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Thomas Götz (tg)11.06.18

"Der flammende Drache"

Makoto Fukami

Inhalt

Der erste offizielle „Berserk“-Roman entführt den Leser in eine unbekannte Welt mitten im Zentrum des Berserk-Universums. Dort wird er Zeuge des Lebens und der Abenteuer des „Neuen Falken“ Grunbert, der über zehn Jahre hinweg allen Angriffen der Tudors auf seine Heimat trotzt.

Kritik

Nachdem es bereits Mangas und eine Serie gegeben hat erscheint nun der erste Berserk-Roman. Im Schreibstil kann man hier zwar erneut keine hochtrabenden Sätze wie in vergleichbaren europäischen oder englischen Romanen erwarten - typisch japanisch eben. Ein Kinderbuch ist der vorliegende Band aber mitnichten. Dafür spricht schon der hohe Gewalt- (und ein wenig Sex-)Grad, denn auch obwohl es hier nicht grafisch dargestellt wird, wie etwa im Manga oder auf der Mattscheibe, so spritzt auch hier das Blut in Massen.
Der erste Berserk-Roman.

Hier ist es natürlich die Vorstellungskraft des Lesers, die das Blutbad befeuert, aber obwohl die Schreibweise eher einfacher ist, vermag auch dieser Roman eine eigene Faszination aufzubauen. Die Geschichte von Grunbert, dem flammenden Drachen, beginnt dabei von Kindesbeinen an. Verschleppt und als Sklave gehalten wird er befreit und einer der besten Kämpfer des Landes. Dabei ist er wie der knuddelige Bär von nebenan: Ein Grobian schlechthin mit wenig Erfahrung bzw. einer Naivität in anderen Bereichen.

Zwar darf auch Grunbert im Laufe der Handlung über sich hinauswachsen, die wahren Helden sind aber zu gleichen Teilen auch seine Freunde, die ebenso zu richtigen Kämpfern werden und dabei über sich hinauswachsen. Sicher, für findige Leser sind Sachen wie der kommende Verrat Edvards oder Grunberts Verwandlung in einen leibhaftigen Drachen ziemlich vorhersehbar, trotzdem ist der Werdegang dahin oder allein die Szenen, in denen die Freundschaften der Personen zelebriert werden schön beschrieben. Vor allem die späteren Szenen zwischen den eigentlichen "Rivalinnen" Sigur und Benedikte zählen hier zu den Highlights.

Gegen Ende wirken manche Szenen ein wenig überhastet und hier und da hätte man sicher tiefer ins Detail gehen können, vor allem, da die Story an und für sich keine Innovationspreise gewinnt. Trotzdem passt auch das Ende gut zur Geschichte und macht vor allem Lust auf mehr.

Fazit: Die Story an sich mag keine neuen Ansätze präsentieren und einige Szenen sind vorhersehbar, trotzdem vermag das Setting und die Charaktere zu überzeugen und Lust auf mehr zu machen. Wer sich also mit Geschichten, in denen Helden klassisch gegen Tyrannen kämpfen, etwas anfangen kann, kann hier einen Blick riskieren.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Berserk - Der flammende Drache"

Originaltitel "Berserk - Flame Dragon Knight"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor Makoto Fukami, Kentaro Miura

Übersetzer John Schmitt-Weigand

Preis 15 Euro

Umfang 269 Seiten

Verlag Panini

ISBN 978-3-8332-3617-4

(tg - 11.06.18)


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