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Thomas Götz (tg)22.05.09

"Schachmatt"

David Michaels

Inhalt

affinierte, mitreißende Agentenunterhaltung vom Feinsten - gepaart mit explosiver Action. Sam Fisher ist der beste Agent einer geheimen Unterabteilung der NSA, des effektivsten amerikanischen Geheimdienstes. Er wird erst eingesetzt, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Lautlos und zuverlässig erledigt der Einzelkämpfer seine Aufträge an den Brennpunkten der Agentenfronten – als Spion und "Ein-Mann-Kommando".

Kritik

Sam Fisher ist wieder da, im mittlerweile dritten Roman (die ersten beiden erschienen bei Heyne). Nach dem Endwar-Desaster von Autor David Michaels (der ja angeblich nur ein Pseudonym ist) befürchtete man schon das Schlimmste, aber zum Glück hält auch dieser Splinter Cell-Roman, was seine Vorgänger ebenso gut umsetzten.
Uncle Sam is back!

Zunächst fällt natürlich auf, das, im Gegensatz zu den Vorgängern, dieser Band nicht mehr in der Ich-Perspektive geschrieben ist sondern ganz normal in der 3.Person. Zum Glück tut dies dem guten Schreibstil keinen Abbruch und der Autor versteht es, Szenarien und Umgebungen sehr gut zu beschreiben. Ja, man fühlt sich fast wirklich an das Splinter Cell-"Schleichgame" erinnert. Dabei wirken die Einsätze, die Sam durchführt, keinesfalls übertrieben sondern sind immer derart realistisch dargestellt, das sie wirklich aus der heutigen Zeit stammen könnten. Lediglich das Schleichszenario wirkt gegen Ende hin ein bisschen langweilig, das es immer wieder dasselbe zu werden droht.

Was sich im vorliegenden Band entfaltet ist erneut ein schöner Agententhriller, der mit einem perfiden Plan aufwartet, der an die Serie "24" erinnert (und vielleicht deswegen so gut funktioniert?). Selbst der Leser, ebenso wie Fisher, bleibt lange über die wahren Pläne im Dunkeln und folgt dem Katz- und Mausspiel. Charakterlich gibt es natürlich nur von Sam Fisher das ein oder andere zu lesen, etwa wenn er einigen ausgebrannten Agenten helfen will. Dies ist aber nie störend sondern passt sogar ganz gut, denn irgendwie will man sich gar nicht groß mit Charakterszenen auseinandersetzen, sondern sich einfach von dieser netten Spionagestory unterhalten lassen.

Bemängeln kann man höchstens noch, das zum Einen Sam Fisher wieder der ist, der die Kastanien aus dem Feuer holt (in solchen Büchern kann es nunmal kein anderer) und das der Schluß zu schnell beschrieben wird. Innerhalb von knapp 20 Seiten wird ein Finale abgespult, welches dem großartig aufgebauten Szenario eigentlich nicht gerecht wird. Nichtsdestotrotz stört dies das Lesevergnügen nicht sonderlich.

Fazit: Gut geschriebener Agententhriller mit wenigen Mängeln.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Splinter Cell - Schachmatt"

Originaltitel "Splinter Cell - Checkmate"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor David Michaels

Übersetzer Andreas Kasprzak

Preis 9.95 Euro

Umfang 413 Seiten

Verlag Panini

ISBN 978-3-8332-1874-3

(tg - 22.05.09)


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