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Thomas Götz (tg)06.03.14

"Psycho-Terror"

John Shirley

Inhalt

Sein Name ist Roland - Soldat und ehemaliger Söldner. Auf dem unwirtlichen Planeten Pandora, auf dem ein falscher Zug den sicheren Tod bedeutet, versucht er, sein Glück zu machen. Er ist bestens bewaffnet und aus exakt jenem Holz geschnitzt, das Pandora erfordert. Doch er ist längst eine Figur in einem hinterhältigen Spiel, dessen Regeln er nicht kennt.

Kritik

Nicht nur ein Comic sondern auch ein Roman ist nun zur Borderlands-Serie erschienen. Auch dies stellt quasi eine Art Vorgeschichte dar und gibt die ein oder andere Hintergrundinformation. Natürlich kann der Roman dabei, nicht wie der Comic oder das Spiel, die etwas comichaftere Darstellung der Umgebung bzw. Charaktere nicht vermitteln.
Der erste Borderlands-Roman.

Aber das muss man ja bei einem Buch nicht und so beginnt der Roman auch recht vielversprechend. So stürzt eine Familie auf Pandora ab (nein, nicht der Planet mit den blauen Viechern aus „Avatar“) und muss sich getrennt voneinander auf dem Planeten herumschlagen. Dabei wird schön versucht, darzustellen, zu was Menschen gezwungen sein können, wenn sie unter widrigen Bedingungen überleben wollen. So muss Marla mit einem anderen schlafen, und selbst Vater und Sohn müssen jemanden töten.

Die Grundprämisse ist also nicht schlecht und es gibt ein paar schöne Szenen, wenn die Protagonisten versuchen, dem unvermeidlichen auszuweichen. Diese Charakterszenen sind dann natürlich auch das Beste an diesem Roman, wobei sie teilweise in schöne Actionszenen eingeflochten sind, die dazu benutzt werden, dem Leser die Wesen und Umgebung auf Pandora vertraut zu machen. Das dabei natürlich alles dreckig und schmutzig ist, ist ebenso klar.

Leider verwässert der Gute Ansatz im weiteren Verlauf des Bandes immer mehr und es werden nach und nach Klischees bedient. Die eigentliche Prämisse über die degenerierte Gesellschaft wird nur mehr am Rande angekratzt. So überleben die Bösen natürlich die Explosion, um am Ende zum Finale wieder aufzutauchen, die Tunnelmenschen lassen sich bezirzen und erfüllen das Klischee der Dummchen und auch ein alter Einsiedler taucht auf, der erst noch Vertrauen fassen muss. An und für sich rein von der Charakterkonstellation her nicht von Grund auf schlecht, ist dem geneigten Leser schnell klar, dass viele dieser Charaktere das Ende der Geschichte nicht erleben werden.

Und genauso kommt es dann leider auch. Statt sich die Konflikte der Charaktere (z.B. Dreiecksbeziehung) zum Höhepunkt aufbauschen lassen, enttäuscht das Finale auf ganzer Linie. Ein Bösewicht von einem Konzern, der drei Seiten später schon wieder erledigt ist und bei dem man sich fragt, warum er überhaupt da war, das Töten eines der Hauptprotagonisten in einem ebenso unspektakulären Satz, ganz zu schweigen davon, das die Erklärung für alles mit dem Alienschiff, um das es eigentlich die ganze Zeit ging, etwas enttäuschend ist. Gut, das mit dem Alien mag noch zu verkraften sein, denn die Story diente eh nur als Aufhänger und gerät dann im weiteren Verlauf völlig in den Hintergrund.

Das die einst vielversprechenden Charaktere aber am Ende alle verheizt werden, zeugt leider entweder vom Ausgang der Seitenzahl oder von Ideenlosigkeit. So bleiben ein paar schöne Ansätze, die am Ende aber größtenteils im Nichts verpuffen.

Fazit: Ein mittelmäßiger Roman, der gute Ansätze zeigt und diese auch verfolgt, leider aber nicht konsequent bis zum Ende damit durchhält

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Borderlands - Psycho-Terror"

Originaltitel "Borderlands - The Fallen"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor John Shirley

Übersetzer Andreas Kasprzak

Preis 12,99 Euro

Umfang 331 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833227585

(tg - 06.03.14)


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