Thomas Götz (tg)
26.12.09
"Tödliche Sümpfe"
Aleksej Kalugin
Inhalt
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts entstand rund um den Unglücksreaktor von Tschernobyl eine mysteriöse Todeszone voller Anomalien. Paramilitärische Glücksritter sogenannte S.T.A.L.K.E.R. versuchen nun, mit kostbaren Artefakten aus der Zone das große Geschäft zu machen. Doch der Preis ist hoch. Der S.T.A.L.K.E.R. Stir verfolgt hingegen einen ganz anderen Plan. Er beabsichtigt nicht, sich durch die radioaktiven Felder und tödlichen Fallen zu kämpfen, um zu dem sagenumwobenen Monolithen vorzudringen, der angeblich jeden Wunsch erfüllt. Er hat auch nicht vor, gegen andere S.T.A.L.K.E.R. oder die blutrünstigen Monster zu kämpfen, die in der Zone lauern. Sein Plan ist es, den gutmütigen Doktor, der in einem Haus in den Sümpfen lebt und verletzte S.T.A.L.K.E.R. unentgeltlich versorgt, auszurauben und zu töten. Doch Stir ahnt nicht, dass er mit diesem Vorhaben nicht nur alle S.T.A.L.K.E.R. gegen sich aufbringt, sondern auch die Zone selbst ein verhängnisvoller Fehler...
Kritik
Der sechste Stalker-Band arbeitet etwas auf, von dem man vielleicht dachte, es könne in der Stalker-Welt nicht vorhanden sein: Humor. Und um es gleich vorne weg zu sagen: Es funktioniert prächtig!
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 Die Fortsetzung der Stalker-Reihe. |
Der Band handelt vom neu in die Zone gekommenen Stalker Stir, der den schnellen Profit sucht und ihn im Doktor zu finden glaubt, den er ausspionieren, ausrauben und töten will. Eine dumme Idee, nicht nur, weil er damit die anderen Stalker gegen sich aufbringen würde, sondern auch, weil er so gar keine Ahnung von der Zone hat. So glaubt er etwa an die vielen "Zonenwunder" (ein Beispiel gefällig: Die Stalker-Version des Steins der Weisen: Man nehme das Objekt das man in Gold verwandeln will, lege es in die Kloschüssel mit dem Stein der Weisen, pinkele drauf und erhitze die Schüssel dann, dann wird es Gold (klar, oder?)).
Aber auch der Doktor selbst sorgt für den ein oder anderen Lacher, obwohl er eigentlich der ernste Typ ist. Aber seine Aufgabe ist es, Stir in die Zone einzuführen. Der Doktor lebt mit Zombies zusammen und auch Stir muss lernen, das es in der Zone soviele Gefahren gibt, das diesen niemand gewachsen ist. Gut, richtig lernen tut Stir das bis zum Ende des Bandes nicht (das zwar etwas überraschend aber nicht unerwartet kommt), aber es macht dennoch Spaß, der Handlung zu folgen. Auch über seine und des Doktors Vergangenheit erfährt man so einiges, auch wenn der Dok natürlich keine Charakterentwicklung mehr braucht.
Fazit: Wie bereits erwähnt ist das Buch äußerst gut umgesetzt, so das es einfach Spass macht, dem Trottel bei seinen Schritten in der Zone zu folgen. Negativpunkte gibt es eigentlich nicht.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Stalker - Shadow of Chernobyl 6: Tödliche Sümpfe" |
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| Originaltitel |
"Stalker - Dom na Bolot'e" |
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| Buchreihe |
Gamenovelisationen |
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| Autor |
Aleksej Kalugin |
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| Übersetzer |
Helena Walter |
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| Preis |
9.95 Euro |
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| Umfang |
345 Seiten |
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| Verlag |
Panini |
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| ISBN |
3833219289 |
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(tg - 26.12.09)