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Thomas Götz (tg)23.12.13

"Grimm 1 - Der eisige Hauch"

John Shirley

Inhalt

Im 19. Jahrhundert liefern sich ein Grimm und ein Wesen einen Kampf auf Leben und Tod. Der Grimm gewinnt, doch der Sohn des Wesens entkommt und schwört Rache. In der Gegenwart schickt Captain Renard Nick und Hank aus, um ein internationales Verbrecher-Kartell namens Le Touche Givre (Der eisige Hauch) zu überprüfen. Sie entdecken, dass diese tödliche Verbrecherbande von Wesen angeführt wird und an verschiedenen illegalen Aktivitäten wie Zwangsprostitution und Drogenschmuggel beteiligt ist. Als sie der Bande immer dichter auf die Fersen rücken, erkennt Nick, dass deren charismatisch-gefährlicher Anführer genauso versessen darauf ist, ihn aufzuspüren … Detective Nick Burkhardt von der Mordkommission Portland findet heraus, dass er einer Reihe von Elite-Profilern entstammt, bekannt als „Grimms“, die die Balance zwischen den Menschen und den mythologischen Kreaturen bewahrt.

Kritik

Wann immer eine neue Serie ins Fernsehen kommt, lassen zumeist Bücher nicht lange auf sich warten, zumindest wenn die Serie eine zweite Staffel bekommt. So geschehen bei der Märchenserie „Grimm“, die neben „Once upon a Time“ damals bei ihrem Start eine der zwei „Märchenserien der Moderne“ waren.
Der erste Grimm-Roman.

Leider schwächelten beide Serienkonzepte in der ersten Staffel etwas, und vor allem bei Grimm präsentierte sich eher immer das „Monster der Woche“ denn etwas wirklich handfestes Mythologisches. Was also kann man von diesem Roman erwarten?

Nun, zunächst einmal das Mythologische, denn es geht um (altbekannte) Münzen, die zu Napoleons Zeit erstmals auftauchten. Damit wird schonmal der Bogen zur Serienhandlung gelegt und erweitert. Statt nun aber in die übliche Monsterhatz abzudriften, präsentiert sich eine vielschichtige Story, die erstaunlicherweise ab der ersten Seite in ihren Bann zu ziehen vermag.

Da gibt es einen Geheimbund der Wesen, der Grimms jagt (ok, vielleicht noch nicht so besonders), diese zwingen auch Mädchen zur Prostitution. Dann sind da noch die Münzen – und mittendrin natürlich die Ermittlungen von Nick und Hank. Eine klassische Detektiv- bzw. Thrillerstory also, die wohl auch gerade deswegen überzeugt, da die eingebetteten Monster die Handlung stützen und nicht umgekehrt.

Ebenfalls sehr schön ist dabei, dass auch die Charaktere nicht zu kurz kommen. Nick kämpft immer noch mit seinem Grimmerbe und der Beziehung zu Juliette, Monroe macht sich Sorgen um ein Kind und überhaupt werden den Charakteren und ihren Beziehungen viel Raum eingeräumt.

Wer dahin gegen etwas blass bleibt ist der Bösewicht, der gegen Ende immer blasser, oder, anders ausgedrückt, schlicht wahnsinniger wird. Hatte man zu Anfang noch den Eindruck, er hat seine Kumpane unter Kontrolle, so wird gegen Ende offenbar, das die Münzen ursächlich sind. Ebenso mag er zwar traditionsbewusst sein, das er am Ende aber doch noch ein Duell vom Zaume bricht, mag nicht so recht zu den Handlungen davor passen. Auch ist es schade, das die anfangs noch im Zentrum stehenden und die Handlung anstoßenden Münzen am Ende gar keine Bedeutung mehr haben und am Ende nur noch in einem Nebensatz abgetan werden.

Trotz dieser leichteren Schwächen in der B-Note bleibt das Buch allerdings sehr gut und auch wenn man mit Grimm bisher vielleicht nicht so warm wurde – dieses Buch könnte das ändern.

Fazit: Ein sehr gut geschriebener Roman aus dem Grimm-Universum, von dem sich die Serienmacher durchaus eine Scheibe abschneiden können.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Grimm 1 - Der eisige Hauch"

Originaltitel "Grimm - The Icy Touch"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor John Shirley

Übersetzer Kerstin Fricke

Preis 12,80 Euro

Umfang 357 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 9783862453058

(tg - 23.12.13)


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