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Thomas Götz (tg)06.07.16

"Das Erbe"

Jonathan L. Howard

Inhalt

Daniel Carter war früher bei der Mordkommission, aber sein letzter Fall – die Jagd nach einem Serienmörder – ging auf seltsamste Weise schief und verleidete ihm den Beruf. Nun ist er ein Privatdetektiv, der ein ruhiges Leben zu führen versucht. Doch das Verrückte ist noch nicht fertig mit ihm. Zuerst erbt er einen Buchladen in Providence von jemandem, von dem er noch nie gehört hat, zusammen mit einer mürrischen Buchhändlerin, die keinen neuen Chef will: Emily Lovecraft, die letzte bekannte Nachfahrin von H. P. Lovecraft, den Autor aus Providence, der Geschichten über die Großen Alten und Älteren Götter erzählte – Kreaturen und Wesen, die über den Verstand des Menschen hinausgehen.

Kritik

Wer kennt ihn nicht, den Cthulu-Mythos von H.P. Lovecraft. Mit Carter & Lovecraft liegt quasi eine Art Fortsetzung vor, wobei Fortsetzung etwas übertrieben ist. Die Geschichte dreht sich um Nachfahren von Carter und Lovecraft, den beiden Autoren, die eben diese Bücher geschrieben haben. Dabei wird schnell deutlich, das der Roman zwar mystische Einschläge hat, im Großen und Ganzen aber eine klassische Kriminalgeschichte abhandelt.
Die Nachfahren berühmter Autoren kämpfen gegen das Böse.

Das mag an und für sich vom Grundgedanken her nicht neu sein, aber die Umsetzung kann sich durchaus sehen lassen. Ist es also eher ein Akte X in Buchform? Nun, auch dieser Vergleich kann so nicht gezogen werden, sieht man mal davon ab, das der Roman besser als das letzte Akte X-Buch ist. Die beiden Helden sind im Grunde genommen Menschen wie jeder andere, wobei Lovecraft einen leichten Nerd-Einschlag hat (jeah) und quasi als Gegengewicht zum ernsten Carter dient. Vor allem die Interaktion der beiden macht einen Großteil des Charmes des Buches aus, klappt die Suche nach den grausigen Geheimnissen so doch umso mehr.

Gut, natürlich wird das Klischee einer sich anbahnenden Liebesgeschichte eingebunden und auch das Auftauchen der Höllenkreaturen erinnert an klassische Horrorgeschichten (aber das ist für Lovecraft ja typisch). Dabei wird aber nicht übertrieben, denn das Ganze artet nicht in Metzelorgien oder andere dunkle Machenschaften aus. Ein Großteil des Buches bleibt in der wirklichen Welt verbandelt und das Übersinnliche ist eher Dreingabe denn Dreh- und Angelpunkt. Und das ist auch gut so, denn gerade so funktioniert die Geschichte noch besser und vermag es, den Leser in seinen Bann zu ziehen, trotz der stellenweisen Vorhersehbarkeit der Handlung.

Die Auflösung ist natürlich auch vergleichsweise einfach geraten und auch nicht derart blutig oder Monsterlastig, wie man es vielleicht anhand des Titels denkt. Natürlich hat man sich noch Optionen für eine etwaige Fortsetzung offen gelassen. Ein neues Dreamteam bzw. eine neue Romanreihe? Nun, warum nicht, der Auftakt macht zumindest Lust auf mehr.

Fazit: Eine im Kern recht einfache Geschichte um den Kampf zwischen Gut und Böse, die aber vor allem durch die Charaktere lebt und ihre Faszination auch daraus zieht, dass das mystische größtenteils mystisch bleibt. Vielleicht nicht der Oberknaller, aber das Buch entfaltet seinen eigenen Charme und ist durchaus gut zu lesen. Wer auf Verquickung von Krimi und Mystery im Stile von Akte X steht, macht hier bestimmt nichts falsch.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Carter & Lovecraft: Das Erbe"

Originaltitel "Carter & Lovecraft:"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor Jonathan L. Howard

Übersetzer Andrea Bottlinger

Preis 18.- Euro

Umfang 397 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 978-3-86425-854-1

(tg - 06.07.16)


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