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Thomas Götz (tg)01.08.09

"Umbrella Chronicles 1"

Osamu Makino

Inhalt

Der so genannte Ecliptic Express verwandelte sich durch das Freisetzen des T-Virus in einen Zug des Todes, in dessen Trümmern die S.T.A.R.S.-Agentin Rebecca Chambers und der Ex-Marine Billy Coen um ihr Überleben kämpfen müssen. Verknüpft mit den furchtbaren Ereignissen in und um Racoon City sind stets der Name Albert Wesker und die Umbrella Corporation - ein zwielichtiger Ex-Agent und ein skrupelloser Großkonzern. Ihnen gegenüber stehen nur ein paar wenige, die das todbringende T-Virus um jeden Preis vernichten wollen, bevor es jedes Lebewesen in einen blutrünstigen Zombie verwandelt.

Kritik

Der mittlerweile 10.Resident Evil-Band stammt wieder aus japanischer Feder und wie viele vorhergegangene japanische Romane zeichnet sich auch dieser vor allem durch eines aus: dumme, flache, comicartige Sprüche und Blödeleien, die als "Dialog" getarnt sind. Dabei fängt der Band eigentlich nicht mal schlecht an: Es gibt ein Widersehen mit alten bekannten Charakteren und das altbekannte Raccoon-Szenario weckt nostalgische Gefühle. So erfährt man etwa, was die anderen Charaktere während der Ereignisse der ersten drei Spiele (und der ersten beiden Filme) gemacht haben und warum Wesker in Teil 1 doch nicht gestorben ist, obwohl es so aussah.
Die Zombies sind wieder da.

Leider sinkt diese Motivierende Einleitung im weiteren Verlauf des Bandes immer mehr zu einer bloßen Ballerorgien-Beschreibung ab. Das man einen Ego-Shooter (gut, RE ist kein reiner Shooter, aber das sei mal dahingestellt) auch besser in Buchform umsetzen kann, beweisen viele Vorgängerbücher aus dem Hause Panini. Allerdings hat man im weiterne Verlauf des Buches zusehends das Gefühl, wirklich in einem Computerspiel zu sein. Von der faszinierenden Umsetzung einer Perry, welche noch in Band 1 quasi das erste Spiel nacherzählte, ist dieser Band meilenweit entfernt. Charakterentwicklungen gibt es nahezu keine und selbst die erwähnten Ballerorgien werden im Laufe des Bandes zu einer Aneinanderreihung diverser "Bossgegner" genutzt (die einfachen Zombies etwa werden mit einer Zeile massenweise dahingerafft, von ihrer anfänglichen Bedrohlichkeit zu blossen Statistenrollen degradiert). Immer wieder tauchen dicke fette Monster auf, die dann immerhin mehr als eine Zeile Text abbekommen. Leider laufen diese "Bossgegner" auch immer nur nach dem selben Schema ab: Die Hauptcharaktere hüpfen ballernd im Kreis um sie rum (oder laufen mal weg), bis die Viecher irgendwann umfallen (ach ja, immerhin wechseln sich Schrotflinte und Raketenwerfer dabei ab). Richtige Spannung kommt hier schon nach kurzer Zeit erst gar nicht mehr auf.

Zuguterletzt sei noch erwähnt, das das Buch mit 234 Seiten knapp mehr Seiten hat, als etwa eine vergleichbare andere "Young Reader"-Serie von Panini, aber der volle Preis von 9.95 dafür berappt werden muss. Hier muss man deutlich sagen, das man die beiden Teile der Umbrella-Chronicles auch getrost in einem Band hätte herausbringen können - zu einem Preis (ein Schicksal das aber auch viele deutsche gesplittete DVD-Staffelboxen teilen). Dies ist aber mitunter auch als Schwäche beim Original zu sehen, denn auch hier hätte man diesen "dünnen" Wälzer durchaus in einem Band mit Teil 2 veröffentlichen können.

Fazit: Flache Geschichte, flache Actionsequenzen, flaches (=dünnes) Buch - nicht wirklich sehr empfehlenswert.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Resident Evil 10 - Umbrella Chronicles 1"

Originaltitel "Biohazard - Umbrella Chronicles 1"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Osamu Makino

Übersetzer John Schmitt-Weigand

Preis 9.95 Euro

Umfang 234 Seiten

Verlag Panini

ISBN 978-3-8332-1785-2

(tg - 01.08.09)


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