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SF-Zone News

Thomas Götz (tg)20.11.11

"Wolfsherz"

Richard A. Knaak

Inhalt

Während die Welt Azeroth mit den Auswirkungen des Weltenbebens zu kämpfen hat, rüsten sich die Orcs unter der Führung des neuen Kriegshäuptlings Garrosh Höllschrei für einen neuen Feldzug gegen die Allianz. Deren schwer dezimierte Reihen könnten durch die Krieger der Worgen aufgefüllt werden, doch König Varian Wrynn sträubt sich gegen einen Einsatz der werwolfartigen Wesen. Aber wie wählerisch kann ein Monarch in Zeiten des Umbruchs sein?

Kritik

Richard A. Knaak kennt man schon, immerhin schrieb er diverse WarCraft-Bücher. Auffallend war in allen, das Drachen eine zentrale Rolle einnahmen. Im vorliegenden Band ist dem aber nicht so - was vielleicht mit der Grund ist, warum er eher schlecht als recht vor sich hin dümpelt.
Der neue WarCraft-Roman.

Die Story spielt zu Cataclysm-Zeiten, bzw. zum Beginn der Erweiterung, und behandelt die Aufnahme von Gilneas in die Allianz. Und nein, WOW-Helden bleiben nach wie vor außen vor, von den Ereignissen in diesem Buch bekommt man - wieder einmal - in WOW nichts mit. Dabei gibt es zwei (okay, auch drei) Handlungsstränge: Eschental, Gilneas und ein Mord. Eschental ist dabei die am wenigsten interessante Geschichte, denn nicht zuletzt dank Cataclysm weiß man bereits, wie dieser Teil ausgehen wird. Und so ergeht sich dieser Handlungsstrang auch nur in Kampfszenen, die sich immer und immer wieder abwechseln, aber schließlich nichts Neues mehr bieten, selbst am Ende nicht. Im Übrigen stellt sich hier auch der Eindruck ein, das die Nachtelfen nur weibliche Kämpfer haben.

Die Mordstory fängt interessant an, flacht aber im weiteren Verlauf zusehends ab und gerät, nachdem der Übeltäter aufgedeckt wurde, in Vergessenheit. Etwas schade, hier wäre extrem viel Potential drin gesteckt. Leider ist die Auflösung derart klischeehaft, das sie nicht wirklich überzeugend wirkt. Wer böse ist, bleibt böse, er bekommt keine zweite Chance und überhaupt ist alles eher schwarz und weiß. Auch das etwas erzwungene Wiederauftauchen alter WOW-Recken, die nach ihrem Kurzauftritt im Spiel in Vergessenheit gerieten, vermag da nicht zu überzeugen und wirkt ebenso eher aufgesetzt.

Und die letzte Story um Gilneas' Beitritt bietet dann endlich das, was man in den erstne beiden schmerzlich vermisst: Charakterszenen. Aber halt, außer Anduin gibt es eigentlich keine Charaktere, die sich wirklich weiterentwickeln. Okay, gut, da ist Varian, der seine Einstellung ändern muss, aber zum einen ist völlig klar, wie das Ganze ablaufen wird (wie gesagt, man weiß es dank Cataclysm ja eh schon), zum anderen wirkt seine Veränderung eher gekünstelt denn wirklich überzeugend. Richtige Spannung kommt leider nie auf. Und auch sonst wird das Potential vieler (auch neuer) auftauchender Charaktere einfach verschnekt, da diese das Ende des Bandes eh nicht überleben.

Die Personen, die etwas kritischer an die Sachen herangehen werden also getötet, da es ja nur Schwarz/Weiß in diesem Buch gibt - die Beweihräucherung von Varian am Ende als den großen Retter ist dann das Sahnehäubchen auf dem Roman, bei dem man dann wirklich nur den Kopf schütteln kann.

Fazit: Hier ist einfach wirklich zuviel gekünstelt und konstruiert, als das der Roman überzeugen könnte. Es gibt zwar ein paar schöne Szenen, die vor allem für Hardcore-Fans interessant sind, aber im Großen und Ganzen tut sich kaum Spannung auf und das Ganze plätschert vor sich hin. Vielleicht das nächstemal doch wieder mit Drachen... ?

Bewertung

Weitere Infos


Titel "World of WarCraft - Wolfsherz"

Originaltitel "World of WarCraft - Wolfheart"

Buchreihe WarCraft/StarCraft

Autor Richard A. Knaak

Übersetzer Mick Schnelle

Preis 19.95 Euro

Umfang 411 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833222337

(tg - 20.11.11)


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