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Thomas Götz (tg)08.01.10

"Fallout"

David Michaels

Inhalt

Er ist auf sich alleine gestellt im Kampf für die Freiheit. Offiziell gibt es ihn nicht. Außerhalb des Gesetzes und unterhalb des Radars kommt Third Echelon Spezialagent Sam Fisher zum Einsatz, wenn es selbst für CIA und FBI zu heiß wird. Er ist Amerikas wichtigste Waffe im Kampf gegen den Terrorismus. Ein alter Freund Fishers, ein früherer Ermittler des Justizministeriums, wird tot aufgefunden. Er wurde offenbar radioaktiv verstrahlt. Spuren im Körper des Toten führen Fisher zu einem tödlichen Gift, das nur von wenigen Staaten produziert wird. Die Fährte führt weiter nach Kyrgyzstan, wo ein radikaler Islamistenführer von längst vergangener Macht träumt und die Zukunft zerstören will, in dem er die Welt dort trifft, wo es am meisten weh tut: Öl.

Kritik

Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen, die das Tom Clancy-Logo tragen, zeichnen sich vor allem die Splinter Cell-Romane durch eines aus: sie waren bisher ausnahmslos gut. Erfreulicherweise hält der Trend auch im vorliegenden Band an, denn auch über diesen gibt es wenig negatives zu berichten.
Sam is back.

Wieder wird Fisher auf eine Mission geschickt und wieder gehts gegen einen bösen Diktator. Gut, es ist etwas seltsam, das dieser böse Antagonist vor allem im ersten Teil des Buches hübsch aufgebaut wird, dann zunehmend in Vergessenheit gerät und am Ende mit einem Satz abgespeist wird. Davon abgesehen gibt es aber eine schöne Detektiv- (oder besser: Schleich-)-Story, die, vom Einfallsreichtum her, durchaus mit James Bond-Produktionen mithalten kann.

Ein weiteres großes Plus dieser Romanreihe ist, das nichts übertrieben dargestellt wird. Keine übermächtigen Waffen, alles Hilfsmittel, die man kennt bzw. die es so schon gibt. Hinzu kommt das politische Ambiente des Romans, das ebenfalls sehr realistisch ist. Dies führt dazu, das der Roman sehr authentisch wirkt. Natürlich bleibt hier kaum Raum für charakterentwicklungen. Sicher, Fisher muss sich mit dem Tod seines Bruders auseinandersetzen (neben dem Schicksalsschlag seiner verlorenen Tochter) und man kann einige sehr schöne Szenen finden, in denen ihm einiges durch den Kopf geht. Im Großen und Ganzen war es das allerdings auch.

Aber dies tut dem Roman keinen Abbruch, denn es ist wirklich interessant, Fisher auf seiner Hatz über den Erdball zu verfolgen - es kommt sogar richtiges "24"-Feeling auf. Ein witziges Detail am Rande: Fisher kann sich in die meisten Gebäude einschleichen, weil die Wachen immer Rauchen gehen müssen (ein erhobener Zeigefinger gegen Rauchen?).

Fazit: Eine spannende Agentenstory, die, trotz abwesender Charakterszenen, durchaus zu unterhalten vermag.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Splinter Cell - Fallout"

Originaltitel "Splinter Cell - Fallout"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor David Michaels

Übersetzer Andreas Kasprzak

Preis 9.95 Euro

Umfang 367 Seiten

Verlag Panini

ISBN 3833219270

(tg - 08.01.10)


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