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Thomas Götz (tg), Frank Drehmel (fd)02.06.07

"Magic the Gathering – Zeitspirale Zyklus 2: Weltenchaos"

Scott McGough & Timothy Sanders

Inhalt

Teferi ist es gelungen, einen der verlorenen Kontinente wohlbehalten nach Dominaria zurück zu bringen - doch zu welchem Preis? Trotz aller Anstrengungen konnte er den unausweichlichen Kollaps von Zeit und Raum lediglich verzögern. Jetzt muss ihm als Sterblichen das gelingen, was ihm zuvor trotz seiner gottgleichen Macht versagt blieb: Teferi muss die Welt retten. Leichter gesagt als getan - vor allem, wenn die einzige Kraft, die ihm noch geblieben ist, sein Verstand ist.

Kritik von Tom Götz

Die Zeitrisse von Dominaria bedrohen immer noch alles und jeden.
Der zweite Band der Reihe setzt die Geschichte um die Zeitrisse genau an der Stelle fort, an der der Vorgänger endete. Ein Riss geschlossen, Shiv wieder an seinem Platz, aber Teferi ist nun machtlos. Davon abgesehen gibt es allerdings noch einige weitere Risse auf der Welt, die auch alle noch geschlossen werden wollen. Zu allem Überfluss strömen aus diesen Rissen nicht nur Einflüße der Eiszeit sondern auch Unmengen von Phyrexianern, die ihre Invasion fortsetzen wollen. Und als ob das nicht genug wäre mischt sich auch ein neuer Bösewicht ein und will die Situation für sich nutzen, um zu Macht zu gelangen.

Eine interessante Ausgangssituation also, welche die Charaktere zu bewältigen haben. Allen voran müssen sie sich zunächst mit der neuen Lage abfinden, was ihnen mehr oder weniger auch gelingt. Der Rest des Buches ist allerdings dann von Kämpfen gegen die Phyrexianer und den neuen Bösewicht, den Weberkönig, bestimmt, die recht kurz gehalten sind, liegt das Hauptaugenmerk der Autoren doch darauf, das die Charaktere immer und immer wieder versuchen, die Weltenwanderer, welche die einzigen sind, die die Risse schließen können, auf ihre Seite zu ziehen, eine Entwicklung, die bereits im Band zuvor begonnen hatte und nun quasi das Hauptelement der Handlung wurde. Die Intrigen des Weberkönigs und das Verhalten der teilweise recht arroganten Weltenwanderer stellen dabei zwar einige der Highlights des Buches dar, da es derer aber so viele gibt, wirken sie im weiteren Verlauf auch etwas langweilig. Da nicht viel mehr im Buch selbst pasiert, ist dies doch etwas schade, in den Zeitrissen hätte gewiss etwas mehr Potential gesteckt.

Entschädigt werden altgediente Magic-Fans aber immerhin dadurch, das einige alte Bekannte aus früheren Bänden auftauchen, wie etwa Jeska. Selbst Mirrodin wird besucht... Aber auch dies gerät eher etwas zur Nebensache und wird wohl erst im dritten Band bedeutender werden, zumindest deutet das offene Ende des zweiten Bandes dieses an.

Zuguterletzt gelingt es natürlich, den Bösewicht zu besiegen und die Weltenwanderer zu überzeugen, aber zu einem hohen Preis, denn ganze drei Weltenwanderer werden dabei eliminiert... ein doch recht herber Schlag, der recht gut funktioniert, kommt er doch etwas unerwartet.

Es bleibt abzuwarten, ob der dritte Band noch einmal gehörig anzieht oder nicht.

Fazit: Das in Band 1 angedeutete Potential wurde auch im vorliegenden Band nicht ausgenutzt, so das auch dieser Band nicht viel Neues zu bieten vermag. Wer den Vorgänger mochte, wird sicher auch dieses Band mögen, da es sich auf demselben Niveau bewegt.

Kritik von Frank Drehmel

Im Gegensatz zum ambivalenten, insgesamt eher unbefriedigenden ersten Teil der Trilogie, “Zeitspirale”, gewinnen im zweiten Band nicht nur die Protagonisten positiv an Profil, sondern auch Handlungszusammenhänge -speziell sowohl dieses Zyklus’, als auch des Magic-Hintergrundes im allgemeinen- kristallisieren sich zunehmend deutlicher heraus. Statt endloser Magic-Keilereien -obwohl es neben den üblichen kleinen Nickligkeiten natürlich auch diesmal Schlachten geradezu epischen Ausmaßes gibt- stellen die Autoren das “Zwischenmenschliche” der gottgleichen Protagonisten in den Mittelpunkt der Story: Austausch von Argumenten anstatt Hauen und Stechen. Dabei avancieren bemerkenswerterweise andere und/oder neue Charaktere -wie Venser, der Weberkönig oder Windgrace- zu maßgeblichen Handlungsträgern, während beispielsweise der Weltenwanderer Terefi als plappernder Verwirrter zurück in die zweite Reihe tritt. Obgleich die intrigen- und wendungsreiche Story insgesamt an Tiefe gewinnt, ist sie nicht frei von Längen. Insbesondere das ständige Hin- und Hergereise der Helden per Pedes, kleinen, selbstgegrabenen Dimensions-Löchern, Translokationsstuhl oder per Weltenwanderer-Fähigkeiten strapaziert im Fortgang der Geschichte die Geduld des Lesers. Erträglicher wird das Extrem-Dominaria-Travelling dadurch, dass die Lokalitäten deutlich plastischer und lebendiger rüberkommen als im Vorgängerband.

Fazit: Im Vergleich zum ersten Teil weniger Action und mehr “Gelaber”. Gut so!

Bewertung

1. Thomas Götz
2. Frank Drehmel

Weitere Infos


Titel "Magic the Gathering – Zeitspirale Zyklus 2: Weltenchaos"

Originaltitel "Magic the Gathering – Time Spiral Cycle 2: Planar Chaos"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor Scott McGough & Timothy Sanders

Übersetzer Dominik Kuhn

Preis 9,95 Euro

Umfang 347 Seiten

Verlag Panini

ISBN 978-3-8332-1554-4

(tg, fd - 15.06.09)


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