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Thomas Götz (tg)11.04.13

"Dead Space - Katalysator"

B.K. Evenson

Inhalt

Band 2 zum kultigen SF-Survival-Horror-Game "Dead Space". 250 Jahre in der Zukunft sieht sich die Menschheit von der Ausrottung bedroht. Die Regierung der Erde versucht, mit Technologien, die aus dem Schwarzen Marker stammen, das Unheil noch abzuwenden, doch damit beschwört sie den Untergang erst recht herauf und öffnet das Tor zur Hölle ...

Kritik

Ein neuer Dead Space-Roman, noch vor der Veröffentlichung von Dead Space 3 - okay, zumindest in den USA, denn in Deutschland muss man darauf in der Regel etwas länger warten, so auch bei diesem Roman. Immerhin stammt er aus der Feder von B.K. Evenson, der bereits den ersten Dead Space-Roman geschrieben und damit bereits gute Ware abgeliefert hatte.
Der zweite Roman aus dem Dead Space-Universum.

Auch dieser Roman ist wieder solide geschrieben und spielt, wie auch der erste, noch vor Dead Space 1, aber immerhin schon in der Zukunft und recht kurz vor dem Ersten Spiel. Hauptakteuer ist diesmal Janis und sein Bruder Istvan, der für die Schwingungen des Markers besonders anfällig ist. Dies ist dem geneigten Leser natürlich schon von Anfang an klar, als man die geistige Störung von Istvan mitbekommt und erahnen kann, in welche Richtung sich die ganze Sache entwickelt. Dies ist dann auch eines der Hauptprobleme des Romans, denn manche Stellen sind nunmal vorhersehbar und eine allzu komplexe Handlung sollte man nicht erwarten.

Dafür werden die Charaktere gut beschrieben und Janis und Henry (sowie auch noch ein wenig Dr. Dexter) bekommen genug Raum, sich zu entfalten. So ist Janis ständig hin und her gerissen zwischen seinem Bruder helfen und ihn einsperren lassen - eine Einstellung, die das Ganze Buh dominiert und die einigen Wandel durchfährt. Auch bei Dexter und Istvan kann man ähnliches beobachten, wenn auch vielleicht nicht ganz so tief wie bei Janis.

Wie bereits erwähnt ist die Handlung eher seicht und recht linear, es gibt keine großen Verstrickungen. Aber Dead Space lebte ja schon immer von seiner Horroratmosphäre und diese ist, zusammen mit den durchweg gut geschriebenen Charakterszenen, durchaus vorhanden, auch wenn die altbekannten Necromorphs erst gegen Ende auftauchen. Gut, die Blut- und Schnetzelorgie ist nicht mehr ganz so exzessiv wie im Vorgänger und schlägt eher ruhige Töne an, dennoch machen selbst die Kämpfe mit den Necormorphs durchaus Laune.

Lediglich das Ende wirkt überhastet geschrieben, fast so, als wären dem Autoren die Ideen oder die Seiten ausgegangen. Da werden etwa neu eingeführte Charaktere nach wenigen Seiten getötet und auch einige Fragen, wie etwa was mit dem Überwachungsschiff passiert, bleiben unbeantwortet. Und wie bereits im ersten Band so sind auch hier am Ende alle tot - so viel muss an dieser Stelle verraten werden. Das geht natürlich nicht anders, denn nur so ist es konform mit den Ereignissen des ersten Dead Space, dennoch fällt auch dies unter den Punkt der Vorhersehbarkeit.

Was bleibt ist ein Roman, den man eher als Popcornkino betrachten würde, wenn es ein Film wäre: Sich zurücklehnen und etwas berieseln lassen allerdings ohne großen Anspruch.

Fazit: Ein gut geschriebener Roman, der allerdings etwas seicht ist und unter einigen Vorhersehbarkeiten und einem überhasteten Ende leidet. Fans werden es sowieso lieben aber es gab auch schon Schlechtere Ware.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Dead Space - Katalysator"

Originaltitel "Dead Space - Catalyst"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor B.K. Evenson

Übersetzer Andreas Kasprzak, Tobias Toneguzzo

Preis 14.95 Euro

Umfang 410 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833226137

(tg - 11.04.13)


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