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Thomas Götz (tg), Frank Drehmel (fd)29.05.07

"Final Fantasy XI – Das Schwert des Wächters 1"

Miyabi Hasegawa

Inhalt

Der junge Hume-Abenteurer Douglas und zwei seiner Freunde retten in der 'Grotte von Yughott' ein anderes Bündnis vor einem Überfall der Orcs. Die Geretteten waren auf dem Weg nach Kazham, als sie von den Kriegern angegriffen wurden. Wie es der Zufall will, haben auch Douglas und seine Freunde Kazham zum Ziel und schließen sich kurzerhand an. Sie ahnen nicht, dass sie sich mit dieser Entscheidung in tödliche Gefahr gebracht haben ...

Kritik von Thomas Götz

Weitere Abenteuer auf Vana'Diel.
Der neue Streich aus dem FF-Universum stellt eine komplett neue Gruppe in den Vordergrund. Aus den Vorgängern ist (bislang) nur Peta erhalten geblieben, welche sich ja allein auf den Weg machte (man könnte sozusagen sagen, das dies ihre "weiteren Abenteuer" sind). Sogar Al wird kurz erwähnt.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei aber auf der neuen Gruppe, welche, typisch jugendlich und mit Übermut ausgestattet, sich aufmacht, eine verlorene Expedition zu finden und nebenher auf weitere Gefährten stößt, von denen eine unter einem Fluch leidet, den es zu besiegen gilt.

Soviel zur Ausgangslage, im weiteren Verlauf des Romans passiert dann... gar nichts. Nunja, es gibt natürlich ein paar Kämpfe und am Schluß darf der Fluch gelöst werden, dies ist aber alles recht kurz und unspektakulär gehalten und vermag nicht wirklich mitzureißen. Der Rest des Buches handelt von der (üblichen) Reise der Gefährten und lebt von den Sticheleien untereinander - aber auch diese vermögen nicht wirklich zu überzeugen. Man bekommt nicht wirklich Einsicht in die charaktere, geschweige denn das man von Charakterentwicklung sprechen könnte. Und kommen doch einmal sehr seltene Einblicke, wirken diese recht abrupt eingeschoben (und ebenso fix wieder beendet).

Der Aufwärtstrend, den der dritte FF-Band noch gesetzt hatte, wird hier in keiner Weise angemessen weitergeführt, was doch etwas schade ist.

Auch hat man bei der Übersetzung wieder nicht aufgepasst, so werden die Kapitelübersichten erneut mit falschen Seitenangaben angegeben: So startet der Epilog z.B. auf Seite 295 (was interessant ist, da das Buch nur 252 Seiten hat...). Darüber hinaus ist auch der hohe Preis negativ zu bewerten. 9.95€ für 250 Seiten ist doch schon recht viel.

Fazit: Viele Längen, keine allzu mitreißende Handlung, eher weniger zu empfehlen.

Kritik von Frank Drehmel

Der eine Junge, der, wo sein Vater ein Ritter ist, und das Mädchen, das an einem Fluch leidet, gehen da irgendwo hin. Und dann kommen noch andere, deren Namen ich auch vergessen habe. *Ey Alter, konzentriere dich!* Sie reden über den Unterschied zwischen Wyrms und Drachen und Wyvern. Und dann sind sie auf einmal in einer Stadt. Und der erste Junge redet mit seinem Vater. Und dann gehen sie in eine komische Grotte, um Schatzkisten zu öffnen. Mit dem Geld wollen sie sich ein Flugticket kaufen. Und dann ziehen sie los und suchen verschwundene Leute

Auf, auf ihr Abenteurer! Heilt eure Wunden, nehmt all euren Mut zusammen, entleert euren Geist und erkundetet einen weiteren Level auf dem Weg ins Leser-Nirwana.

Da mir selbst (oder sollte es heißen: selbst mir?) mittlerweile die nicht-jugendgefährdenden Worte fehlen, um die FinalFantasy-Romane angemessen zu beschreiben, suchte ich nach “Inspiration” (^^) in den Weiten des Netzes, wollte erkunden, welche weiteren Meinungen zu diesem Trash existieren und fand .... nunja ... versucht es selbst, wundert euch und geht davon aus, dass Google noch funktioniert.

Der Beginn einer neuen FinalFantasy-Trilogie, ein neues Bündnis -oder ist es das alte unter anderem Namen? Egal!-, die gleichen dämlichen Dialoge vorpubertärer Möchtegern-Helden, das gleiche Nichts an Handlung. Ok, auf Seite 182 (vorletzter Absatz) bin ich ausgestiegen und könnte daher nicht beschwören, dass nicht doch noch irgendetwas Interessantes passiert .... ach, was soll’s ... “Ich schwöre!”.

Anstatt einer fundierteren Kritik (ich hab es versucht, ehrlich!), hier ein kleiner Auszug, der quasi eine Durchschnittstextpassage repräsentiert

“Selbstverständlich gibt es unter den Wyvern welche, die später zu bösen Wyrms werden. Douglas, das habe ich euch bereits erklärt, oder?”, überlegte Rahal laut. Sein Blick wurde scharf. “Ja! Ihr habt uns beigebracht, dass es bei den Wyrms zwei Sorten gibt: die einen werden zu guten Wyrms, die anderen zu bösen.” “So ist es! Aus den Eiern, die aus guten inneren Energien entstanden, entwickeln sich gute Wyrms, und aus den Eiern, die aus bösen Energien stammen, bilden sich böse Wyrms. Außerdem gibt es noch die Wyrms ohne Zeichen.” An dieser Stelle stockte der Elvaan-Drachentöter mit seinen Erklärungen. “Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Auf jeden Fall muss man einen bösen Wyrm sofort töten, wenn man ihn sieht.” [S.48]

Es gehört schon eine ordentlich Portion Mut und/oder Selbstüberschätzung dazu, solche Zeilen in Buchform zu veröffentlichen. Aber hey, FinalFantasy-Spieler kaufen sowas; und wahrscheinlich finden sie sogar Vergnügen daran!

An dieser Stelle möchte ich den beiden Übersetzern meinen tiefsten Respekt zollen! Sein Geld mit Scheiße schaufeln zu verdienen, wäre sicherlich ein angenehmerer Weg als das Übersetzen dieser Romane. Haltet durch, ihr Gürtlers! Die Fans verlassen sich auf euch!

Fazit: Wer die FinalFantasy-Romane nicht gelesen hat, wird niemals von sich behaupten können, alles erlebt zu haben, was die phantastische Literatur zu bieten hat, denn diese Bücher stellen quasi eine neue und einzigartige Komparation zu “schlecht” dar.

Bewertung

1. Thomas Götz
2. Frank Drehmel

Weitere Infos


Titel "Final Fantasy XI – Das Schwert des Wächters 1"

Originaltitel "Final Fantasy XI – Guardian Sword 1"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Miyabi Hasegawa

Übersetzer Kaoru Iriyama-Gürtler & Stephan Gürtler

Preis 9,95 Euro

Umfang 252 Seiten

Verlag Panini

ISBN 978-3-8332-1569-8

(tg, fd - 15.06.09)


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