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Thomas Götz (tg)16.05.18

"Arglist"

Peter Newman

Inhalt

Im Süden regt sich der Bruch. Gammas Schwert – die Arglist – erwacht und macht sich bemerkbar, weil es wieder in den Kampf ziehen will. Doch der Vagant hat endlich eine Heimat gefunden und sich ein Leben aufgebaut. Deshalb kehrt er ihm den Rücken und ignoriert seine Aufforderung. Frustriert ruft das Schwert lauter, bis jemand anders es erhört. Ihr Name ist Vesper.

Kritik

Der zweite Band der Vagant-Trilogie erreicht nicht mehr ganz die Klasse des ersten Teils, bietet aber immer noch sehr gute Unterhaltung. Nach dem Ende des ersten Teils ist die erste Bedrohung durch den Oberschurken zunächst beseitigt, nun gilt es, die ganzen Reste aufzuräumen und die kleineren (und größeren) Diener auszuschalten und den Höllenriss zu versiegeln. Man sieht schon, die Handlung an sich entspricht einer klassischen Queste. Held reist von A nach B, um das Böse aufzuhalten und trifft unterwegs auf Probleme.
Der zweite Teil der Vagant-Reihe.

So könnte man die Handlung zusammenfassen und im Großen und Ganzen trifft sie auch zu. Dabei kommt der titelgebende Held, der Vagant, nur am Anfang und am Ende des Buches vor. Die Haupthandlung bestreitet Vesper, die in Teil Eins noch ein Baby war. Aber schon im ersten Buch war abzusehen, das sie dereinst die Heldin der Geschichte sein wird. So macht das Buch auch einen Zeitsprung von über einem Jahrzehnt, Vesper muss ja Erwachsen oder zumindest Teenager sein, um ihre Reise antreten zu können.

Wie bei einem klassischen Helden wird ihr die Aufgabe zugetragen und da ihr 'Vater', der Vagant, lieber seine Rente genießt, liegt es an ihr, das Böse zu bekämpfen. Dabei muss ganz klar gesagt werden, das sie vom Anfang bis zum Ende der Geschichte eine Wandlung hinlegt, wie es sich für einen waschechten Helden gehört. Anfangs noch ängstlich und zögerlich wächst sie immer mehr in ihre Rolle hinein und steht am Ende als diejenige da, die die Welt verändern will. Das sind natürlich Charakterszenen par Excellence die durchaus gelungen umgesetzt sind.

Im Laufe der Geschichte schließen sich auch einige Begleiter unserer jungen Heldin an, wobei - auch das ist klassisch typisch - nicht alle das Ende der Reise erleben. Auch diese sind gut ausgearbeitet und bekommen eigentlich alle genug Spielraum geboten, um hier und da glänzen zu können. Zu erwähnen ist an der Stelle, das auch die Bösewichte ihre Momente bekommen. Auch die Motive der Höllenbrut werden dargelegt und den klassischen finsteren Obermotz in der Handlung gibt es so nicht (wohl eher viele kleinere). Auch hier zeigt sich die Stärke von Vesper, die nicht alle Dämonen per se vernichtet. Diejenigen, die fortan in Frieden mit den Menschen leben wollen, werden verschont. Das passt zwar nicht jedem, ist in der heutigen Zeit aber vielleicht durchaus auch eine starke Botschaft.

Für den Niedlichkeitsfaktor sorgt auch dieses mal wieder ein Böckchen und auch das fühlt sich irgendwie richtig an (kein Vagant-Buch ohne ein nettes Haustier!). Auch Rückblenden in die Vergangenheit und wie die Welt so geworden ist, wie sie heute ist, stehen auf dem Plan und sind ebenso gut in die Handlung eingewoben. Was ebenfalls noch erwähnenswert ist, ist erneut der Schreibstil des Autors. Dieser ist erneut etwas gewöhnungsbedürftig und wird eher aus der Sicht der Welt und ihrer Bewohner erzählt. So erfährt man in den Rückblenden beispielsweise nicht, das Atombomben Atombomben sind, obwohl man es als Leser natürlich weiß. Dies sorgt für eine gewisse Fremdartigkeit aber auch dafür, das man der Handlung aufmerksam folgen muss. Wie bereits im ersten Teil sicher nichts für jedermann, wer sich aber darauf einlässt wird mit einem ordentlichen Stück Unterhaltung belohnt.

Fazit: Die Handlung folgt eher klassischen Pfaden und erreicht daher nicht mehr ganz die Klasse von Teil Eins - trotzdem ist das Buch immer noch gut und unterhaltsam, auch wenn man sich vielleicht an den Schreibstil gewöhnen muss.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Vagant 2 - Arglist"

Originaltitel "The Malice"

Buchreihe Fantasy-Romane

Autor Peter Newman

Übersetzer Helga Parmiter

Preis 16.- Euro

Umfang 520 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 978-3-95981-497-3

(tg - 16.05.18)


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