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Thomas Götz (tg)13.05.14

"Hohle Erde 1 - Animare"

John & Carole E. Barrowman

Inhalt

Sie können die Sätze des jeweils anderen beenden, spüren was der andere denkt, merken vielleicht sogar, ob der andere in Gefahr ist oder Schmerzen erleidet. Aber zwischen den 12-jährigen Zwillingen Matt und Emily Calder ist die Verbindung mehr als nur speziell. Zusammen haben die Kinder nämlich übernatürliche Fähigkeiten! Sie sind in der Lage, Kunst zum Leben zu erwecken oder Bilder mit der Kraft ihres Willens zu betreten. Ihre Fähigkeiten bleiben jedoch nicht unbemerkt und ihre Feinde versuchen, diese für sich auszunutzen, um Zugang zur Hohlen Erde zu erlangen, einem Ort, in dem alle Dämonen, Kreaturen und Monster, die jemals erdacht wurden, gefangen sind. Die Zwillinge fliehen mit ihrer Mutter auf eine Insel westlich der Küste Schottlands, wo sie bei ihrem Großvater, der auch über besondere Kräfte verfügt, Zuflucht suchen. Doch es steht zu viel auf dem Spiel und auch hier sind die Kinder nicht sicher, denn der dunkle Schatten ihrer Verfolger setzt alles daran, sie zu finden und die finsteren Kräfte der Hohlen Erde freizusetzen. Der Scotland Herald verglich HOHLE ERDE unter anderem mit Fantasyhits wie Harry Potter oder Twilight. Die Fernsehrechte sind bereits vergeben und eine TV-Serie in Koproduktion mit Barrowman Barker Productions ist in Planung.

Kritik

John Barrrowman ist vielen sicher als Jack Harkness aus den Serien „Doctor Who“ und „Torchwood“ bekannt. Nun hat er sich mit seiner Schwester zusammengesetzt, und ein Buch geschrieben. Herausgekommen ist dabei die Reihe „Hohle Erde“, deren erster Band nun auf Deutsch vorliegt.
Der erste Roman der Barrowmans auf Deutsch.

Die Handlung dreht sich um die beiden Kinder Em und Matt, die Titelgebende Animare sind. Personen, die etwas Zeichnen und zum Leben erwecken können. Das sie dabei auch ausgenutzt werden sollen, versteht sich bei einem solchen Szenario schon fast von selbst. Durch die Konzentration auf Kinder muss sich auch die Frage stellen, ob es sich hierbei um einen Jugendroman handelt. Dies muss man, obwohl es nicht ganz eindeutig ist, durchaus mit einem ‚Ja‘ beantworten.

Denn die Story zeigt zwar stellenweise Erwachsene Züge, aber immer wenn es etwas düsterer wird, schlägt der Schreibstil wieder in kindlichere einfachere Gefilde um, fast so, als würden die beiden Autoren sich hier abwechseln oder sich nicht vollends entscheiden können, ob sie nun ein Kinder- oder Erwachsenenbuch schreiben. Aber gut, selbst Harry Potter fing als Kinderbuch an und vielleicht lag die Intention der Autoren ja wirklich in dieser Richtung.

Da die Protagonisten also Kinder sind, darf man natürlich keine allzu tiefen Charakterzeichnungen erwarten. Natürlich gibt es die obligatorischen Fehler, die wohl jedes Kind macht, wie nicht auf die Eltern hören oder sich auf Fremde einlassen. Dabei müssen die Kinder natürlich lernen, mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Immerhin ist die Idee der Animare durchaus mal etwas Neues, auch wenn es ein wenig an „Tintenherz“ erinnert.

Allerdings sind die Verschwörungen um die Kinder interessanter, als die Story um die Kinder selbst. Was hat es mit den Gemälden auf sich? Wer ist der Verräter und was wollen die Erzbösewichter eigentlich wirklich? Zusätzlich kommen noch Dämonen hinzu. All das ergibt einen durchaus interessanten Mix, der – auch wenn man das bei einem Kinderbuch wohl nicht sagen sollte – einen Tick härter sicher noch etwas mitreißender gewesen wäre.

Das man das Buch nicht völlig aus der Hand legen kann, liegt wohl auch mit an diesem durchaus interessanten Szenario, auch wenn es an vielen Ecken noch etwas am Feinschliff hapert. Zugute halten muss man aber, das man als Leser bis zum Ende nicht darauf kommt, wer den wirklich der Verräter bzw. der Böse ist. Das wurde geschickt gelöst und teils mit einigen Wirrungen versehen, auch wenn auch hier einige Hintergrundinfos auf der Strecke bleiben.

Aber man braucht ja noch genug Stoff für Band zwei und man sollte auch nicht mehr über dieses Buch spoilern. Für Kinder ab zwölf aufwärts ist das Buch aber durchaus geeignet.

Fazit: Eine interessante Ausgangslage und Atmosphäre wird hier in diesem Buch geschaffen, allerdings hapert es in Detailfragen an etwas Feinschliff und man muss es eindeutig eher als Kinderbuch kategorisieren. Das muss nicht schlecht sein, dennoch sollte im zweiten Band etwas offensichtlicher werden, wohin die Reise geht, sonst droht dieser Reihe eher der Pfeil nach unten.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Hohle Erde 1 - Animare"

Originaltitel "Hollow Earth"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor John & Carole E. Barrowman

Übersetzer Sabine Elbers

Preis 16,80 Euro

Umfang 364 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 9783864253089

(tg - 13.05.14)


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