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Thomas Götz (tg)07.06.14

"Kriegsverbrechen"

Christie Golden

Inhalt

Der neue Highlight-Roman zum weltweit erfolgreichsten Fantasy-Online-Game der kalifornischen Spieleschmiede Blizzard. Dieses Mal dreht sich alles um Garrosh Höllenschrei, den legendären Orc-Krieger.

Kritik

Fast zeitgleich mit dem Abschlussroman zu „Cataclysm“ erscheint auch der Abschlussroman zu „Mists of Pandaria“ und damit die Überleitung zu „Warlords of Draenor“. Und wie man sehen kann, sind die Bücher diesmal sehr früh dran, vergleicht man es etwa mit den Romanen zu den vorherigen Erweiterungen. Im Übrigen wird die in „Der Untergang der Aspekte“ erwähnte Aufhebung des Cataclysm-Endes wieder aufgehoben. Doch nichts mit der Rückkehr der Drachen…
Die Überleitung zu Warlords of Draenor.

Ebenso wie der vorherige World of WarCraft-Roman so ist auch die Handlung von diesem Buch recht schnell beschrieben, denn es geht um die Verhandlung von Garrosh, der ja nach den Ereignissen von „Pandaria“ gefangen ist. Dazu treffen alle bekannten Helden bzw. Anführer ein, die man aus WarCraft kennt und die noch am Leben sind. Etwa Jaina, Kalec, Sylvanas und und und… . Dabei gibt es am Ende noch eine kleine Überraschung, die durchaus plausibel hätte sein können, immerhin gab selbst Rhonin in einem Buch und nicht im Spiel den Löffel ab. Aber ganz so weit kommt es dann doch nicht.

So oder so stellt sich auch bei diesem Buch die Frage, ob diese einfache Handlung bis zum Ende spannend genug sein kann und wie bereits im Vorgänger lautet auch hier die Antwort, das sie es kann. Christie Golden ist ja kein unbekanntes Blatt mehr, auch nicht im World of WarCraft-Universum, daher versteht sie es wie keine andere, an den Strippen der Charaktere zu ziehen. Und obwohl es kaum Action in diesem Buch gibt, entschädigen die Charakterszenen für den ganzen Rest.

Denn im Grunde darf jeder Charakter über sich selbst hinauswachsen und etwas über sich selbst lernen (und einen möglichen Frieden zwischen den Fraktionen). Das Ganze ist – wie erwähnt – sehr schön umgesetzt und in die Handlung eingeflochten, so das es wenig zu meckern gibt. Dabei ist die entscheidende Frage, um die es geht, auch heute noch eigentlich brandaktuell: Die Frage, ob sich ein Tyrann ändern kann und ob man ihm eine zweite Chance geben soll.

Damit ist natürlich Garrosh gemeint und es spricht für die Autorin, das sie es schafft, es tatsächlich so aussehen zu lassen, das Garrosh Reue empfinden könnte. Dazu trägt nicht nur das Spiel zwischen Verteidigung und Anklage bei, sondern natürlich auch die Zwischenspiele, etwa mit Anduin. Aber im Grunde bekommen fast alle Anführer genug Raum, um in einer schönen Szene zu glänzen.

Am Ende folgt natürlich die Überleitung zu „Warlords of Draenor“ und wer die Meldungen diesbezüglich verfolgt hat, weiß natürlich, wie alles ausgehen muss. Auch die Zeitreise, die mit dem eingeführten Stundenglas realisiert wird, ist da keine Überraschung mehr. Tatsächlich ist das wohl der einzige negative Punkt des Buches. Immerhin wird in dem Zusammenhang auch erklärt, wie das Stundenglas funktioniert, denn es beeinflusst nicht wirklich die Zeit. Allerdings ist es sicher toll, darüber auch die intimen Momente einzelner Charaktere abrufen zu können. Ein derart mächtiges Werkzeug einfach so leichtfertig zu benutzen scheint überdies also auch etwas fragwürdig zu sein. Wie genau das mit der parallelen Zeitlinie aber genau funktioniert, wird sich dann wohl doch erst in „Warlords“ klären, denn obwohl noch einige Gegenstücke der Charaktere auftauchen, ist noch immer nicht klar, wie die Mechanik dahinter genau funktioniert. Aber etwas Raum für das Spiel muss ja noch vorhanden sein.

Alles in allem bleibt ein durchaus gutes Buch, das nur leichte Schwächen aufweist und Lust auf die Erweiterung machen kann.

Fazit: Ein gelungener Roman, der die Überleitung zur neuen WOW-Erweiterung darstellt und vor allem durch seine Charakterszenen glänzt.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "World of WarCraft - Kriegsverbrechen"

Originaltitel "World of WarCraft - War Crimes"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Christie Golden

Übersetzer Tobias Toneguzzo & Andreas Kasprzak

Preis 19,99 Euro

Umfang 380 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833228582

(tg - 07.06.14)


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