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Thomas Götz (tg)21.10.16

"Der Schachzug des Riddlers"

Alex Irvine

Inhalt

Der Tod des Jokers hat eine klaffende Lücke in Gotham Citys Unterwelt hinterlassen. Eine Lücke, die der Riddler auf brutalste Art und Weise auszufüllen gedenkt. Er errichtet ein Labyrinth aus Tod und Zerstörung und sucht dabei den Schulterschluss mit Erzfeinden Batmans. Während Gotham sich einmal mehr direkt am Abgrund befindet, sehen sich Batman und Robin mit einem unbezwingbaren Feind konfrontiert und müssen sich eingestehen, des es diese Mal wohl keinen Ausweg mehr gibt ...

Kritik

"Der Schachzug des Riddlers" ist die Vorgeschichte zum Spiel Arkahm Knight. Was zunächst wie eine handelsübliche Geschichte klingt, erweist sich an dieser Stelle aber bereits als erstes Manko des Romans. Da er Monate nach dem Spiel herauskommt (und auch nach dem zugehörigen Buch zum Spiel) werden die meisten Fans bereits das Ende desselbigen kennen. Demzufolge weiß man also schon, wie die Geschichte zwangsläufig ausgehen muss, bzw. in welche Richtung sie sich entwickeln wird.
Die Vorgeschichte zum Spiel.

Auch sonst ist die Prämisse des Romans relativ einfach: Robin und Batman geraten in eine Riddler-Rätselkammer und während Robin die Rätsel lösen muss, muss Batman Morde verhindern. Das Ganze erinnert natürlich nicht von irgendwoher an die Rätselräume aus den Arkham-Spielen. Leider tun sich auch hier sofort weitere Mankos des Konzeptes auf. Denn was auf dem Bildschirm visuell funktioniert, funktioniert eben leider nicht in Romanform.

Die Rätsel zu beschreiben artet nämlich im Laufe des Buches zu einer recht langweiligen Aufgabe aus. Irgendwie scheinen sich die Kammern und Szenarien stellenweise zu überholen. Im Fernsehen oder im Spiel ist es kein Problem, dies darzustellen, da man als Spieler direkt im Geschehen ist und die Rätsel beeinflussen kann. Auf dem Papier scheitert diese Umsetzung aber. Selbst in Comicform wäre hier vielleicht etwas mehr drin gewesen, so bleibt aber leider eine langweilige Aneinanderreihung von Rätseln übrig.

Auch die Charakterszenen machen es nicht besser, denn auch hier will der Funke nicht so recht überspringen. Auch hier wiederholt sich nur ein Szenario nach dem Anderen. Ein Rätsel, ein Kampf, ein Rätsel, ein Kampf. Fast so, als wäre der Autor darum bemüht gewesen, möglichst viele Schurken aus dem Batman-Universum in seine Geschichte einzubauen. Zwar wird versucht, dies alles als Teil des Riddler-Plans darzustellen, es bleibt aber dennoch das Gefühl zurück, das einige Charaktere einfach nichts zur Handlung beitragen und nur dem Namen nach auftauchen. Auf dem Bildschirm würde man das wohl Eye Candy nennen.

Dieses Szenario trägt natürlich nicht dazu bei, Robin und Batman viel Tiefgang zu geben. Auch das Gordon zunehmend gereizter auf Batman reagiert, mag nicht so recht zu passen und wirkt viel zu konstruiert. Die Helden jagen nur von einem Plotpoint zum Nächsten und irgendwie ist die Geschichte nur Dauerberieselung zwischendurch. Dies führt auch dazu, das nur wenig Spannung aufkommen kann. Selbst Robins Rampage durch Gotham kann daran wenig ändern, auch wenn der Schatten seines Todes eine durchaus reale Option gewesen wäre.

So endet die Geschichte aber seltsamerweise so, wie sie begonnen hat und der Status Quo wird kaum verändert. Das ist insgesamt betrachtet also alles etwas schade, denn gute Batman-Romane sind durchaus möglich (etwa Wayne of Gotham). Im vorliegenden Fall hätte man aber das Spiel besser Spiel belassen, denn der Versuch, Teile davon auf Papier zu übertragen, ist gänzlich fehlgeschlagen.

Fazit: Mag der Ansatz der Geschichte noch okay sein, verliert sie sich zu schnell in immer ähnlich ablaufenden Szenarien, die leider auf dem Computermonitor besser funktionieren, als in Schriftform. So kommt nur wenig Spannung auf und auch die Charaktere glänzen nicht gerade durch Tiefgang. Dies führt dazu, das der Roman eher vor sich hindümpelt und allenfalls Komplettisten zu empfehlen ist.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Batman - Arkham Knight: Der Schachzug des Riddlers"

Originaltitel "Batman - Arkham Knight: The Riddler's Gambit"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Alex Irvine

Übersetzer Claudia Kern

Preis 14,99 Euro

Umfang 327 Seiten

Verlag Panini

ISBN 978-3-8332-3327-2

(tg - 21.10.16)


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