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Thomas Götz (tg)10.04.12

"Hitzewelle"

Richard Castle

Inhalt

Ein New Yorker Immobilienmagnat stürzt aus großer Höhe auf einen Bürgersteig in Manhattan. Eine Vorzeigeehefrau mit einer zwielichtigen Vergangenheit überlebt knapp einen Überfall. Gangster und Mogule, die jede Menge Gründe zum Töten haben, präsentieren wasserdichte Alibis. Und dann kommt es während einer rekordverdächtigen Hitzewelle zu einem weiteren schockierenden Mord und damit zu einer Kehrtwende im aktuellen Fall. Die schmutzigen kleinen Geheimnisse der Reichen, die bisher im Dunkeln lagen, werden aufgedeckt – und erweisen sich als tödlich. Detective Nikki Heat vom NYPD Morddezernat ist nicht nur taff, sexy, und professionell, sondern besitzt auch einen starken Sinn für Gerechtigkeit. Doch als ihr Vorgesetzter ihr den Starjournalisten Jameson Rook zuteilt, damit dieser bei ihren Ermittlungen für einen Artikel über die New Yorker Polizei recherchieren kann, sieht sie sich plötzlich einer unerwarteten Herausforderung gegenüber. Pulitzerpreisträger Rook ist nämlich ebenso anstrengend wie gutaussehend.

Kritik

Der erste Roman zur TV-Serie "Castle" stellt ein besonderes Novum dar, denn es handelt sich genau genommen um einen "In-Universe"-Roman (samt Castle-Interview selbst), also einen Roman, der von Castle selbst geschrieben wurde in der Serie und der nun 'live und in echt' veröffentlicht wurde. Ein Roman im Roman also. Aber ist das Ganze ein Marketing-Gag oder doch eher ein netter Kniff?
Der erste Castle-Roman, der an und für sich schon etwas besonderes ist.

Feststeht, dass es schwer ist, den Roman zu bewerten. Denn wie soll man ein fiktives Buch, das ein fiktiver Charakter schreibt, bewerten? Denn wenn es Schund ist, ist das vielleicht genauso beabsichtigt und trifft vielleicht den Kern der Serie bzw. den des Hauptcharakters, der in der Serie eben dieses Buch schreibt. Nichtsdestotrotz, versuchen wir dennoch uns einmal mit einer Rezension anzunähern.

Da ist zum einen die Krimistory, die vielleicht nicht sonderlich originell ist (aber welche ist das schon nach zig Szenarien?), die aber deutlich an die Serie und ihre Ereignisse und Charaktere angelehnt ist. So begleitet ein Reporter einen Cop, es gibt eine Pokerrunde - es ist also klar woher der fiktive Castle seine Inspirationen bezieht. Natürlich sind die Kabbeleien zwischen den beiden Hauptdarstellern in Buch und Serie das A und O und funktionieren hier auch leidlich gut. Lediglich gegen Ende lässt der Frotzelei-Spaß etwas nach, da sich dann alles doch zu sehr wiederholt (und eine Buchseite eben kein TV-Schirm ist, wo Mimik noch eine Menge herausholt).

Auch von den Charakterszenen bewegt man sich eher auf dem TV-Niveau, will heißen, das auf und ab ist wohl bekannt und die Hauptcharaktere bleiben etwas blass. Sicher, sie kommen sich näher (eine heimliche Phantasie von Castle selbst?), im Großen und Ganzen bleiben sie aber auf dem Niveau, das sie auch am Anfang des Bandes innehaben. So wird selbst ein Wohnungsüberfall schnell verarbeitet und überhaupt wirken die Charaktere ein wenig unantastbar und ohne rechte Schwächen. Hier hätte man eindeutig noch viel mehr herausholen können.

Nichtsdestotrotz, der Roman ist witzig zu lesen und vermag zu unterhalten, auch wenn er vielleicht kein Überflieger ist und Storymäßig einige Klischees bedient.

Fazit: Für Serienfans sowieso ein Muss, aber auch allen anderen könnte der Mix aus Witz und Krimi gefallen. Nette Kost für Zwischendurch.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Castle 1 - Heat Wave: Hitzewelle"

Originaltitel "Castle 1 - Heat Wave"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor Richard Castle

Übersetzer Anika Klüver

Preis 11,80 Euro

Umfang 286 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 9783864250071

(tg - 10.04.12)


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