständig friedliche Lösungen suchte. Auch dort war nicht alles so, wie es zu sein schien und vermeintlich böse auch mal gut.

Alles in allem also eher ein Buch, das auch etwas zum Nachdenken über Vorurteile und Toleranz anregt.

Was indes nicht ganz so gut gelungen sind, sind die Kampfszenen, die nicht wirklich mitzureißen vermögen, sich aber zum Glück auf wenige Ausnahmen (und natürlich den obligatorischen Finalkampf) beschränken.

Fazit: Alles in allem trotz einiger Mängel gut gelungen.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "X-Men 2 – Feind meines Feindes"

Originaltitel "X-Men – Watchers on the Walls"

Buchreihe X-Men

Autor Christopher L. Bennett

Übersetzer Timothy Stahl

Preis 9,95 Euro

Umfang 347 Seiten

Verlag Dino

ISBN 978-3-8332-1452

(tg - 15.06.09)


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