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Thomas Götz (tg)03.09.12

"Der Seelenlord"

Greg Keyes

Inhalt

40 Jahre nach der Oblivion-Krise wird Tamriel von einer mysteriösen fliegenden Stadt bedroht, in deren Schatten sich eine Armee von Untoten erhebt. Prinz Attrebus setzt seine Suche nach dem magischen Schwert fort, das den Vormarsch der schauerlichen Meute stoppen könnte ...

Kritik

Der zweite Elder Scrolls-Band setzt die im ersten Teil begonnene Story fort. Leider hapert die Umsetzung diesmal an allen Ecken und Enden.
Der zweite Elder Scrolls-Roman.

Zunächst einmal ist zu sagen, dass diejenigen, die den Vorgänger nicht kennen, in diesem Roman etwas auf verlorenem Posten stehen. Man wird einfach in die Handlung hineingeworfen, ohne vorherige Erklärung der Hintergründe. Was macht Annaig auf dem fliegenden Berg? Wer sind die ganzen Charaktere?

Sicher, kennt man Band 1 ist das eher weniger das Problem, Neueinsteiger werden sich aber eher schwer tun. Doch damit reißen die Probleme nicht ab, denn der Roman ist toujours verwirrend. Da werden neue Personen einfach so in die Handlung geworfen und auch wenn man sie aus dem ersten Buch kennt sind die damit meist plötzlich einhergehenden Ortswechsel ebenso verstörend.

So werden zum Beispiel ein Mann und eine Frau, ein Liebespaar, vorgestellt, die später als einzigen Zweck haben, Attrebus zu befreien. Dazu werden sie auf wenigen Seiten in einer Mission für den Kaiser vorgestellt, dürfen etwas kämpfen und sich am Ende auch töten, aber das war es auch schon. Hier bleibt man etwas verwirrt mit der Frage zurück: Wozu das Ganze? Den ganzen Handlungsstrang hätte man auch weglassen können.

Und leider gilt das für viele kleinere Sachen, die einfach so mal eingestreut werden, nur um später nie wieder erwähnt zu werden. Ebenso verstörend sind die plötzlichen Ortswechsel, wobei diese nicht etwa davon begleitet werden, das kurz erklärt wird, was die anderen an diesem Ort machen, sondern einfach munter weiter erzählt wird, als wäre dazwischen nichts geschehen. Ein Beispiel? Die Helden (oder einige der vielen Heldengrüppchen) landen an einer Art Transportschrein. Ein Bösewicht kommt herunter, sie können zeitgleich nach oben um den Bösen Lord zu stellen. In der nächsten Szene ist das wohl auch passiert, denn die Helden sind im Kampf mit eben diesem Lord, der Bösewicht ist nach unten teleportiert – aber von Wachen beim Obermotz ist im Übrigen auch nicht mal ansatzweise was zu spüren.

Auch derartige Szenen gibt es zuhauf und wie erwähnt führen sie nur dazu, dass der Roman weiter verwirrend bleibt. Von Charakterentwicklungen kann man hier leider ebenso wenig sprechen. Einzig Annaig und Attrebus bekommen noch etwas Raum eingeräumt, aber am Ende bleiben ebenso viele Dinge offen, wie zuvor. So machen die Charaktere auch einige merkwürdige Sprünge durch. Annaig z.B. hilft dem Bösen Lord Umbriel nur allzu gerne. Sicher, sie hat einen Plan, aber innere Zerrissenheit, Fehlanzeige. Und auch dass nach dem plötzlichen Ende alles wieder gut ist, die Lords tot sind und nun die große Freiheit beginnt, mag man nach diesem wirren Band nicht so recht glauben.

Alles in allem hätte man hier sicher mehr aus dem durchaus faszinierenden Szenario der fliegenden Untoten Stadt machen können. So bleibt eher ein halbgares verwirrendes und nicht so recht zuende gedachtes Werk zurück, dem wohl vor allem nur Hardcore-Fans etwas abgewinnen können.

Fazit: Ein sehr verwirrender Roman, der zwar von der Grundidee her nicht schlecht ist, in der Umsetzung aber mehr als scheitert.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Elder Scrolls 2 - Der Seelenlord"

Originaltitel "Lord of Souls - An Elder Scrolls Novel"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Greg Keyes

Übersetzer Andreas Kasprzak, Thorsten Külper

Preis 12,95 Euro

Umfang 300 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833225284

(tg - 03.09.12)


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