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Thomas Götz (tg)08.10.12

"Iszma"

Michael T. Bhatty

Inhalt

Eine neue Heldin tritt den untoten Horden entgegen: Iszma, die Diebin mit den feuerroten Haaren, einem spöttischen Lächeln und versteckten, giftgetränkten Klingen am sinnlichen Leib. Getrieben von der Gier nach Leben finden die "Legenden Taboreas" ihren dramatischen Höhepunkt.

Kritik

Im dritten Band zu Runes of Magic werden die offenen Handlungsböden der ersten beiden Bände geschlossen und die Geschichte um die Gefährtinnen zu einem Abschluss gebracht.
Der dritte Runes of Magic-Band.

Dabei wird, wie in den Vorgängern, die Geschichte quasi neu aufgerollt. Es gibt eine neue Heldin (ja, erneut eine Frau), die vorgestellt wird, sich ihre Gefährten sucht und damit gegen das Böse ins Felde zieht. Zwar ist Iszmas Geschichte individuell leicht anders, dennoch hätte man sich hier einen etwas anderen Aufbau als erneut den bereits bekannten gewünscht. Denn das die drei Heldinnen (sprich: die Protagonisten der ersten beiden und dieses Bandes) aufeinandertreffen, kann der versierte Leser schon nach wenigen Seiten abschätzen.

Und so läuft auch die Story auf etwas ausgetretenen Pfaden, denn es ist klar, das auch Iszma fliehen muss, das sie sich mit den anderen Vereinen muss und das man dann gegen das Böse vorgehen muss. Insgesamt betrachtet bleiben die Charaktere aber recht blass – selbst die aus den ersten beiden Bänden bekannten. So wird Linette etwa zur Verräterin, und das quasi aus heiterem Himmel, ohne dass man einen Bezug zum Bösewicht herstellen könnte. Das alles wird dann auch noch in Nebensätzen erklärt, was dazu führt, das sich der Leser fragt, wen das Ganze eigentlich noch interessiert.

Derartige Szenen häufen sich leider im weiteren Verlauf des Bandes. Neu eingeführte Charaktere erhalten wenig Raum und sterben dann gegen Ende in Nebensätzen in einer ebenso kurzen Schluss Schlacht. Hier hätte man einiges mehr herausholen können. Immerhin, nach der Hälfte des Buches gibt es einen kleinen Cut, eine Art Razzia, bei der viele der lieb gewonnenen Charaktere aus den ersten Bänden das Zeitliche segnen dürfen. Dramaturgisch ein gutes Mittel und wäre es nicht ebenso lieblos geschrieben wie die erwähnten Charaktere, die das Zeitliche segnen, hätte man emotional sicher mit den Helden mitgefühlt.

Auch sonst ist die Story eher etwas bescheiden. Der Bösewicht der die Untoten-Armee erschaffen will – gut, nichts zwingend Neues, auch nicht, das Helden ihn aufhalten wollen. Aber gut, sei es drum wenn das Drumherum stimmt. Leider tut es das diesmal eher nicht, denn vor allem am Ende scheinen die Helden etwas planlos zu agieren und kreuz und quer durchs Land zu reisen, zufällig den richtigen Spuren folgend, die sie zum Turm des Bösen bringen. Gut, natürlich gibt es ein paar Erklärungen dazu, im Grunde wirkt das aber alles auch eher nach Schema F und eigentlich hätten die Helden quasi direkt zur letzten Schlacht aufbrechen können, dies hätte dramaturgisch keinen großen Unterschied mehr gemacht.

Fazit: Waren die ersten beiden Runes of Magic-Bände noch in Ordnung, schwächelt dieser wieder gewaltig und rutscht in zu viel altbackene Sachen ab. Auch die Charaktere bleiben merkwürdig blass, so dass dieser Roman leider nicht an seine Vorgänger herankommt. Schade eigentlich.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Runes of Magic 3 - Legenden Taboreas: Iszma"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Michael T. Bhatty

Preis 12

Umfang 345 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833225277

(tg - 08.10.12)


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