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Thomas Götz (tg)26.10.07

"Command & Conquer - Tiberium Wars 1"

Keith R.A. deCandido

Inhalt

Tiberium ist eine Ressource, die das weltweite Energieproblem lösen könnte, doch sie birgt auch ein beängstigendes Vernichtungspotential. Die außerirdische Substanz hat die Welt in zwei Lager gespalten. Auf der einen Seite die Global Defense Initiative (GDI), die mit allen Mitteln versucht, die Ordnung aufrecht zu erhalten, auf der anderen Seite die Bruderschaft von Nod - eine terroristische Vereinigung mit den Ausmaßen einer Supermacht, die mit religiösem Eifer an die Macht des Tiberiums glaubt. Diese beiden Gruppierungen haben bereits zwei Weltkriege ausgetragen, denen Millionen zum Opfer fielen. Jetzt - im Jahr 2047 - zwingt ein verheerender Nod-Angriff die GDI erneut zur Mobilmachung. Ein weiterer Weltkrieg scheint unausweichlich. Eine der GDI-Elitetruppen, die 22. Infanterie Division, soll die Pläne der Bruderschaft durchkreuzen und das erneute Chaos abwenden. Da erscheinen auf dem Höhepunkt der Kämpfe wie aus dem Nichts mysteriöse Besucher auf der Erde, die das Schicksal der Menschheit besiegeln könnten ...

Kritik

Der erste Roman aus dem C&C-Universum spielt zur selben Zeit wie das aktuelle Spiel, hat aber, abgesehen davon, das dessen Ereignisse quasi im Hintergrund laufen, nur wenig Bezug zu C&C.
Nod, GDI und die Scrin in einem epischen Konflikt.

Die Story an sich handelt auf zwei Ebenen, die sich am Ende überschneiden. So gibt es zum einen den Frischling, der als Soldat in eine Kompanie kommt und dort die Schrecken des Krieges erlebt. Auf der anderen Seite die unerfahrene Reporterin, die aus der Kriegszone berichtet. Nachdem man beiden "Hauptcharakteren" jeweils einzelne Abschnitte ihres Lebens (bzw. Aufstiegs) widmet, werden beide auf einer letzten großen Mission "zusammengeworfen". Es gibt zwar einige nette Charakterszenen, allerdings beschränken sich diese zumeist auf den Anfang der Story.

Im weiteren Verlauf werden auf Seiten von Vega, des Soldaten, einzelne Kampfeinsätze gezeigt, während die Reporterin Annabelle das Leid der Menschen aufzeigen darf. Während die Szenen der Reporterin durchaus als gelungen angesehen werden können, spielen sich die Einsätze von Vega und seinen Kameraden eher wie 0815 ab. Kleinere Scharmützel mit den Nod, die auf wenigen Seiten beschrieben werden, während in kurzen Szenen zuvor eingeführte Charaktere fast ebenso in Nebensätzen sterben. Zwar müssen kurze Schlachtszenen nicht schlecht sein, aber in diesem Roman funktionieren gerade diese nicht sehr gut. Sicher, es gibt in jedem Krieg auch Nebenschauplätze, an denen nicht so Interessante Sachen passieren, dies ist zwar realistisch - es ist aber nicht unterhaltsam, denn gerade in einem C&C-Roman will man etwas aus dem Universum lesen, Szenen mit Kane zum Beispiel. Bekannte Charaktere tauchen aber eher nur am Rande und nur sehr kurz auf. Auch die erwähnten Kurzvorstellungen der restlichen Einheit und deren nebenbei erwähnter teils bedeutungsloser Tod tragen nicht dazu bei, das der Leser wirklich eine Emotionale Bindung zu ihnen aufbauen kann, so das einem diese Tode schnell relativ egal sind.

Auch das kurze Auftauchen der Aliens (die in ebenso kurzen Schlachtszenen 'abserviert' werden) reicht hier nicht aus, um wirklich fesselnd zu sein. Viel zu wenig wurde aus dem Potential des Szenarios gemacht und so plätschert der Roman halt einfach so dahin. Lediglich die Erwähnung des Tiberiums sorgt für die leidliche Erinnerung, das es sich hierbei um einen C&C-Roman handelt.

Erschwerend kommt ausserdem hinzu, das viele Handlungsszenen doch arg vorhersehbar sind. Und ebenso wie das Spiel endet auch das Buch mit einem sehr vorhersehbaren Ende bzw. Cliffhanger und hinterläßt einen mit doch etwas gespaltenen Gefühlen.

Fazit: Über viele Strecken vorhersehbar und eine Menge verschenktes Potential in einer Story, aus der man so viel mehr hätte machen können. Alles in allem etwas enttäuschend.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Command & Conquer - Tiberium Wars 1"

Originaltitel "Command & Conquer 3 - Tiberium Wars 1"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Keith R.A. deCandido

Übersetzer Timothy Stahl

Preis 9,95 Euro

Umfang 299 Seiten

Verlag Panini

ISBN 3833216441

(tg - 15.06.09)


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