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Thomas Götz (tg), Frank Drehmel (fd)08.10.07

"Dämonensturm"

Nikolas Wolff

Inhalt

Es herrscht Hochstimmung im Land Aris. Die vereinten Armeen der Elfen und Zwerge konnten mit Hilfe der noch jungen Nation der Menschen die Heerscharen der Orks vernichtend schlagen. Es scheinen endlich wieder goldene Zeiten anzubrechen. Doch die Orks sind längst nicht die größte Bedrohung für Aris. Jenseits der Welt der Sterblichen lauert eine dunkle Streitmacht auf ihre Chance und ihre Stunde ist jetzt gekommen, als ein machthungriger Elfenmagier einen fatalen Fehler begeht und einen dämonischen Sturm entfesselt, der den Untergang der freien Völker einleitet ...

Kritik von Thomas Götz

Dämoneninvasion in Aris.
Auch dieser vorliegende Fantasyroman (zum dazugehörenden PC-Spiel) stellt eine Vorgeschichte dar und auch dieser Roman bietet mal einige interessante neue Aspekte, die zeigen, das immer auch in diesem Genre immer noch gute Stories erzählbar sind. Zugegeben: Auch in diesem Band gibt es das ein oder andere Klischee, wie üble Verräter, Dämonen mit falschen Versprechungen und so weiter, und eigentlich weiss jeder Leser sofort, wer hier der böse ist bzw. kann es sich denken, wer der Verräter ist.

Davon abgesehen ist die Story aber durchaus unterhaltsam, denn ein Dämonentor hat sich geöffnet (wenn auch zugegebenermassen nicht sehr originell) und die freien Völker kriegen ordentlich was ab - und verlieren sogar etwa 90% des Buches lang. Dabei ist die Idee von einem kleinen Elfenvolk und einer Fackel und Kämpfen in den Höhlen gar nicht mal so schlecht umgesetzt. Sicher, auch einige der Charakterszenen bedienen hierbei das ein oder andere Klischee: Klar müssen die älteren Könige sterben, um Platz für das Bündnis zu schaffen, und ebenso ist vorhersehbar, wer sterben wird und wer nicht. Immerhin werden diese teils etwas laschen Szenen durch die beständige Dämonengefahr aufgelockert.

Wobei das Buch allerdings deutlich verliert ist die Geschwindigkeit, die teilweise an den Tag gelegt wird. So werden einige wichtige Schlüsselszenen in wenigen Sätzen oder Seiten abgehandelt, einige der eingeführten Helden sterben ebenso recht unspektakulär und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, das dem Autor vor allem am Schluss nicht mehr Seiten zugesprochen wurden, denn vor allem das Finale und die Überleitung zum Spiel wird in so wenigen Seiten abgehakt, das es beinahe unglaubwürdig wirkt.

Was bleibt ist eine intressante Grundstory, die in vielen Teilen überzeugend daher kommt aber nicht recht überzeugen kann. Immerhin jedoch merkt man das Potential und den Mut zur Weiterentwicklung, der hoffentlich in einem der nächsten Bände fortgeführt werden wird.

Fazit: Schade, das einige Sachen in diesem Buch so kurz abgehandelt wurden, denn eine interessante Ausgangssituation ist es allemal. Hoffentlich ist der Nachfolger hier überzeugender, so bleibt es momentan noch bei Mittelmaß.

Kritik von Frank Drehmel

Gnadenlos und unverhohlen bedient sich Wolff aus dem Fundus landläufig bekannter Fantasy-Geschöpfe: seine Elfen, Zwerge, Menschen, Orks und Dämonen gleichen Piktogrammen, reduziert auf einige archetypische Kerninformationen, identifizierbar selbst von Grundschülern. Eigenständige Ideen des Autors -respektive der Spiele-Entwickler von Master Creating, welche für den Hintergrund dieser Gamenovelisation verantwortlich zeichnen- sind selbst mit viel gutem Willen kaum erkennbar. Dieses betrifft nicht nur die Figurenebene, auch die Handlung bietet nicht gerade ein Feuerwerk origineller Szenarien. Bemerkenswerterweise ist das dem Lesespaß kaum abträglich (und Durchschnitts-Gamer haben sowieso andere Präferenzen als einen originellen Background, Hauptsache das Buch ruckelt nicht), denn Nikolas Wolffs “Schreibe” ist leicht, locker und zuweilen humorvoll; die Protagonisten sind so sympathisch, die Action-Szenen so plastisch beschrieben, dass der Roman trotz seiner Einfachheit allemal für zwei Stunden angenehme Unterhaltung gut ist.

Fazit: Stereotype Figuren in einer vorhersehbaren Handlung locker und leicht präsentiert. Ein kleiner “High Fantasy”-Snack für Zwischendurch.

Bewertung

1. Thomas Götz
2. Frank Drehmel

Weitere Infos


Titel "Legend - Hand of God 1: Dämonensturm"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Nikolas Wolff

Preis 9,95 Euro

Umfang 283 Seiten

Verlag Panini

ISBN 3833216565

(tg, fd - 15.06.09)


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