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Thomas Götz (tg), Frank Drehmel (fd)14.05.08

"Schattenjäger"

Christie Golden

Inhalt

Jake Ramsey ist besessen. Besessen von den lebenden Erinnerungen einer längst verstorbenen Protoss-Mystikerin. Das macht ihn zum meistgejagten Mann der Galaxie, denn das Wissen in seinem Kopf ist Welten wert. Seine Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt der Protoss führt Jake zu der sagenhaften Heimatwelt der Außerirdischen - Aiur. Dort angekommen, muss er feststellen, dass der Planet vom Zerg - schwarm der Königin der Klingen überrannt wurde. Jake setzt alles daran, das Artefakt noch rechtzeitig zu fi nden, bevor seine Zeit abgelaufen ist. Doch was er tief im Innersten Aiurs entdeckt, ist eine weitaus tödlichere Bedrohung. Die Dunklen Templer sind erwacht ...

Kritik

1.Thomas Götz

Der zweite Dunkle Templer-Band. Und zwei Sachen sogleich vorneweg: Die Charaktere handeln zwar so schön, wie man es schon aus Teil 1 kennt, dennoch sollte man auch hier keine Höhenflüge erwarten.
Die Story um die dunklen Templer geht weiter.

Überhaupt drängt sich in diesem Buch, mehr als noch im ersten, erneut die Frage auf, ob man nicht alles in einem Band hätte vereinen können. Soo dick ist der vorliegende nämlich auch nicht. Wie erwähnt, die Charaktere handeln in gewohnten Bahnen und da gibt es auch nichts zu meckern, die Story an sich weist auch den ein oder anderen Winkelzug auf, ist ansonsten aber vorhersehbar. Sicher, es passiert durchaus einiges, aber so langsam drängt sich einem die Frage auf, warum alle Jake haben wollen... so wichtig kann das Wissen der Vergangenheit ja wohl auch wieder nicht sein, oder?

Und die sich anbahnende Romanze der Hauptpersonen konnte man nach Ende von Band 1 bereits an den Fingern ablesen. Immerhin gibt es ein paar nette Szenen mit ein paar alten Bekannten aus dem Spiel selbst (die Aufarbeitung der Protoss-Vergangenheit ist erstaunlicherweise recht gering gehalten), wenn auch zumeist nur in Erinnerungen. Aber man ist auf Aiur und trifft ein altes Gate wieder...

Zugute halten muss man ausserdem, das der Roman, obwohl nicht so viel passiert, recht flüssig zu lesen ist, ohne all zu viele Längen aufzuzeigen.

Fazit: Alles in allem erneut ein schönes Büchlein aus dem StarCraft-Universum, aber erneut kein Überflieger.

2.Frank Drehmel

Welche Größen sagen etwas über die Qualität eines Buches aus? Nun, über diese Frage könnte man sicher seitenlang philosophieren. Aus naheliegenden Gründen - vor allem, weil es meinen geistigen Horizont übersteigt - will ich darauf verzichten und an dieser Stelle lediglich auf ein mir - neben dem Preis pro Kilo - weiteres wichtiges Kriterium hinweisen: Erinnerung!

Es ist exakt ein Woche her, seit ich “Schattenjäger” durchgelesen bei Seite legte und heute - sieben Tage später - nähert sich meine Erinnerung an die Handlung rasant asymptotisch der Nulllinie. Gleichzeitig bin ich mir allerdings recht sicher, dass ich damals das Buch zumindest als nicht ganz schlecht empfand, da ich es ansonsten nicht zu Ende gebracht hätte. (Hab ich das überhaupt?)

Unter der Prämisse, dass das große Vergessen weder altersbedingt ist (vorsichtshalber werde ich dennoch einen Neuropsychologen aufsuchen), noch an der psychedelischen Musik des katholischen Gottesdienstes liegt, mit dem der Deutschlandfunk immer wieder Sonntags seine Zuhörer in metaphysische Sphären zu entführen pflegt, schließe ich also, dass die Ursache für den fehlenden nachhaltigen Eindruck in der Geschichte selbst liegt.

Lebte der erste Band des “Dunklen Templer”-Zyklus, “Erstgeboren”, vor allem vom Reiz des Neuen, der Sicht auf die Geschichte der Protoss durch die Augen eines Protoss, so zeigt sich im zweiten Band, dass dieser Reiz ein sehr vergänglicher ist. Zwar veranstaltet Christie Golden auch weiterhin historische Ausflüge in die Historie der Telepathen, jedoch bieten diese zu wenig Überraschungen, um die ansonsten dünne Geschichte tragen zu können. Wenig überzeugend sind auch die viel zu vielen Figuren, die bis auf Valerian Mengsk eindimensional und stereotyp wirken, weil ihnen die Autorin allein auf Grund der Anzahl wenig Aufmerksamkeit widmen kann und es wohl auch gar nicht möchte. Dieser Starcraft-Roman ist eindeutig action- bzw. handlungsorientiert, wobei er aber viel zu brav und bieder ist, um den Leser mitreißen zu können.

Eindeutig positiv ins Gewicht fällt nach wie vor Goldens sehr gefälliger, angenehm zu lesender Stil, der zwar nicht in Gänze die Längen der Geschichte kaschieren kann, aber dem Leser doch über die eine oder andere dröge Szene hinweghilft.

Fazit: Ein netter Roman für StarCraft-Fans! Nicht mehr, aber immerhin auch nicht weniger!

Bewertung

1. Thomas Götz
2. Frank Drehmel

Weitere Infos


Titel "StarCraft – Dunkle Templer 2: Schattenjäger "

Originaltitel "StarCraft – Dark Templar Saga 2: Shadowhunter"

Buchreihe WarCraft/StarCraft

Autor Christie Golden

Übersetzer Timothy Stahl

Preis 9.95 Euro

Umfang 297 Seiten

Verlag Panini

ISBN 3833217448

(tg, fd - 25.06.08)


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