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Thomas Götz (tg)05.04.11

"Der Orden der Balverine"

Peter David

Inhalt

Das Zeitalter der Helden ist zu Ende, doch das Land von Albion wird noch immer von Dunkelheit und Tod bedroht. Für zwei ungleiche Freunde ist dies der Beginn eines fantastischen Abenteuers - sie wissen es nur noch nicht.

Kritik

Peter David kennen geneigte Leser als Autor zahlreicher Romane, auch und vor allem im Star Trek-Bereich (die "Neue Grenze/New Frontier"-Romane sind etwa aus seiner Feder). Und wer David kennt, der weiss, das seine Romane durchweg gut geschrieben sind, aber auch immer ein großes Manko aufweisen: Es geht eigentlich fast immer um irgendeine Superwaffe und deren Aufhalten in letzter Minute.
Der erste Fable-Roman von Peter David.

Gut, zumindest eine Superwaffe findet man im vorliegenden Band vergeblich, handelt dieser doch von zwei Jungen, die zu einer Quest ausziehen (jep, auch im Deutschen wird mittlerweile 'gequestet'). Bereits nach kurzer Zeit könnte man meinen, das David die Ideen ausgehen, oder er zumindest reihenweise aus seinen eigenen Büchern klaut, denn so heisst der Bösewicht etwa Kreel - und wer Davids Star Trek-Bücher kennt, der weiß, das er dort einst die Kreel-Rasse erschuf.

Auch das Buch selber beginnt eher "kindisch". So benehmen sich die zwei Helden äußerst naiv und hinterfragen alles doppelt und dreifach, was vor allem für den Leser, für den alles schon offensichtlich ist, etwas nervig ist. Immerhin wandelt sich dies im Laufe des Buches und nicht nur der Roman selbst wird Erwachsener, sondern auch die Helden reifen von Naivität zu echten Kämpfern heran. Es ist hier vor allem Davids gutem Schreibstil zu verdanken, das das Buch (wenn auch teilweise leidlich) bis zum Ende unterhaltsam bleibt und die Charakterentwicklung gut funktioniert. Bsonders gut funktioniert das auch mit dem Hund, den James als Haustier bekommt oder mit Sabrina.

Leider gibt es aber auch einige Negativepunkte zu bemängeln. So etwa wird das bis zum Ende "Erwachsen" gewordene Buch dann wieder kitschig und erinnert mit dem Aussprechen der Zaubersprüche (bzw. deren Benennung) eher an die unsäglichen Final Fantasy-Online-Romane. Fast hat man hier den Eindruck, der Autor musste noch genug Werbung für das Spiel unterbringen, in dem er diese Begriffe einbaut.

Auch die Helden selber sind eigentlich keine Helden, denn ihre wahre Kraft bekommen sie (samt einem "Lehrgang" im Heldentum) von Artefakten mitgegeben. So definiert sich ein Held nicht durch seine Größe an Taten bzw. sein moralisches Handeln, sondern einzig und allein an seiner Ausrüstung (ob hier ein wenig zuviel WOW gespielt wurde?). Dies wird dem anfangs spannenden Buchaufbau nicht ganz gerecht und schmälert den Gesamteindruck erheblich.

Auch die vielen Zufälle sind etwas störend. So kommen die Helden eher zufällig an die Leute, die ihnen den Weg weisen, sind zufällig besser als Stadtwachen im Kampf, landen zufällig in der Feste des Bösen, die auch noch zufällig die Feste des Guten ist... ähm ja, das ist schon etwas zuviel des Guten, hier wäre, wie so oft, weniger etwas mehr gewesen.

Alles in allem bleibt man etwas zwiespältig zurück. Das Buch ist gut geschrieben, verliert aber enorm durch die löcherige Handlung, deren Ende geneigte Fantasy-Fans eh schon nach etwa der Hälfte (zutreffend) vorhersagen können.

Fazit: Ein Buch, das zwar gut geschrieben ist, aber insgesamt etwas mau ist und eher zur Zwischendurchberieselung dient.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Fable - Der Orden der Balverine"

Originaltitel "Fable - The Balverine Order"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Peter David

Übersetzer Kerstin Fricke

Preis 14.95 Euro

Umfang 392 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833222382

(tg - 05.04.11)


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