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SF-Zone News

Thomas Götz (tg), Frank Drehmel (fd)02.09.07

"Das Schwert des Wächters 2"

Miyabi Hasegawa

Inhalt

Der junge Abenteurer Doug und seine Freunde Nim und Guava sind auf der Suche nach Guavas Ziehvater, der unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Unterwegs schloss sich das ungleiche Trio mit dem Hume-Mädchen Lynn und ihren beiden Freundinnen zusammen. Das Ziel ist Kazham. In dem malerische Mithra Städtchen warten neue Abenteuer auf das frischgebackene Bündnis. Noch ahnen die Gefährten nicht, dass eine dunkle Macht im Hintergrund lauert und die muntere Truppe bereits im Visier hat ...

Kritik von Thomas Götz

Die Suche der Helden geht weiter.
Bis auf den zweiten Band, der immerhin etwas bessere Stellen durchblitzen lies, auch wenn er immer noch kein Überflieger war, waren die vergangenen vier Vorgängerbände der FF-Reihe eher durchwachsen, um nicht teilweise zu sagen: katastrophal. Auch der neue Band ist nicht gerade ein Überflieger, aber immerhin nicht ganz so schlimm wie der Vorgänger.

Dies beginnt schon damit, das in diesem Buch folgendes passiert: ... Genau, nämlich gar nichts. Im Grunde ist das ganze Buch eine einzige Beratung über die weitere Vorgehensweise und ausser dem Drachenkampf am Ende gibt es auch keine Action.

Nun gut, dies muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn es dafür schöne Charakterszenen gibt. Aber auch diese gibt es nur teilweise, liest sich das Buch bzw. das Verhalten der Charaktere tatsächlich so 'jugendlich', wie auch die Charaktere in der Handlung sind - es fehlt eben ab und an etwas Tiefgang. Im Gegensatz zu einigen der Vorgängerbände schimmert hier immerhin ab und an eine schöne Szene durch, sie erreicht aber nicht das Niveau vergleichbarer Bücher. Immerhin gibt es noch einen Hauch Mystik und Geheimnisvolles, der recht interessant zu verfolgen ist, jedoch auch nicht weiter ausgebaut wird.

Und so zieht sich das Ganze Buch bis zum Ende etwas dahin. Immerhin taucht ein alter Bekannter aus den ersten drei Bänden auf, aber auch das ist nur ein Schmankerl am Rande. Und damit wäre im Grunde auch alles gesagt, was es über dieses Buch zu sagen gibt, da es wirklich nicht mehr hergibt.

Fazit: Keine Action, nur eher mittelmäßige Charakterszenen, kein Must Have, eher Mittelmaß.

Kritik von Frank Drehmel

Mein Gott! Band 2 knüpft in jeder Hinsicht nahtlos an den ersten Teil an: Die Handlung kriecht im Schneckentempo voran, da die Protagonisten größtenteils damit beschäftigt sind, irgendwelche öden, banalen (Verwaltungsdinge)-Dinge zu regeln, dem Leser zu erklären, worin der Unterschied zwischen einem lauten und einem leisen FinalFantasy-Furz besteht, um ansonsten Dialoge auf Tinky Winky-, Dipsy-, Lala- und Po-Niveau zu führen, die einen glauben lassen, man befände sich mitten im Teletubbie-Land. Mag sein, dass ich zu alt oder einfach zu wenig dämlich bin, aber mir fiel es unglaublich schwer, beim Lesen dieses *höhö* Romans den Überblick darüber zu behalten, wer gerade mit wem simpelst formulierte Trivialitäten austauscht oder wer welche Funktion in der Gruppe hat. Und ja! Es kommen sogar Action-Szenen vor! Diese sind jedoch so plastisch und mitreißend verfasst wie das Telefonbuch von Klein Pampau. Den Nicht-Final-Fantasy-Spieler schert es einen feuchten Kehricht, ob eine Kampftechnik “Hundert Fäuste”, “Doppelschub”, “Brennende Klinge” oder “Extrem Nasepopler und Popel Aufesser” heißt, da er mit den bloßen Namen kaum Spiele-Inhalte verbindet; der Ottonormal-Leser möchte einfach nur eine spannende Geschichte erleben. Das ist auch deswegen fast unmöglich, weil nach ausgefochtenen Kämpfen gegiftnat und geheilt wird bis die wunden Knochen knacken, während der Crabuncle vor sich hin carbuncelt. Wenn eine ohnehin schon unterirdisch schlecht beschriebene Schlägerei mit Sicherheit zusätzlich keinerlei Konsequenz -physische oder erst recht psychische- für die Protagonisten hat, dann ist eine solche Szene so überflüssig wie der Rest des Romans.

Fazit: Glück gehabt, dass in unserer toleranten, humanistisch geprägten Gesellschaft keine Bücher mehr verbrannt und nur noch wenige verboten werden!

Bewertung

1. Thomas Götz
2. Frank Drehmel

Weitere Infos


Titel "Final Fantasy XI - Das Schwert des Wächters 2"

Originaltitel "Final Fantasy XI – Guardian Sword 2"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Miyabi Hasegawa

Übersetzer Kaoru Iriyama-Gürtler & Stephan Gürtler

Preis 9,95 Euro

Umfang 250 Seiten

Verlag Panini

ISBN 3833215704

(tg, fd - 15.06.09)


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