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SF-Zone News

Thomas Götz (tg)17.11.10

"God of War"

Matthew Stover

Inhalt

Im Sommer 2005 gelang Sony mit God of War der Auftakt zu einer der populärsten Videogame-Reihen für Playstation 2 und 3. Das düstere Setting um den spartanischen Heerführer Kratos, der selbst vor den griechischen Göttern nicht Halt macht, begeistert Millionen von Spielern weltweit. Der kürzlich erschienene 3. Teil brach erneut sämtliche Verkaufsrekorde und punktete vor allem durch sein sehr erwachsenes Spielsetting. Panini präsentiert den ersten offiziellen Roman zur Erfolgsserie und schildert Kratos' Kampf gegen den griechischen Kriegsgott Ares, dem er einst seine Seele verkaufte. Knallharte Action und eine kräftige Prise Erotik vor der Kulisse der griechischen Göttersagen, das ist God of War!

Kritik

Der erste God of War-Roman, und damit das Erste Buch zum spiel, wurde von zwei Routiniers verfasst: Matthew Stover und Robert E. Vardeman. Leider flacht das Buch nach einem fulminanten Start flach ab.
Der Roman zum Game.

Beginnt der vorliegende Roman noch überaus interessant und spannend - so macht es einfach Spaß, den Verschwörungen der olympischen Götter zu folgen - legt sich dies aber spätestens ab Seite 100. Die Ränkespiele und der Terz zwischen den Göttern gehören ab da nämlich der Vergangenheit an und die Geschichte dreht sich nur noch komplett um Kratos und seine Odyssee. An und für sich wäre dies ja nicht schlimm, würde das Buch nicht einfach ab diesem Zeitpunkt die selben Szenen abspielen: Kratos metzelt sich durch Gegnerhorden, es folgt eine Jump and Run Einlage, dann geht das Metzeln weiter.

Charakterentwicklung Fehlanzeige, heißt es dann, auch wenn ab und an mal nette Szenen aus Kratos' Vergangenheit durchblitzen, so hat man bei diesen eher einen Lückenfüllereindruck, denn das sie wirklich dazu beitragen, den Charakter weiter zu entwickeln. Überhaupt scheint der Roman nur eine 1:1-Wiedergabe des Spieles zu sein, bis hin zu den Gegnern und deren Taktiken sowie den Jump and Run Einlagen. Das man sowas allerdings auch etwas stilvoller umsetzen kann, beweisen die Doom- und Resident Evil-Romane. Im vorliegenden Buch wirkt das alles einfach total uninspiriert und langweilig, wenn mal wieder über schiefe Blaken gesprungen wird oder der 2000.Gegner dahingemetzelt wird

Auch die Story an sich ist dabei nicht das Gelbe vom Ei. Das die Götter Kratos benutzen, um Ares zu töten, mag ja noch okay sein. Das man ihm derart große Hindernisse in den Weg legt, das er schon fast als Supermann daherkomt, ist dann doch etwas zuviel des Guten. Immerhin hätten die Götter ihm auch einfach die Büchse der Pandora geben können, statt so einen Terz darum zu machen. Dieser Eindruck wird im übrigen auch noch durch besagten Tempel der Pandora verstärkt. Einen Tempel zu bauen, der quasi nur aus Jump and Run Einlagen besteht - nun, sowas wünscht man sich ja für zuhause und öfter als einmal fragt sich der Leser bei den (wiederum) uninspirierten und sich dauernd wiederholenden Sprungeinlagen: Wenn da drin einer wohnt, wie geht der Lebend durch ein Zimmer?

Alles in allem wird aus einem guten Start ein langweiliges, dahinplätscherndes Buch, dessen Passagen sich ständig wiederholen.

Fazit: Eine langweilige 1:1-Abschrift des ersten Spieles, in dem alle Passagen nach einiger Zeit immer gleich klingen. Eher nicht zu empfehlen.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "God of War"

Originaltitel "God of War"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Matthew Stover, Robert E. Vardeman

Übersetzer Timothy Stahl

Preis 12.95 Euro

Umfang 347 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833220456

(tg - 17.11.10)


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