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Thomas Götz (tg)05.12.10

"Bis zum bitteren Ende"

Aleksej Kalugin

Inhalt

Jeder S.T.A.L.K.E.R. weiß, dass es im Zentrum des Unglücksreaktors von Tschernobyl nicht nur die lukrativsten Artefakte zu finden gibt, sondern auch die tödlichsten Gefahren. Daher wagen sich nur die abgebrühtesten Kämpfer unter den paramilitärischen Glücksrittern zum Kern der Zone vor. Als der mysteriöse Einzelgänger, der von allen nur "Guppy" genannt wird, von einer unbekannten Gruppierung als Geisel genommen wird, ist exakt dieser brandgefährliche Ort das Ziel, an die er seine Entführer bringen soll. Dort befindet sich der sagenumwobene Monolith, der angeblich alle Wünsche erfüllt. Doch um ihn zu erreichen, muss erst eine Kleinigkeit bezwungen werden - die Hölle .

Kritik

Die russischen Stalker-Romane gehören seit jeher mit zu dem Besten, was man über diese Spieleserie lesen kann, und auch der vorliegende Roman macht hier nur bedingt eine Ausnahme. Die Charaktere sind gut gezeichnet und vor allem der Hauptdarsteller Guppy bekommt mehr als sein Fett weg. Gegen Ende dürfen auch die anderen die ein oder andere Charakterszene zeigen, auch wenn sie im Vergleich zu Guppy eher blass bleiben. Schön ist natürlich, das auch Bösewichte wie der Journalist etwas Tiefe erhalten.
Der mittlerweile 8.Stalker-Band.

Die Story an sich handelt vom Monolith, dem größten Geheimnis der Zone, und endlich endlich darf die Gruppe den auch erreichen. Die Handlung bis zum Erreichen desselbigen stellt sich allerdings wie eine typische Quest aus einem Fantasyroman dar: Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe kämpft sich einfach bis zu ihrem Ziel durch, ab und an gehen welche drauf, aber die Hauptcharaktere kommen an. So in etwa läuft es natürlich auch hier ab, und selbst wenn die diversen Anomalien für etwas Abwechslung sorgen, so wird die Odyssee im Laufe der Zeit doch etwas langweilig. Hier wären ein wenig gestrafftere Erzählweisen sicher angebracht gewesen - nichtsdestotrotz behält das Buch auch weiterhin seinen Charme und zieht auf den letzten Seiten noch einmal gut an Spannung an.

Im Grunde war es das dann aber auch schon und viel mehr hat das Buch dann doch nicht zu bieten. Immerhin darf es sich als eines der wenigen in die Geschichte einreihen, das kein Happy End hat und damit hervorsticht - auch wenn bereits im letzten Drittel abzusehen ist, wie der Roman ausgehen wird. Dadurch wirkt die Überraschung des düsteren Endes leider nicht mehr so stark, wie dies vielleicht beabsichtigt war. Zurück bleibt aber ein immerhin noch gutes Buch, das durchaus einen Blick wert ist.

Fazit: Trotz teilweiser Langatmigkeit ein durchaus interessantes Stück der Stalker-Reihe.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Stalker - Shadow of Chernobyl 8: Bis zum bitteren Ende"

Originaltitel "Stalker - Mechta na Proazhenie"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Aleksej Kalugin

Übersetzer Helena Walter

Preis 12 Euro

Umfang 414 Seiten

Verlag Panini

ISBN 3833220570

(tg - 05.12.10)


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