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Thomas Götz (tg)31.07.12

"Naked Heat"

Richard Castle

Inhalt

Nikki Heat und Jameson Rook sind wieder ein Team in Richard Castles spannendem Nachfolgeroman seines New York Times-Bestsellers Heat Wave. Als New Yorks bösartigster Klatschkolumnist Cassidy Towne tot aufgefunden wird, sieht sich Heat einer ganzen Reihe Verdächtiger gegenüber. Sie alle sind bekannte Berühmtheiten und sie alle haben eindeutige Motive, Manhattans gefürchtetsten Skandalmacher zu töten. Heats Mordermittlung verkompliziert sich durch ein überraschendes Wiedersehen mit dem Starjournalisten Jameson Rook. Als Folge ihrer kürzlichen Trennung würde sich Nikki lieber nicht mit ihrem emotionalen Ballast herumschlagen. Doch die persönliche Verstrickung des gutaussehenden, sprücheklopfenden Pulitzerpreisträgers in den Fall zwingt sie, sich erneut mit Rook zusammenzutun. Die Überreste ihres ungeklärten romantischen Konflikts sowie knisternde sexuelle Spannung erfüllen die Luft, während Heat und Rook sich auf die Suche nach einem Mörder unter Berühmtheiten und Gangstern, Sängern und Prostituierten, Profisportlern und beschämten Politikern machen. Dieser neue explosive Fall heizt der Glitzerwelt der Geheimnisse, Vertuschungen und Skandale ordentlich ein.

Kritik

Auch der zweite Castle-Roman stellt wieder einen "In Universe"-Roman dar, sprich: Castle hat ihn in der Serie geschrieben und wir Leser dürfen ihn nun lesen. Dies war ja bereits beim ersten Band der Fall und ist es natürlich auch bei den E-Book-Ablegern der Storm-Reihe. War der erste Band eine eher laue Krimistory, die teilweise etwas Tiefgang missen ließ, haben die Ghostwriter-Autoren - ähem, Pardon, gemeint ist natürlich Rick Castle selbst - diesmal etwas dazu gelernt.
Der zweite Roman aus... nun, der Feder von Rick Castle, nicht wahr?

Natürlich, das Ganze ist - wie erwähnt - ein "In Universe"-Roman, lebt der Roman von der Serie, oder anders ausgedrückt, baut auch in dem Umfeld, das er quasi fiktiv in einer fiktiven Serie (an sich ja schon ein guter Marketing-Clou) spielt, auf. Oder anders ausgedrückt: Er lebt vom Zusammenspiel der beiden Hauptcharaktere, wie dies auch die Serie tut. Zwar sind das de facto nicht Beckett und Castle - sie könnten es aber sein, denn das Drumherum ist natürlich genauso (und "In Universe" auch sicher genauso von Castle beabsichtigt). Was im ersten Band aber eher noch holperig funktioniert hat, klappt im zweiten umso besser, denn das Zusammenspiel von Heat und Rook ist einfach perfekt. Obwohl sie Witze machen, kennen sie sich, helfen sich, wissen wie der andere denkt. Ein Dreamteam, das hervorragend in die Mordermittlung passt, in die sie geworfen werden und das nebenher auch noch die eigene Beziehung in einigen schönen Szenen kitten darf.

Die Handlung selbst ist natürlich wieder ein Kriminalfall, diesmal aber ein weitaus interessanter. Eine Klatschkolumnistin ist ermordet worden - und erst jetzt zeigt sich, wie viel Klatsch sie wirklich verbreitet hat. Dabei wird geschickt mit den Erwartungen des Lesers gespielt und alle Spuren, die man vielleicht hat, werden sofort wieder umgeworfen und man wird auf eine neue geführt. So muss ein klassischer Krimi sein, um seine Leser heutzutage noch bei der Stange zu halten: mit unerwarteten Wendungen und einem Minimum an Vorhersehbarkeit. Natürlich muss man dabei aufpassen, dass man sich nicht zu sehr verstickt und der Leser allen Fallstricken, die man eingebaut hat, folgen kann. Auch dieser Spagat gelingt dem Autor recht gut, denn wann immer es zu komplex zu werden droht, wird ein Handlungsstrang aufgelöst und ein anderer weiterverfolgt.

Auch das kann man natürlich nicht zu oft machen und gegen Ende verliert der Roman daher etwas an Biss. Aber auch dies hat der Autor aber wohl verstanden und steuert, bevor es zu komplex oder gar zu langatmig wird, auf das Finale zu, dass ebenso durchaus als passend angesehen werden kann. Wie erwähnt wird die Ganze Handlung vom Zusammenspiel der beiden Hauptcharaktere getragen, welches nie aufgesetzt wirkt und ebenso wie die eigentliche Handlung an sich gut integriert ist. Hier harmoniert einfach alles, die Haupthandlung sowie das Charakterspiel und gerade deswegen ist der Roman einfach rund.

Fazit: Ein durchaus gelungener Roman, der zwar gegen Ende leichte Einbußen im Spannungsbogen hat, aber einfach schön zu lesen ist und hervorragend zur Serie passt.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Naked Heat - In der Hitze der Nacht"

Originaltitel "Naked Heat"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor Richard Castle

Übersetzer Anika Klüver

Preis 12,80 Euro

Umfang 406 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 9783864250088

(tg - 31.07.12)


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